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Here I am, Lord!

Feierliche Diakon-Weihe von Dr. Jürgen Wolff

Bischof Dr. Gerhard Feige weihte in der Herz Jesu Kirche der Pfarrei Heilige Familie in Bitterfeld Dr. Jürgen Wolff zum Diakon. Bereitwillig bekundete der 47 Jährige vor der versammelten Gemeinde seine Bereitschaft zum Dienst als Diakon. Nach Handauflegung und Weihegebet streifte Wolff überglücklich sein Diakon-Gewand über.

Bischof Feige freute sich trotz sinkender Kirchenmitgliedszahlen und zahlreicher kircheninterner und kirchenexterner „guter Tipps“, wie die Kirche zu retten sei, über den Entschluss von Dr. Wolff, Priester zu werden. „Zum Ja der Nachfolge gehören der Einsatz des eigenen Lebens und die Bereitschaft, über sich verfügen lassen, um die Menschen mit dem Gott des Lebens in Berührung zu bringen. In diesem Sinn hat sich Jesus als „Diakon verstanden, nicht nur vorübergehend, sondern von A bis Z in seiner göttlichen Sendung“. Er hat Gottes Barmherzigkeit nicht nur verkündet, sondern sie selbst verkörpert.“

Mit der Diakon-Weihe ist Dr. Jürgen Wolff einen großen Schritt auf dem Weg zur Priesterweihe gegangen. Schon als Abiturient hat er den Wunsch gehabt, Priester zu werden. „Aber ich habe mich damals noch nicht getraut“, verrät er. Daraufhin hat er Betriebswirtschaft studiert, bei einer Bank gearbeitet und auch verschiedene Stationen im Ausland durchlebt. Über diesen Berufsweg kam er auch vor mehr als 25 Jahren nach Halle und ins Bistum Magdeburg.

„Während der Promotion und meines Auslandsaufenthaltes in China wurde der Wunsch, Priester zu werden, wieder größer“, so Wolff. Und so machte er sich auf in sein, wie er es nennt, 2. Leben. Er habe sich, so Bischof Feige, „von Jesu Ruf locken und in seinen Dienst nehmen lassen. Heute werden Sie zum Diakon geweiht und im nächsten Jahr – so Gott will – zum Priester. Neuland liegt vor Ihnen. Bei allem aber, was auf Sie zukommt, dürfen Sie gewiss sein, dass der Auferstandene selbst Ihren Dienst begleitet. Mögen Sie deshalb im guten Sinne des Wortes auf immer ein „Gezeichneter“ sein und so zum Segen für viele werden. Mögen Sie daran wachsen und nie die Freude verlieren.“

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