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Tatkräftige Hilfe für die Ukraine

Überwältigende Spendenbereitschaft für die Ukraine angeregt von der Ehrenamtsgruppe der Stiftung netzwerk leben in Burg

Als Ende Februar die ersten Bilder des Krieges in der Ukraine über die Bildschirme liefen, waren Bernd Felscher und seine Mitstreiter und Mitstreiterinnen der Ehrenamtsgruppe Burg der Stiftung Netzwerk Leben nicht nur entsetzt, sie wussten: jetzt müssen wir handeln!

4 Monate, etwas 30 Touren und mindestens 2000 gefahrene Kilometer später wird es wieder etwas ruhiger werden. Viele Telefonate und Motivationsrunden legte Felscher hin, um in den ersten Kriegstagen Decken, Schlafsäcke und Verbandsmaterial zu organisieren. Mit der Unterstützung der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden des Jerichower Lands sowie eines Burger Baumarktes wurden die ersten Transporte an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht und von dort aus weiterverteilt. „Aus dem Kriegsgebiet erreichten uns dann viele Bilder und Bekundigungen der Dankbarkeit“, erinnert sich Felscher. Was wiederum Ansporn für mehr gab.

Im evangelischen Hort Cornelius in Burg wurden zum Abschluss noch einmal Nahrungsmittel sowie Babynahrung und Windeln gesammelt, die Gabriele und Andreas Pospieszny gemeinsam mit Bernd Felscher einsammelten und an die Grenze fuhren.

„Viele überwältigende Emotionen sind uns in den vergangenen Monaten entgegengebracht worden“, so Felscher. „Dank des Kontaktes zu einem Ukrainer aus Genthin konnte vieles im Kriegsgebiet organisiert werden. Aber nun muss ich krankheitsbedingt etwas kürzer treten", sagt Felscher. Das ist auch dem Minsterpräsidenten zu Ohren gekommen und hat kurzerhand Zur Feder gegriffen und Bernd Felscher gute Genesungswünsche geschickt sowie sich für "den verlässlichen und aufoperungsvollen Einsatz im Sinne der Allegmeinheit" gedankt. Die Ehrenamtsgruppe der Stiftung Netzwerk Leben in Burg wiederum dankt allen Spendern und Spenderinnen für ihre großartige Unterstützung.

(sus; Fotos: privat)

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