Im Geheimnis – Heimat finden

Ora-et-labora-Tage im Kloster Helfta

Unter der geistlichen Leitung von Schwester Barbara Schulenberg  aus Köln finden im Kloster Helfta gerade Ora-et-labora- Tage statt. Unter dem Thema “Es zieht den großen Gott in ein kleines Herz“, so Mechtild von Magdeburg, „Im Geheimnis – Heimat finden.“, arbeiten und beten derzeit 14 Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) in Helfta.

Frohen Mutes und voller Elan haben sie begonnen, im Lebendigen Labyrinth im Klostergarten zu arbeiten. Es gibt viel zu tun, das erste Unkraut ist gewachsen und die hochgewachsenen Stauden müssen beschnitten werden, um sie wieder in Form und zu späterer Blüte zu bringen. Leider musste der erste Labora-Einsatz wegen starkem Regen abgebrochen werden. Aber das Wetter wird sicher wieder besser. Es gibt viel zu tun!

Das Zisterzienserinnenkloster St. Marien zu Helfta ist ein Ort des Gebetes und der Begegnung. An dem Ort, an dem im Mittelalter die drei großen Mystikerinnen gelebt haben, findet sich heute modernes monastisches Leben, das auf einem breiten Fundament steht und an eine reiche Tradition anknüpft. Eine der großen Mystikerinnen war  Mechthild von Magdeburg (* um 1207 /1210 in der Gegend von Magdeburg; † 1282 /1294 im Kloster Helfta) die als Mystikerin, Begine und Dichterin eine der Leitgestalten in der Mystik des Mittelalters war und in einer einzigartigen Verbindung von intensiver Gottesbeziehung, sozialem Engagement und hochpoetischer Sprachkunst gewirkt hat. Unter den mittelalterlichen Mystikerinnen ist sie diejenige, bei der wir am ehesten auch die Person mit ihrem individuellen Schicksal erkennen können. 

Der Begriff Mystik leitet sich ab vom griechischen mystikos, was geheimnisvoll und verborgen bedeutet. Dieser verborgenen göttlichen Wirklichkeit spürten Frauen und Männer aller Jahrhunderte nach. Herausragende Bedeutung in der Frauenmystik haben die Schriften der drei Heiligen Frauen von Helfta erlangt.

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