Bistumskarte

Wanted: Orientierung!

Tjado Feldbinder macht einen Freiwilligendienst in der Arbeitsstelle für Jugendpastoral

Einen Schulabschluss in der Tasche, auf der Suche nach Orientierung fürs Berufsleben – circa 100 000 junge Menschen in dieser Situation leisten jährlich einen zivilgesellschaftlichen Dienst.  Einer von ihnen ist Tjado Feldbinder, der seit dem 1. September ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Arbeitsstelle für Jugendpastoral absolviert. 12 Monate voller abwechslungsreicher Tätigkeiten, eigenverantwortlicher Projekte und Erfahrungen im Medien- und Kulturbereich – so stellt sich der 18-Jährige seine Zeit im Bischöflichen Ordinariat vor. Das Wort „Alltag“ rückt bei seinen Ausführungen in weite Ferne: „Schon in den ersten Wochen war ich in mehrere besondere Aktionen eingebunden“. Es standen Aufbauarbeiten für die Bistumswallfahrt an. So konnte der gebürtige Oldenburger erste  Kontakte knüpfen und die Projekte der AJP in Aktion erleben. Am letzten Sonntag organisierte er auf der Landesgartenschau in Burg einen Gottesdienst mit.
Ein für ihn spannender Bereich ist über die Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen hinaus die Betreuung der Website der Jugendpastoral. Basiserfahrungen aus der Schule und ein großes Interesse für die Fächer Deutsch und Kunst erleichtern ihm dabei den Einstieg. 

Die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. (LKJ) betreut Tjado über den Zeitraum seines FSJs. Zum Freiwilligendienst gehören mehrere Seminare mit Raum für Diskussion, Gemeinschaft und Reflexion. Während des Abiturs war er primär auf der Suche nach einer kulturellen FSJ-Stelle. Da die ausgeschriebene Einsatzmöglichkeit der Jugendpastoral aber ein weiteres Interessengebiet, die Pädagogik, einschloss, hat sich Tjado für die Arbeit in Sachsen-Anhalt entschieden. Magdeburg sei eine Studentenstadt, die ein Stück von Zuhause entfernt läge, aber die Möglichkeit seiner Familie einen Besuch abzustatten nicht verwehre. Um auch außerhalb des Ordinariats Anschluss an sein neues Zuhause zu finden, wohnt Tjado in einer WG in Magdeburg – vielleicht für länger als ein Jahr, denn die Landeshauptstadt bietet für seine Studienwünsche Perspektiven. Ob er sich für den Journalismus oder Pädagogik entscheidet, steht noch nicht fest.

Auch in Roßbach unterstützt seit diesem Monat Lea Knackstedt die Bildungsarbeit des St.Michael-Hauses.

Wer sich orientieren und ausprobieren möchte, kann sich jetzt noch für ein FSJ bei der Caritas bewerben. Es gibt noch freie Stellen.

 

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