Bistumskarte

Seelsorge für Inhaftierte geregelt

Magdeburg (pbm) - Das Land Sachsen-Anhalt hat mit der katholischen Kirche eine Vereinbarung zur Seelsorge in den Justizvollzugsanstalten abgeschlossen. Justizministerin Karin Schubert (SPD) und der Generalvikar des Bistums Magdeburg, Theodor Stolpe, unterzeichneten die Regelung am Donnerstag in Magdeburg. Das vier Seiten umfassende Papier ermöglicht der katholischen Kirche die Seelsorge in allen Haftanstalten des Landes und gewährleistet das Beichtgeheimnis sowie die Freiheit der Verkündigung. Zu den Aufgaben des Anstaltsseelsorgers zählen laut Vereinbarung das Abhalten von Gottesdiensten, Zellenbesuche, seelsorglicher Beistand auch für die Angehörigen des Inhaftierten und das Mitwirken bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft. In den Justizvollzugsanstalten Sachsen-Anhalts arbeiten im Auftrag der katholischen Kirche sieben Seelsorger. Davon nehmen sechs diese Aufgabe zusätzlich zu ihrer Gemeindearbeit wahr.

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