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Seelsorge während des Abschieds vom Leben

Bischof segnet Heinrich-Pera-Hospiz in Halle

„Es ist eine große Ehre für uns, dass der Bischof persönlich gekommen ist, um unser Hospiz zu segnen“, sagt Kathrin Dietl.  Die Geschäftsführerin des Heinrich-Pera-Hospizes Halle hat selbst noch mit dem katholischen Pfarrer und Krankenpfleger Pera zusammengearbeitet hat, bevor er 2004 verstarb. Begleitung in den letzten Tagen und Stunden des Lebens ist der Auftrag des Hospizes. „Heinrich Pera hat den Glauben immer als Basis seiner Arbeit verstanden“, erzählt Dietl. „Er war der Grund und Gründer unseres Tuns hier in Halle, und ihm hätte dieser hohe Besuch sicherlich gefallen.“

Dieser „hohe Besuch“ ist Bischof Dr. Gerhard Feige. Er ist an diesem grauen Tag im Februar nach Halle gekommen. Die Geschäftsführerinnen Kathrin Dietl und Kathrin Brauer zeigen dem Bischof das Haus in der halleschen Südstadt. Hier arbeiten die Helfer seit einem Jahr mit todkranken, sterbenden Menschen.

Eintrag ins Gästebuch

Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten des ambulanten Dienstes und des stationären Hospizes, segnete Bischof Feige schließlich das Haus und die Hospizarbeit. Und in das Gästebuch schreibt er: „Möge dieses Haus für alle, die hier Zuflucht und Geborgenheit finden, für alle die hier heilsam wirken, und für alle, die hier ein und ausgehen, ein Segen sein.“

Ein besonderes Anliegen kommt von Hospizfürsprecherin Gabriele Thamm und Johannes Hünert vom Freundeskreis: Es geht um den Bedarf an Seelsorge im Haus. Auch wenn das Personal schon vieles abdecken könne, gebe es weiteren Bedarf, sagen die Verantwortlichen. Weiterer Austausch sei hier gefragt und die Suche nach zusätzlichen Optionen, um trotz des Personalmangels an allen Stellen Seelsorge zu ermöglichen.

Fotos: Andrea Bergert/Heinrich-Pera-Hospiz Halle (Saale) gGmbH

Quellen: Juliane Uhl, Heinrich-Pera-Hospiz Halle (Saale) gGmbH; Pressestelle Bistum Magdeburg, Telefon: (0391) 59 61-134, presse@bistum-magdeburg.de

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