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Bischof

Nr. 155 Aufruf der deutschen Bischöfe zur Adveniat-Aktion

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
„Was sollen wir tun?“ ist die Frage der Menschen an Johannes den Täufer. Sie möchten erfahren, wie sie sich verhalten sollen, um ein Leben nach Gottes Weisung zu führen. Die Antwort des Täufers ist einfach. Er ruft zum Teilen und solidarischen Handeln auf.
In Mexiko und den mittelamerikanischen Staaten verlassen täglich viele Menschen ihre Heimat, um in den USA Arbeit und Broterwerb zu suchen. Sie lassen ihre Familien zurück und begeben sich auf gefährliche Wege. Manche kommen zu Tode, viele werden an der hochgesicherten Grenze aufgegriffen und zurückgeschickt. Wem der Grenzübertritt gelingt, den erwartet ein Leben als Illegaler ohne Rechte und Sicherheiten. Auf all dies lassen sich Menschen ein, weil ihnen und ihren Angehörigen das Nötigste zum Leben fehlt und sie keinen anderen Ausweg sehen.
Christliche Solidarität endet nicht an Staatsgrenzen. In einem gemeinsamen Wort der mexikanischen und amerikanischen Bischöfe heißt es: Es ist „an der Zeit, der Realität der Globalisierung entgegenzutreten und eine Globalisierung der Solidarität anzustreben“. Deshalb unterstützt Adveniat Projekte der Ortskirche, die den in Lateinamerika zurückgebliebenen Familien zugute kommen. Sie brauchen materielle und seelsorgerliche Hilfe. So bitten wir auch in diesem Jahr um eine solidarische und hochherzige Spende für die Menschen in Lateinamerika und um ihr Gebet.

Fulda, den 28. September 2006
Für das Bistum Magdeburg
Dr. Gerhard Feige
Bischof

Dieser Aufruf soll am 3. Adventssonntag, dem 17. Dezember 2006, in allen Gottesdiensten (auch am Vorabend) verlesen werden. Der Ertrag der Kollekte ist ausschließlich für die Bischöfliche Aktion Adveniat bestimmt.

Nr. 156 Aufruf der deutschen Bischöfe zur Aktion Dreikönigssingen 2006/2007

Liebe Mädchen und Jungen, liebe Mitverantwortliche in den Gemeinden und Gruppen!
„Kinder sagen ja zur Schöpfung“ – unter diesem Motto steht die kommende Aktion Dreikönigssingen. Gott selbst hat seine Schöpfung den Menschen anvertraut, damit sie sie gestalten und sich an ihren Schönheiten erfreuen. Doch ist die Umwelt bedroht. Sie wird verschmutzt und ausgebeutet. Wir setzen unsere eigene Zukunft aufs Spiel.
Die Aktion Dreikönigssingen richtet unseren Blick dieses Mal besonders auf die Insel Madagaskar. Dort bringt das Abholzen der Wälder das Gleichgewicht der Natur durcheinander. So geraten der Lebensraum der Menschen und die Zukunft der Kinder immer mehr in Gefahr.
In der kommenden Zeit werden sich die Sternsinger wieder auf den Weg machen. Die Jungen und Mädchen bitten um Spenden für die Kinder in Madagaskar und in anderen Teilen der Welt, in denen Not und Umweltweltzerstörung das Leben schwer machen.
Wir Bischöfe rufen die Kirchengemeinden und Gruppen auf, alle Kinder und Jugendlichen zu begleiten und zu unterstützen, die als Sternsinger unterwegs sind. Allen, die ihnen freundlich begegnen und ihre Spenden übergeben, sagen wir unseren herzlichen Dank.

Fulda, den 28. September 2006
Für das Bistum Magdeburg
Dr. Gerhard Feige
Bischof

Der Ertrag der Aktion Dreikönigssingen (Sternsinger) ist ohne Abzüge dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ zuzuleiten. – Der Aufruf soll den Gemeinden in geeigneter Weise zur Kenntnis gebracht werden. Empfohlen wird der Abdruck im ersten Pfarrbrief nach Weihnachten 2006.

Nr. 157 Hinweis zur Afrika-Kollekte am 14. Januar 2007

„Wo wir den Menschen nur Kenntnisse bringen, Fertigkeiten, technisches Können und Gerät, bringen wir zu wenig.“ Papst Benedikt XVI.

Am 14. Januar findet in unserer Diözese die alljährliche Afrikakollekte statt. Mit ihr wird die Aus- und Fortbildung von Priestern, Schwestern, Katechistinnen und Katechisten in Afrika unterstützt.
Umfassende geistliche und fachliche Menschenbildung auf der Grundlage christlicher Werte und afrikanischer Tradition ist der entscheidende Beitrag der afrikanischen Kirche zur ganzheitlichen Entwicklung des Kontinents.
„Seid mutig, seid stark!“
Kirchliche Mitarbeiterinnen brauchen unseren Zuspruch. Pastorale Herausforderungen in Afrika übersteigen oft ihre Kräfte – geistlich, menschlich und fachlich.
Eine gute und zeitgemäße Aus- und Fortbildung ermutigt und bestärkt sie in ihrer schwierigen Aufgabe. Umfassende Menschenbildung befähigt sie, Menschen Hoffnung und neue Lebensperspektiven zu geben, die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und Entwicklung in eigener Verantwortung zu gestalten.
Herzlich lade ich Sie ein, mit der Durchführung der Kollekte und im Gebet unsere afrikanischen Schwestern und Brüder in ihrer Sendung zu ermutigen und zu bestärken.
Alle Pfarrämter erhalten Mitte November Materialien zum Afrikatag. Ich bitte Sie, den spirituellen Impuls aufzugreifen, das Plakat aufzuhängen und das Faltblatt mit der Opfertüte auszulegen oder mit dem Pfarrbrief zu versenden.
Die Kollekte ist bei allen Gottesdiensten zu halten und auf dem üblichen Weg an das Bischöfliche Ordinariat zu überweisen.
Weitere Informationen und Downloads (Texte und Logos zum Pfarrbrief) erhalten Sie auch unter missio.de
Dr. Gerhard Feige
Bischof

Nr. 158 Beschluss der Unterkommission 1 vom 29./30. August 2006 Antrag 37/UK 1
Altenpflegeheimes St. Marienstift, Stiftsberg 5, 06712 Zeitz


1. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Altenpflegeheimes St. Marienstift, Stiftsberg 5, 06712 Zeitz, wird in Abweichung von Abschnitt XIV der Anlage 1 zu den AVR in den Jahren 2006 und 2007 eine reduzierte Weihnachtszuwendung in Höhe von 50 v. H. des sich nach Abschnitt XIV Abs. d in Verbindung mit Anmerkung 2 der Anlage 1 und 2a des Allgemeinen Teils zu den AVR errechnenden Betrages gezahlt.
2. Der Aufstockungsbetrag nach Abs.d UAbs.5 bleibt unberührt und wird ausgezahlt.
3. Die Änderung tritt am 29. August 2006 in Kraft. Die Laufzeit des Beschlusses endet am 30. Juni 2008.

Anmerkungen:

1. Auf betriebsbedingte Kündigungen - mit Ausnahme solcher im Sinne von 30a MAVO - wird während der Laufzeit des Beschlusses verzichtet.
2. Von der Anwendung der Ziffern 1 bis 3 dieses Beschlusses sind solche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz oder teilweise auszunehmen, für die die Kürzung der Vergütung eine unbillige Härte darstellt. Der Dienstgeber prüft und entscheidet auf Antrag der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit der MAV über das Vorliegen eines Härtefalles.
3. Sollte das Jahresergebnis 2006 und/oder 2007 bei Bilanzierungskontinuität und lediglich steuerlich zulässigen Rückstellungen einen Überschuss ausweisen, wird der überschießende Betrag nach Feststellung durch den Wirtschaftsprüfer an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einem zwischen der Geschäftsführung und der Mitarbeitervertretung festzulegenden Schlüssel ausgezahlt.

Gerhard Feige
Bischof

Nr. 159 Errichtung Gemeindeverbund

Mit Wirkung vom 01. November 2006 hat Bischof Gerhard den Gemeindeverbund Bad Liebenwerda – Falkenberg – Herzberg – Mühlberg – Schlieben – Uebigau errichtet.

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