Bistumskarte

Grenzübergreifende Freundschaften „fest gegründet – stets gewandelt“

Partnerschaftstag im Vorfeld der Wallfahrt ein Treffen mit alten Bekannten

So eine Wallfahrt im Bistum Magdeburg ist nicht nur ein Treffpunkt für die vielen Katholiken in der Region, sie erneuert auch Jahr für Jahr die Partnerschaft mit anderen Bistümern. Aus Frankreich, Polen, Tschechien und Litauen reisten Bischöfe und Domherren mit Begleitung zum Partnerschaftstag nach Magdeburg. Sie alle verbindet eine langjährige Freundschaft mit unserem Bistum.

Aus den französischen Bistümern Le Mans und Châlons waren die Bischöfe Yves Le Saux und François Touvet dabei, aus den tschechischen Diözesen Hradec Králové und Prag waren Bischof Mons. Jan Vokál und P. Mgr. Vladimir Kelnar von der Partie und aus den polnischen Bistümern Gniezno (Gnesen) und Poznañ  (Posen) Domherr Jan Kasprowicz und Domkapitular Prälat Jan Stanisławski. Aus Litauen war nicht nur Kaišiadorys Bischof Dr. Jonas Ivanauskas angereist, sondern auch der frischgeweihte Weihbischof Dr. Algirdas Jurevičius. Und auch aus Paderborn waren Vertreter gekommen.

Seit mehr als 20 Jahren bestehen die Kontakt über Austausch und gegenseitige Besuche. Bischof Dr. Gerhard Feige begrüßte die Gäste im Roncallihaus und führte sie mit einer Bildershow durch die Ereignisse im vergangenen Jahr. Mit dabei waren auch Altbischof Leo Nowak und Mitglieder des Ordinariatsrates sowie Vertreter des Katholikenrates, der Caritas und  Dabei zeigte sich auch, dass die Herausforderungen über alle Landesgrenzen hinweg ähnlich sind. Die Zahl der aktiven Katholiken nimmt ab, immer weniger junge Männer machen sich auf den Weg zum Priester und jungen Menschen fehlt zunehmend die persönliche Glaubenserfahrung.

Die von unterschiedlichen Bistümern vorgestellten Projekte, sich diesen Herausforderungen zu stellen, brachten den ein oder anderen zum Nachdenken und vielleicht sogar zum Nachahmen. Man hilft sich, man lernt voneinander, man schätzt sich. „Und ein Partnerschaftstag in Magdeburg ist immer interessant“, sagt Domherr Jan Kasprowicz aus Gnesen. „Wir haben schon sehr viel im Bistum kennen lernen dürfen.“

In diesem Jahr reisten sie alle gemeinsam nach Merseburg, mit Besichtigung des Domes und einem Besuch der Sonderausstellung „Thietmars Welt. Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte.“ Das Motto der Bistumswallfahrt „Fest gegründet – stets gewandelt“ wurde nicht nur eindrucksvoll in der Ausstellung dokumentiert, sondern passt auch auf die wachsende Freundschaft zwischen allen Gästen aus den Partnerbistümern.

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