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Zum Fest des Heiligen Adalbert

Generalvikar Dr. Bernhard Scholz besucht polnisches Partner-Bistum Gnesen zum Adalbertsfest

Das Patronatsfest des Heiligen Adalbert wird in Gnesen groß gefeiert. Nach der langen Zeit der Corona-Reisebeschränkungen haben am diesjährigen Fest im Partner-Bistum Gnesen Generalvikar Dr. Bernhard Scholz und Pfarrer i.R. Peter Zülicke teilgenommen.

Erzbischof Wojciech Polak, der auch Primas der katholischen Kirche in Polen ist, sendet herzliche Grüße an das Bistum Magdeburg und Bischof Dr. Gerhard Feige. Während der Feierlichkeiten im Erzbistum Gnesen war der Krieg in der Ukraine allgegenwärtig. Ein Priester aus Lemberg erzählte über die Lage in seiner Stadt und der Ukraine sowie von den zahlreichen Hilfsaktionen. Im Priesterseminar Gnesens fanden ukrainische Flüchtlinge Zuflucht.

Der heilige Adalbert verbindet die Diözesen Magdeburg und Gnesen, aber auch Prag und Königgrätz seit Jahrzehnten. Der Heilige aus Böhmen wurde von 972 bis 981 an der Domschule Magdeburg unter der Leitung des Priesters Ohtrich ausgebildet und erhielt bei seiner Firmung durch Erzbischof Adalbert von Magdeburg dessen Namen. Ohtrich war ein früherer Schüler Bischof Adalberts. In Gnesen werden die Reliquien des Heiligen Adalberts heute besonders verehrt.

Neben dem großen Patronatsfest wurde auch die Seligsprechung von Stefan Kardinal Wyszyński  (12. September 2021), dem früheren Erzbischof von Gnesen gefeiert sowie eine Kopie der Ikone der Schwarzen Madonna von Czestochowa  begrüßt. Sie wird in den kommenden Wochen durch alle polnischen Bistümer geleitet werden.  Eine bunte Prozession mit dem Bild der Schwarzen Madonna und den Reliquien des heiligen Adalbert führte durch die Straßen von Gnesen.

Der Heilige Adalbert ist der Haupt-Schutzpatron von Polen und dem Erzbistum Gniezno/Gnesen.

(sus; bs: Foto: )

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