Epiphanie – das Offenbarwerden

Pontifikalamt am 6. Januar 10 Uhr in St. Sebastian

An 6. Januar feiern wir das Hochfest „Epiphanie“, landläufig auch als Fest der „Heiligen Drei Könige“ bekannt. Der Name dieses Festtages kommt aus dem altgriechischen ἐπιφάνεια (epipháneia) und steht für „Erscheinung“ und „Offenbarwerden".

Einem leuchtenden Stern am Firmament folgend, sollen an diesem Tag die drei Weisen aus dem Morgenland, später als die drei heiligen Könige bezeichnet, nach Bethlehem, dem Geburtsort Christi, gezogen sein, um dem Jesuskind Gold, Weihrauch und Myrrhe darzubringen. Dieses Leuchten strahlt auch auf die Taufe des Herr über, die in diesem Jahr gleich am folgenden Sonntag gefeiert wird. Der Himmel öffnete sich und der Geist Gottes fuhr in Gestalt einer Taube auf Jesus herab. Eine Stimme verkündete: "Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe."

In der ostkirchlichen Tradition wird dieser Zusammenhang noch deutlicher spürbar und breitet sich bis zum ersten öffentlichen Auftritt Jesu bei der Hochzeit von Kanaa aus.

Das Pontifikalamt am Sonnabend, 6. Januar mit Bischof Dr. Gerhard Feige wird musikalisch gestaltet durch die Magdeburger Dombläser unter der Leitung von Anne Schumann und dem Chor von St. Peter und Paul aus Groß Ammensleben unter der Leitung von Michael Löderbusch sowie Matthias Mück an der Orgel.

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