Bistumskarte

Pilgern | Klosterkonzert | Picknick-Cello

Was sonst noch passiert …

Samstagspilgern
Alternative Strecke

Ein ganzes Pilgerwochenende scheint in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen  nicht möglich ist. „Aber ein einfaches Samstagspilgern können wir doch machen“, schlägt Pfarrer Christian Vornewald vor.  Treffpunkt  am Samstag, 11. Juli am Bahnhof Eisleben (der Zug trifft um 9.33 Uhr ein) und von dort geht es zunächst zum Kloster Helfta. Anschließend pilgert die Gruppe bis Farnstedt, wo ein Bus alle wieder zum Ausgangspunkt bringt.

Kloster Huysburg
Orgelkonzert

Nach längerer „Sendepause“ wieder ein Konzert im Kloster Huysburg: Sonntag, 12. Juli um 15:30 Uhr bzw. 14:00 Uhr. Unter dem Titel „ROMANTISCHE MUSIK“ erklingen Werke u.a. von Anton Bruckner, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Charles-Marie Widor. Der Organist, Komponist und Musikproduzent Bernfried E.G. Pröve aus Braunschweig spielt auf der Eule-Orgel der Klosterkirche. Dazu singt die Mezzosopranistin Stefanie Wipprecht aus Wernigerode eine Ave Maria – Vertonung von Anton Bruckner. Das Konzert beginnt um 15:30 Uhr. Entsprechend der aktuellen Bestimmungen können nur 60 Personen daran teilnehmen. Um weiteren Gästen eine Teilnahme zu ermöglichen, startet um 14:00 Uhr eine öffentliche Generalprobe. Vorreservierungen sind nicht möglich, die Teilnehmenden müssen sich in Listen eintragen und es besteht Gesichtsmaskenpflicht. Die Mönche freuen sich auf ein zahlreiches Publikum, trotz der aktuellen Erfordernisse. Der Eintritt ist frei, eine Spende ist willkommen.

Cellokonzert auf der Streuobstwiese
Am 12. Juli findet auf der Streuobstwiese der Katholischen Erwachsenenbildung ein Konzert mit dem Magdeburger Cellisten Zsolt Visontay statt. Es werden Stücke für Violoncello solo von Barock über Spätromantik bis Moderne zu hören sein. Das Konzert findet unter den derzeitig geltenden Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie statt, d.h. Abstands- und Hygienebestimmungen müssen eingehalten werden.
Um der Atmosphäre der Streuobstwiese und die der Musik gleichermaßen gerecht zu werden, ist die Veranstaltung als Picknick-Konzert konzipiert: Bitte bringen Sie sich Decken und Kissen mit; es sind nur einige wenige Stühle vorhanden.
Eine Anmeldung unter info@keb-sachsen-anhalt.de oder 0391/ 62 08 641 ist erforderlich.

Ausstellung in der Moritzkirche
„Das kriegszerstörte Halle 1945

Am 8. Mai 2020 jährte sich der 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von der Herrschaft der Nationalsozialisten und das Ende des 2. Weltkrieges. Mit dem Einzug der Amerikaner in Halle konnte die Saalestadt bereits zwei Wochen zuvor aufatmen. Am 15. April 1945 heulten zum letzten Mal die Sirenen in der Stadt.
In einer Ausstellung in der Moritzkirche erzählen Fotos der zerstörten Stadt Halle aus der Sammlung des halleschen Fotografen Werner Schönfeld von den letzten Tagen des Krieges in Halle.
Nach einem Aufruf in der „Freiheit“ vom 19. April 1948 erinnerten sich zahlreiche Hallenserinnen und Hallenser an die Ereignisse im Frühjahr 1945, die zum Zusammenbruch des Nazi-Regimes in der Stadt führten. Diese im Stadtarchiv Halle liegenden Erlebnisberichte werden zusätzlich zu den Fotos in der Ausstellung gezeigt.
Die im Frühjahr dieses Jahres in der Moritzkirche geplante Ausstellung kann nun bis 30. August 2020 besichtigt werden.
Öffnungszeiten der Moritzkirche: Montag geschlossen | Dienstag 11 – 12 Uhr und 15 – 17 Uhr |Mittwoch bis Freitag 11 – 12 Uhr und 15 – 16 Uhr | Sonnabend/Sonntag 15 – 16 Uhr

Integrationslotsen suchen Freiwillige
Sprach-Tandem mit Geflüchteten in Oschersleben und Magdeburg

Helmi Martini-Honus ist „gestrandete Germanistin“, wie sie sich selbst nennt. Das Unterrichten vor einer Gruppe war nie ihre Leidenschaft. Sie war viele Jahre als Übersetzerin tätig und arbeitete mit Senioren. „Ich bin jetzt 70 Jahre alt und möchte mich noch sozial einsetzen“, sagt Helmi Martini-Honus.
Auf das Angebot Sprach-Tandem wird sie im April durch einen Aufruf der Malteser aufmerksam. Gesucht werden Menschen, die aufgrund der nicht stattfindenden Sprachkurse via Telefon oder Chat mit geflüchteten und zugewanderten Menschen Deutsch üben und sprechen wollen.
Seit Mai begleitet sie den Iraner Adel, der seit einem halben Jahr mit seiner schwangeren Frau und einer Tochter in einer Flüchtlingsunterkunft in Magdeburg lebt. Die beiden telefonieren meist zweimal in der Woche für eine knappe Stunde. Außerdem schreiben sie sich E-Mails über die Gesprächsinhalte, um nicht nur die Aussprache, sondern auch die Grammatik zu üben. Die Inhalte sind eine Mischung aus Alltagsgesprächen und Grundlagen der deutschen Sprache.
Die Malteser konnten noch zehn weitere Sprach-Tandems nach dem ersten Aufruf vermitteln. Bedarf besteht jedoch immer noch in Magdeburg und Oschersleben. Deswegen sucht das Integrationslotsenprojekt weiterhin Freiwillige, die sich gerne virtuell oder telefonisch als sogenanntes "Sprach-Tandem" mit einem Geflüchteten zusammentun. Interessierte Freiwillige werden mit einem Geflüchteten vernetzt und helfen so bei der Verbesserung der Deutschkenntnisse. „Das können ganz alltägliche Gespräche sein. Es geht einfach darum, die Alltagssprache anzuwenden“, weiß Julia Thier von den Maltesern. Der Zeitumfang beträgt circa ein bis zwei Stunden pro Woche und kann flexibel und individuell mit dem Tandem- Partner abgestimmt werden. Interessenten für ein Sprach-Tandem melden sich bitte bei Julia.Thier@malteser.org oder unter 0171 8692544.

Digital Synodal
Junge Menschen erwarten Entscheidungen

Am Dienstag fand die vierte und letzte Veranstaltung der Reihe DIGITAL SYNODAL des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) statt. An den Videokonferenzen nahmen jeweils zwischen 110 und 170 junge Menschen teil.
An vier Abenden im Juni und Juli haben junge Menschen über die vier Themen der Synodalforen des katholischen Reformprozesses diskutiert – und das in großer Zahl. „Das große Interesse, das wir schon erwartet hatten, ist weit übertroffen worden“, bilanziert BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth, die selbst Teil der Synodalversammlung, des zentralen Gremiums des Synodalen Weges, ist.
Bei allen Themen wurde deutlich, dass die Beteiligung von Gläubigen ein wichtiger Baustein des Synodalen Weges sein muss. Katharina Norpoth sagt: „In den vergangenen Wochen haben wir deutlich gemacht: Junge Menschen wollen im Synodalen Weg gehört werden! Wir müssen endlich über die Diskussionen, die wir seit Jahren führen, hinauskommen. Der Synodale Weg ist kein Diskussionsformat – aber er braucht Veranstaltungen wie DIGITAL SYNODAL, um seinem Anspruch gerecht werden zu können.“ Die Erwartung, nach dem Erscheinen der „MHG-Studie“ nicht wieder zur Tagesordnung überzugehen, sondern echte Veränderungen herbeizuführen, hätten junge Menschen auch während der vier Termine vielfach geäußert, so Norpoth weiter. Die MHG-Studie wurde 2018 veröffentlicht und zeigte das Ausmaß sexualisierter Gewalt an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und Ordensangehörige.
An den Gesprächen nahmen die 15 jungen Vertreter*innen des Synodalen Weges teil, die noch einmal im Besonderen die Stimme für junge Menschen unter 30 Jahren in der Synodalversammlung wahrnehmen. Wichtig sei, so Katharina Norpoth, dass sich diese 15 Vertreter*innen weiterhin intensiv im Synodalen Weg einbringen und dass ihre Stimme auch dann gehört wird, wenn es um konkrete Entscheidungen geht.

Demenz-Angebote in Köthen wieder geöffnet
Plaudercafé und Besuchs- und Entlastungsdienst

 Ältere Menschen kommen oft später in den Genuss der Corona-Lockerungen, weil sie besonders vorsichtig sein müssen. Für diejenigen, die zudem demenziell erkrankt sind, öffnen die Malteser das Plaudercafé und bieten auch wieder die Betreuung von Menschen mit Demenz in den eigenen vier Wänden an. „Wir helfen aufzuatmen, nach den räumlichen und sozialen Beschränkungen der vergangenen Wochen“, sagt Janine Brinkmann, Koordinatorin der Malteser in Köthen.
Angehörige können ihre Partner oder Eltern wieder in die wöchentlich geöffnete kleine Gruppe in der Lohmannstraße 29a in Köthen bringen. Immer dienstags von 14 bis 17 Uhr kümmern sich kompetente und erfahrene Kräfte zusammen mit netten Ehrenamtlichen um die besonderen Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher.
Auch der Besuchs- und Entlastungsdienst (BED), der zu den Betroffenen nach Hause kommt, entlastet die Angehörigen und vermittelt Lebensfreude. In allen Fällen sorgen spezielle Hygieneregeln für den Schutz der älteren Menschen.
Doch ist längst noch nicht wieder alles beim Alten: „Wir brauchen helfende Hände und offene Ohren zwischen 18 und 55 Jahren, weil manche der Ehrenamtlichen selbst zur Corona-Risikogruppe gehören und ausfallen“, sagt Janine Brinkmann von den Maltesern. „Wer jetzt Gutes tun will und sich gerne drei Stunden die Woche Zeit für ältere Menschen nimmt, ist herzlich willkommen.“ Denn trotz der Beeinträchtigungen der Gäste haben diese große Freude daran, sich mit den Ehrenamtlichen zu unterhalten, gemeinsam einen Spaziergang zu machen oder etwas kreativ zu gestalten.
Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte wird gut vorbereitet. In einer Einführung lernen Interessierte, mit demenziell erkrankten Menschen umzugehen. Interessierte können sich gerne bei Janine Brinkmann unter 03496 7004722 oder per E-Mail an info@malteser-koethen.de melden. Informationen gibt es auch auf der Homepage unter www.malteser-koethen.de

Themen und Partnerportale