58 Prozent sind nicht genug

Elternvertreter Freier Schulen in Sachsen-Anhalt übergaben Landtagspräsidentin Brakebusch Unterschriftenlisten

Ein erster Schritt ist getan, darin waren sich Elternvertreter Freier Schulen in Sachsen-Anhalt und Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch einig. Zwar hat der Landtag mit der verabschiedeten Novelle des Schulgesetzes die öffentliche Finanzhilfe für Schulen in Freier Trägerschaft erhöht, eine auskömmliche Refinanzierung sei das aber noch nicht. Darum haben Elternvertreter aus ganz Sachsen-Anhalt Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch symbolisch eine Petition mit 10 569 Unterschriften überreicht. Mit dieser Petition soll die wirtschaftliche Situation von Schulen in freier Trägerschaft weiter verbessert werden“, so Dr. Martina Vetter, als Elternvertreterin des Elisabeth-Gymnasiums in Halle (Saale). Derzeit liegt der Refinanzierungsanteil nur bei 58 Prozent der Kosten. „Falls sich daran nichts ändert, ist die Bildungsvielfalt in Sachsen-Anhalt in Gefahr.“

Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch nahm die Petition entgegen und reichte sie direkt an Christina Buchheim, die Vorsitzende des  Petitionsausschusses, weiter. Die Landtagspräsidentin äußerte Verständnis für das Anliegen der Eltern. „Ich weiß, 58 Prozent reichen lange nicht aus und Eltern sollten eine echte Wahl haben, auf welche Schule sie ihr Kind schicken, denn eine Vielfalt in der Bildungslandschaft ist wichtig.“

Der Petitionsausschuss des Landtags wird sich nach der Sommerpause mit der vorliegenden Petition beschäftigen.

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