Bistumskarte

2. Ergänzung zur 5. Anordnung

Der Bischof ergänzt die 5. Anordnung aufgrund der Pandemieregelungen des Bundes und des Länder - Neu Dienstanweisung des Generalvikars

Aufgrund der jüngsten Entwicklung der Corona-Pandemie und der Beschlüsse des Bundes und der Länder, ergänzt Bischof Dr. Gerhard Feige noch einmal die 5. Anordnung für das Bistum Magdeburg und Generalvikar Dr. Bernhard Scholz erlässt eine Dienstanweisung zum weiteren Verfahren in den Pfarreien:

2. Ergänzung zur 5. Anordnung für das Bistum Magdeburg von der Zeit vom 11. Januar 2021 bis auf Weiteres:

  1. Anmeldung
    Für die Gottesdienste, bei denen mit einer großen Teilnehmerzahl zur rechnen ist, wird eine vorherige Anmeldung empfohlen. Die Kontaktdaten der Gottesdienstteilnehmer müssen darüber hinaus entsprechend der Regelungen der 5. Anordnung in Listen erfasst werden
  2. Maskenpflicht
    Für alle Sonn- und Feiertagsgottesdienste und für alle anderen Gottesdienstformen gilt eine Maskenpflicht in und vor der Kirche. Im Einzelfall ist eine Befreiung glaubhaft zu machen, z.B. durch ein ärztliches Attest. Nur für den Zelebranten, andere Leiter sowie Mitwirkende, z. B. Lektoren, gilt die Maskenpflicht eingeschränkt, dies be-deutet, dass sie ohne Maske sprechen dürfen, um die Verständlichkeit zu gewährleisten.
  3. Gemeindegesang und musikalische Gestaltung
    Gemeindegesang und Chorgesang ist in den Gottesdiensten untersagt. Kantorengesang und Einsatz von Solisten, bei Mehrstimmigkeit in einfacher Stimmbesetzung ist möglich. Der Einsatz von Blasinstrumenten in kleiner Besetzung ist in den Gottesdiensten nur unter Beachtung der Abstandsregelungen der 5. Anordnung des Bischofs möglich.
  4. Durchlüftung
    Auf eine gute Durchlüftung der Räume vor und nach den Gottesdiensten ist zu achten.
  5. Beachtung von Corona-Anordnungen der zuständigen staatlichen Stellen
    Die Pfarreien sind verpflichtet, die jeweiligen regionalen Corona-Anordnungen der zuständigen staatlichen Stellen zu prüfen und zu beachten.

Entscheidung über die Feier öffentlicher Gottesdienste

  • Entsprechend der Einschätzung der örtlichen Situation kann in jeder Pfarrei entschieden werden, ob öffentliche Gottesdienste mit Gemeinde-beteiligung  gefeiert werden. 
  • Diese Entscheidung  soll der zuständige Pfarrer bzw.  Priester zusammen mit den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, nach Möglichkeit auch unter Einbeziehung der Gremien, treffen.
  • Über die Absage von Gottesdiensten ist breit zu informieren, insbesondere die bereits angemeldeten Personen. 

6. Verantwortung der Gläubigen
Über die von mir getroffenen Regelungen hinaus steht aber jeder einzelne Gläubige in der Verantwortung für sich und muss für sich die Entscheidung treffen, ob er aus seiner persönlichen Situation heraus einen öffentlichen Gottesdienst besuchen kann.

Die 2. Ergänzung ersetzt die Weihnachtsregelung des Bistums vom 16.12.2020 sowie die Regelungen der E-Mail vom 21.12.2020. 

Für das Bistum Magdeburg

 Dr. Gerhard Feige
       Bischof

2. Ergänzung zur 5. Anordnung als Download

Dienstanweisung zum weiteren Verfahren in den Pfarreien zur Eindämmung von Corona

Aufgrund der aktuellen Corona Situation gilt für die Pfarreien im Bistum Magdeburg in Ergänzung zur 5. Anordnung des Bischofs vom 30.10.2020 ab sofort bis auf weiteres:

  1. Regelung zu den Gremiensitzungen und Beschlussfassung in den Kirchenvorständen und Kirchenvorständen Plus:
    -          Präsenzveranstaltungen der Gremien und Dienstberatungen in den Pfarreien sind zu unterlassen,
    -          notwendige Besprechungen sind als Telefon- oder Videokonferenzen abzuhalten,
    -          erforderliche Beschlüsse sind bis auf weiteres im Umlaufverfahren zu fassen. Insofern wird auf die bestehenden Regelungen (Amtsblatt 01/2020 Nr. 63) verwiesen.
  2. Für die Arbeit in den Pfarrbüros gilt weiterhin, dass diese besetzt bleiben, aber im Wesentlichen telefonisch oder digital gearbeitet wird. Publikumsverkehr ist auf das absolut unerlässliche zu beschränken. Insofern ist auf den Schutz der Mitarbeitenden und den der Besucher zu achten.
  3. Eine Vermietung von Gemeinderäumen ist nicht möglich.
  4. Gruppentreffen, z.B. Ministranten oder Senioren können weiterhin nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden.
  5. Die Erteilung des regulären Religionsunterrichts hat in Abstimmung mit der konkreten schulischen Situation zu erfolgen.

Die 2. Ergänzung vom 07.01.2021 zur 5. Anordnung des Bischofs vom 30.10.2020 bleibt weiterhin in Kraft. 

Magdeburg, den 13.01.2021                                                 gez. Dr. Bernhard Scholz
                                                                                                       Generalvikar

Dienstanweisung zum Download

Ergänzung zur 5. Anordnung für das Bistum Magdeburg vom 14. Dezember 2020

Der Bischof von Magdeburg ordnet in Ergänzung zur 5. Anordnung vom 30.10 2020 folgendes für die Zeit vom 14.12.2020 bis zum 10.01.2021 an: 

Für alle Sonn- und Feiertagsgottesdienste und für alle anderen Gottesdienstformen gilt eine Maskenpflicht in und vor der Kirche ohne Ausnahmen. 

Nur für den Zelebranten gilt die Maskenpflicht eingeschränkt dies bedeutet, dass er ohne Maske sprechen darf, um die Verständlichkeit zu gewährleisten. Konzelebranten haben während des ganzen Gottesdienstes die Maskenpflicht zu beachten. 

Entsprechend der 5. Anordnung des Bischofs ist der Gemeindegesang und die Dauer des Gottesdienstes zu reduzieren. Auf eine gute Durchlüftung der Räume vor und nach den Gottesdiensten ist zu achten. Chorgesang ist nur unter Einhaltung der angeordneten Abstandsregeln im Gottesdienst erlaubt. 

Die Pfarreien sind verpflichtet, die jeweiligen regionalen Corona-Anordnungen der zuständigen staatlichen Stellen zu prüfen und zu beachten. Regional begrenzte Regelungen gelten so zum Beispiel derzeit im Burgenlandkreis und im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. 

+ Dr. Gerhard Feige 
   Bischof

5. Anordnung für das Bistum Magdeburg

Mitteilung von Bischof Dr. Gerhard Feige zum Umgang mit Corona

1. Grundsatz

Als Kirche bleiben wir weiterhin in der Mitverantwortung, die Gesundheit jedes einzelnen Menschen zu schützen und die Verbreitung des Corona-Virus‘ zu verlangsamen. In Wahrnehmung des Selbstorganisationsrechts der Kirchen und  der aus diesem Recht resultierenden Verpflichtung gilt im Bistum Magdeburg zur Eindämmung der Pandemie ab dem 02.11.2020 bis auf weiteres Folgendes:
Grundsätzlich bleibt zur Eindämmung des Infektionsgeschehens der Dreischritt aus Abstand, Hygiene und der Möglichkeit zur Nachverfolgung von Gottesdienst‐ und Veranstaltungsteilnehmenden bedeutsam.
Personen, die zur sogenannten Risikogruppe gehören – wie z.B. Priester, Diakone und Gottesdienstbeauftragte - sollen nicht zu Handlungen gedrängt werden, die ihre Gesundheit gefährden.
Die jeweils aktuell geltenden staatlichen Regelungen zum Umgang mit Corona sind zu beachten. Dies gilt auch für eventuell lokal begrenzte Regelungen.

2. Gottesdienste und Seelsorge

Zu Gottesdiensten im Sinne dieser Anordnung gehören Eucharistiefeiern, Segensfeiern, Andachten, Wort-Gottes-Feiern, Feiern der Sakramente und Beerdigungen.

In allen Gottesdiensten muss der Mindestabstand von 1,50 m gewahrt bleiben und notwendige Hygieneregeln eingehalten werden.

Eine Mund-Nase-Bedeckung sollte auf dem Vorplatz der Kirche getragen werden. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. In der Sakristei, beim Kommuniongang sowie bei Prozessionen zum Ein- und Auszug kann auf eine Mund-Nase-Bedeckung verzichtet werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 m gewahrt bleibt. Beim gemeindlichen Austausch vor und nach dem Gottesdienst ist die Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Hier ist auf den Abstand zu achten.

Der Gemeindegesang soll reduziert sein. Sollte darüber hinaus gesungen werden, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeraten.

Wird von staatlichen Stellen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im gesamten öffentlichen Raum bspw. aufgrund der Inzidenz zwingend angeordnet, ist sie während des gesamten Gottesdienstes aufzusetzen. In diesem Fall können Vorsteher und liturgische Dienste sie nur während des Sprechens oder Vorsingens zur besseren Verständlichkeit abnehmen.

Da nach jetzigem Wissensstand die Infektionswege über die sogenannte Aerosolbildung besonders bedeutsam sind, muss gerade in kleineren Kirchen und Räumen auf eine gute Lüftungsmöglichkeit geachtet werden.

Die Mindeststandards für Gottesdienste in Zeiten der Corona-Pandemie für das Bistum Magdeburg in der Fassung vom 02.11.2020 regeln die Feier von Gottesdiensten im Einzelnen. Sie sind Bestandteil dieser Anordnung.

Die Erfassung der im Gottesdienst Anwesenden ist auch weiterhin notwendig. Insofern ändert sich an der derzeitigen Praxis nichts.

Die Seelsorge an kranken, einsamen und sterbenden Menschen ist ein vorrangiger Dienst. Dies gilt auch für die Spendung der Krankenkommunion und der Krankensalbung. Dabei sind wie bisher die notwendigen Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Für die Seelsorge in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind die jeweiligen Bestimmungen der Einrichtungen zu beachten.

3. Wahlen und Gremiensitzungen

Die Wahlen sind zum festgesetzten Termin am 07./08.11.2020 durchzuführen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Wahlkabinen einen ausreichenden Abstand haben und die Wählerinnen und Wähler mit genügendem Abstand zueinander zur Wahl treten können.

Sofern Fristen für die Teilnahme an der Briefwahl schon abgelaufen sein sollten, können diese durch die Wahlvorstände bis zum 05.11.2020 verlängert werden. Der Wahlbrief muss bis zum 07.11.2020 im Pfarrbüro eingegangen sein.

Die konstituierende Sitzung der neuen Gremien hat als Präsenzveranstaltung stattzufinden. Hierbei ist auf den erforderlichen Mindestabstand von 1,50 m zu achten. Weiterhin haben die Teilnehmer während der gesamten Sitzung einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Sollten im November 2020 weitere Sitzungen der Gremien unbedingt erforderlich sein, können diese auch digital oder als Videokonferenzen erfolgen.

4. Gruppentreffen

Gruppentreffen, z.B. zum gemeindlichen Religionsunterricht und Katechesen, für Ministranten oder Senioren, sollen zur Zeit nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Hinsichtlich des schulischen Religionsunterrichts in gemeindeeigenen Räumen verbleibt es bei den Regelungen, die durch die Edith-Stein-Schulstiftung mitgeteilt worden sind. Hinzuweisen ist auf die Seite des Bildungsministeriums, auf der die jeweiligen aktuellen Regelungen zu finden sind.

5. Weitere Veranstaltungen

Gemeindliche öffentliche Veranstaltungen jeder Art, wie zum Beispiel St. Martinsfeiern oder –umzüge, können vorerst bis zum 30.11.2020 nicht stattfinden.

6. Vermietungen

Da private Kontakte auf das Notwendige begrenzt werden sollen, sind Feiern oder Zusammenkünfte im öffentlichen Raum bis zum 30.11.2020 nicht möglich. Eine Vermietung von Gemeinderäumen ist deshalb bis zum 30.11.2020 ausgeschlossen.

7. Kultur- und Bildungsstätten
-       Orte für Konzerte, Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken und Archive werden zunächst bis zum 30.11.2020 geschlossen.
-       Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit können in Absprache mit den zuständigen Behörden und unter Beachtung der einschlägigen Hygiene- und Abstandsregeln betrieben werden. Gleiches gilt für Seniorenbegegnungsstätten, nicht aber für Treffen von Seniorengruppen in Pfarreiräumen.
-       Für Einrichtungen der Erwachsenenbildung (Bildungshäuser, Gäste- und Exerzitien-häuser, Heimvolkshochschulen, Familienbildungsstätten) sowie für Jugendbildungs-stätten gelten die länderspezifischen Regelungen. 

8. Musik

Chöre, Bläser und Musikgruppen dürfen bis auf weiteres nicht in freien Konzerten auftreten.

Vorbereitung und Durchführung von Chorgesang und Musik im Gottesdienst sind zulässig, wobei die Abstände und Hygieneregeln unbedingt einzuhalten sind.

Beim Spielen von Blasinstrumenten sollte ein Abstand von 3,00 m zur nächsten Person in Blasrichtung sowie von 2,00 m seitlich zur nächsten Person eingehalten werden. Beim Singen ist zwischen den Personen ein Mindestabstand von 2,00 m in alle Richtungen einzuhalten. Beim Aufstellen eines Chores in Reihen wird empfohlen, die Personen jeweils um 2,00 m auf Lücke versetzt zu stellen.

Der Abstand zur Gemeinde muss mindestens 4,00 m betragen.

9. Schlussbestimmung

Diese Anordnung ersetzt die Anordnung vom 25.09.2020.

Magdeburg, den 30.10.2020

     + Gerhard Feige
        Bischof

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