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Schatztruhe der Kindheit

Bei Lebenswendefeiern in Halle (Saale) den Übergang zum Erwachsenwerden gefeiert

„Die Halle der Welt mit Licht erfüllen“, unter diesem Motto fanden am Wochenende die ersten Lebenswendefeiern in der Moritzkirche in Halle statt. Bei dieser sehr emotionalen Feier war jeder mögliche Platz in der Kirche besetzt und alle waren dankbar, dass es nach so langer Pandemie- und Wartezeit wieder möglich war, im Kreise der Familie und Freunde den Übergang von der Kindheit zur Jugend zu feiern. Bei den bis Mitte Oktober folgenden Lebenswendefeiern werden insgesamt 672 Jugendliche in den Kirchen St. Moritz, Lutherkirche, Pauluskirche und Propsteikirche diesen Weg ins Erwachsenenleben gehen.

Als ein offenes Angebot für Jugendliche der 8. Klasse bieten die katholische und evangelische Kirche in Halle jungen Menschen mit der Feier der Lebenswende sowohl den Raum für Begegnung und Gespräche als auch die abschließende Feier an. „Als Kirche möchten wir unserer Verantwortung nachkommen, jungen Leuten in der besonderen Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein eine sinnvolle Begleitung anzubieten“, so Jugendreferent Daniel Richter, „damit die Heranwachsenden mit ihren eigenen Anliegen vorkommen und diese vor dem Hintergrund unseres Glaubens an den Gott des Lebens wertgeschätzt werden können. In dieser Weise fließt unsere christliche Überzeugung mit ein, die wir nicht ausklammern können und wollen. Die Tatsache, dass junge Leute in den Gruppen keiner Kirche angehören, wird aber von uns respektiert und ernst genommen.“

Während der Feierstunde erklärten die 55 Jugendlichen unterschiedliche Schätze ihrer Kindheit, die sie symbolisch in eine Schatztruhe gelegt haben. Im Anschluss wurden selbstgestaltete Kerzen entzündet. Die Jugendlichen erzählten sehr eindrucksvoll, was sie sich für ihre Zukunft wünschten. Umrahmt wurde die Feierstunde von festlicher Orgelmusik. Im Anschluss gab es einen Sektempfang2go.

 

(sus, DR; Foto: LWHalle)

 

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