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Hoffnung im Advent

Dankeschön-und Spendenaufruf-Video für die Flüchtlingshilfe Sachsen-Anhalt

„Advent, das bedeutet Hoffnung“, sagt Monika Schwenke, Migrationsbeauftragte des Bistums Magdeburg bei einem Videodreh für den Flüchtlingshilfe-Fonds Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit Geflüchteten und Mitarbeitenden des Interkulturellen Beratungszentrums sagt sie all den Spendern und Spenderinnen danke, die dazu beigetragen haben, dass der Fond Familien helfen konnte, nach ihrer Flucht aus ihren Heimatländern in Sachsen-Anhalt Fuß fassen wollen und somit auch ein wenig Hoffnung geschenkt bekommen haben.

Auch Bischof Dr. Gerhard Feige, der 2014  den Flüchtlingshilfe Fond gegründet hatte, dankte allen, die dafür spenden oder sich daran anderweitig beteiligt haben. „Ich möchte Ihnen sehr herzlich danken. Durch Ihr Engagement war und ist es möglich, Geflüchteten aus vielen verschiedenen Ländern hier vor Ort in schwierigen Lebens- und Alltagssituationen ganz konkret zu helfen, sie zum Beispiel bei der Familienzusammenführung oder der Identitätsklärung finanziell zu unterstützen. Bisher konnten 1150 Anträge mit einer Gesamtsumme in Höhe von fast 400.000 Euro bewilligt und ausgereicht werden – ein wichtiger Beitrag auf dem Weg zur Integration in unsere Gesellschaft und zur Vermittlung von Sicherheit und Zuversicht in eine gute und friedliche Zukunft“, so seine Botschaft.

Momentan erfüllen den Bischof viele politische, kirchliche und gesellschaftliche Themen mit großer Sorge. „Die Corona-Pandemie und die Klimaentwicklung gehören dazu, auch die Situation in Afghanistan oder die zahlreichen Fluchtbewegungen, besonders die Lage von Geflüchteten an der polnisch-belarussischen Grenze. Die Welt scheint in einer schwer ertragbaren Unruhe zu sein – und das mitten im Advent, in der Erwartung auf eine friedliche Weihnachtsbotschaft.“ In einer solchen Zeit sei es besonders wichtig, nach Lösungen zu streben, Entscheidungen für das Gemeinwohl zu treffen und Menschen in Not zu helfen. „Dies versucht auch der Flüchtlingsfond Sachsen-Anhalt, den ich 2014 ins Leben gerufen habe und der vom Innenministerium, der Landesintegrationsbeauftragten sowie dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt unterstützt wird.“

„Jesu ganzes öffentliches Leben – so lesen wir in der Bibel – galt der Sorge um Benachteiligte und Ausgestoßene, Entrechtete und Fremde“, so der Bischof in seiner Videobotschaft. „Mit ihnen identifiziert er sich sogar selbst, wenn er sagt (Mt 25): "Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen." Lassen wir nicht nach, den Nächsten beizustehen, besonders den Fremden, die nicht fremd bleiben sollen! Bleiben Sie dem Flüchtlingsfonds Sachsen-Anhalt verbunden und geben Sie mit Ihrer Spende ein Zeichen dieser Nächstenliebe und Barmherzigkeit!“

Wer den Flüchtlingshilfe-Fond Sachsen-Anhalt unterstützen möchte kann dies über unseren Spendenbutton tun

oder über das Spendenkonto: 

Bistum Magdeburg
Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe Sachsen-Anhalt
IBAN: DE43 8105 32 0641 0223 01
BIC: NOLADE21MDG

Das Dankeschön-Video gibt es hier

(sus; Fotos: Eichhorn, Sperling)

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