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Hilfe in prekären Lebenssituationen

Kirchensteuermehreinnahmen durch die Energiepreispauschale kommen caritativen Anliegen zugute

Caritative Einrichtungen im Bistum Magdeburg erhalten die kompletten Kirchensteuer-Einnahmen aus der Energiepreispauschale in Höhe von rund 50.000 Euro. Im September hatte die Bundesregierung die einmalige Pauschale in Höhe von 300 Euro allen einkommensteuerpflichtigen Erwerbstätigen zukommen lassen. Da der Betrag brutto ausgezahlt wurde und der Lohn- und Einkommenssteuer unterliegt, wurden auch Kirchensteuern fällig. „Mit den zusätzlichen Mitteln soll Menschen geholfen werden, die besonders unter der jetzigen Situation leiden", so Generalvikar Dr. Bernhard Scholz.

Angebote der Caritas im Bereich der Armutsbekämpfung an den Standorten Magdeburg, Halle und Halberstadt können sich über die Zuwendungen freuen, denn diese Angebote werden staatlicherseits kaum bis gar nicht refinanziert und sind daher in besonderer Weise auf Spendenmittel angewiesen. Aufgrund des Ukrainekonflikts und der damit verbundenen Herausforderungen für die Daseinsfürsorge, durch gestiegene Lebensmittel- und Strom- und Gaspreise, werden diese Caritas-Angebote verstärkt von Menschen in prekären Lebenssituationen genutzt. Konkret handelt es sich hierbei um die Bahnhofsmission des Caritas-Regionalverbandes Magdeburg, das Sozialkaufhaus des Caritas-Regionalverbandes Halle und die Wärmestube Halberstadt in Trägerschaft des Diözesan-Caritasverbandes. 

(sus; Foto vom Besuch des Bischofs bei der Wärmestube in Halberstadt im vergangenen Jahr: Sperling)

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