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Menschenkette und Patronatsfest

Patronatsfest der Pfarrei St. Jutta Sangerhausen zum kirchlichen Abschluss der „Jutta von Sangerhausen Tage 2022“ mit Menschenkette für den Frieden in der Ukraine

Jörg Bahrke, der geistliche Moderator der Pfarrei St. Jutta in Sangerhausen musste ganz schön jonglieren, um die vielen Themen für den Gottesdienst unter einen Hut zu bekommen: Der gute Hirte Sonntag, der Weltgebetstag um geistliche Berufungen, der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, die Kinder- und Familienkirche, Muttertag und am wichtigsten: Das Patronatsfest der Pfarrei St. Jutta Sangerhausen, das den kirchlichen Abschluss der „Jutta von Sangerhausen Tage 2022“ bildete.

Schon gegen 9:00 Uhr trafen sich die fleißigen Helfer: innen zum Aufbau. Neben den bunten Kirchenfahnen und einer Hüpfburg für die Kinder, mussten auch ausreichend Bierzeltgarnitur aufgestellt werden. Schließlich müssen neben der Wurst auf dem Grill auch die vielen gebackenen Kuchen einen Platz finden.

Auch in der Kirche wurde schon kräftig die Stimme in Schwung gebracht, denn der Chor sollte - unter der Leitung von Dekanatskirchenmusiker Andreas Wesner - den Gottesdienst zum Patronatsfest, das nach zwei Jahren Unterbrechung endlich wieder stattfand, durch wunderschöne Klänge mitgestalten.

Während des Festgottesdienstes brachten die Kinder ein selbst gestaltetes Kreuz zum Muttertag vor den Altar.

Nach dem Gottesdienst stürzte man sich aber nicht sofort auf die Wurst, sondern setzte zuerst ein Zeichen für den Frieden! Mit einer Menschenkette zwischen allen Glockenstandorten der Sangerhäuser Innenstadt wollten die Kirchen ursprünglich vor zwei Jahren an den 75. Jahrestag der Befreiung erinnern, was aber nun in ganz anderer Weise aktuell wurde. Während die Glocken der Stadt in den Tönen des Liedes „Kleine weiße Friedenstaube“ erklangen, bildeten die  etwa  350 Gemeindemitglieder aller Kirchen  zusammen mit Passanten eine Menschenkette und sangen anschließend gemeinsam das Lied als Bitte um Frieden in der Ukraine und weltweit.

Anschließend kehrten „die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit“ (vgl. Mt 5,6) zu Grillwurst und Getränken oder direkt zum Kaffee und Kuchen, wieder auf das sonnige Pfarrgelände zurück.

Nachdem die Jutta-Tage am 2. Mai mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen hatten, bei dem Landesbischof Friedrich Kramer die Predigt hielt, wurde auch das Patronatsfest ökumenisch beschlossen. Denn um 14:00 Uhr versammelte sich die gesättigte, froh gelaunte Gemeinde zur feierlichen Abschlussandacht, die von Klemens Niemann, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinden in Sangerhausen, zusammen mit Pfarrer Jörg Bahrke, Andreas Wesner und Gemeindeassistent Tim Wenzel gestaltet wurde.

An dieser Stelle sei noch mal allen fleißigen Helfer: innen an diesem Tag gedankt, ob in der Vor- und Nachbereitung der Gottesdienste, der Menschenkette oder beim Auf- und Abbau draußen vor der Kirche. Denn ohne ihr Mitwirken hätte das Fest nicht so schön werden können!

(TW; Foto: Andreas Ritter)

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