Bistumskarte

Sternsingeraktion für das Bistum Magdeburg startet in Zeitz

Zeitz (pbm) - Die Sternsingeraktion im Bistum Magdeburg startet am Freitag, dem 29. Dezember, in Zeitz. Bischof Leo Nowak eröffnet die Hilfsaktion 10:30 Uhr mit einem Gottesdienst in Dom. Danach können sich die Mädchen und Jungen über das diesjährige Beispiel-Land Südafrika informieren, insbesondere über die Situation in der Schuldbildung und die Probleme der Apartheid. Zu den weiteren Angeboten zählen das Basteln von Trommeln, Tanzen und Singen. Die Eröffnung der Aktion endet gegen 14:15 Uhr mit einer Andacht. Der Veranstalter, das Jugendamt des Bistums, rechnet mit mehreren hundert Teilnehmern.

Die Sternsingeraktion 2000/2001 steht unter dem Leitwort "Funduzenzele - Lernen und Handeln, damit Kinder heute leben können". Das Wort "Funduzenzele" entstammt der südafrikanischen Zulu-Sprache und bedeutet so viel wie "Lernen und Handeln". Das Kindermissionswerk möchte mit seinem Motto auf die Notwendigkeit hinweisen, Kindern frühzeitig Wissen zu vermitteln, das für ein ganz normales Leben notwendig ist, das aber in vielen armen Ländern kaum vermittelt wird. Dazu zählen unter anderem Kenntnisse aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Hygiene.

Vertreter/-innen der Medien sind zur Wort- und Bildberichterstattung herzlich eingeladen.
Ort: Zeitz, Dom St. Peter und Paul (Schlossstraße)
Zeit: Freitag, 29. Dezember, ab 10:30 Uhr

Sternsingen

Die Sternsingeraktion des Bistums Magdeburg findet im Rahmen der bundesweiten Sternsingeraktion statt. Deren Träger, das Kindermissionswerk und der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ), unterstützten während der vergangenen Jahrzehnte rund 40.000 Projekte in aller Welt mit mehr als einer Milliarde Mark. Dazu zählen unter anderem Mutter-Kind-Programme, Kinderkliniken und Ausbildungszentren. Nach Südafrika, dem diesjährigen Beispiel-Land, flossen in den vergangenen zehn Jahren rund zehn Millionen Mark. Damit konnten zirka 800 Projekte unterstützt werden.

Die Sternsingeraktion gibt es seit 1958. Jahr für Jahr ziehen seitdem Mädchen und Jungen - verkleidet als die heiligen drei Könige - durch ihre Orte und bitten um Geld. Zum Dank segnen sie das Haus des Spenders und schreiben über den Türrahmen mit Kreide die Jahreszahl sowie die Buchstaben C, M und B. Die Buchstaben stehen für das lateinische "Christus mansionem benedicat", was übersetzt heißt "Christus möge dieses Haus segnen". Seit der ersten Sternsingeraktion vor 42 Jahren haben die Kinder rund eine Milliarde Mark gesammelt, allein im vergangenen Jahr war mit mehr als 58 Millionen Mark ein neuer Rekord zu verzeichnen. Dabei konnten die Sternsinger während der vergangenen zehn Jahre ihr Ergebnis durchweg steigern: Im Jahr 1988 waren gerade einmal 25 Millionen Mark zusammen gekommen. Auch die Zahl der beteiligten Gemeinden stieg im selben Zeitraum um rund 3.000.

Im Bistum Magdeburg erfährt die Sternsingeraktion weiter starken Zuspruch. Während sich Anfang der 90er Jahre nur wenige Kirchengemeinden beteiligten, waren es zuletzt etwa 1000 Kinder aus mehr als 100 Gemeinden. Das Spendenaufkommen der Sternsinger hat sich im selben Zeitraum von einigen zehntausend Mark erhöht auf zirka 300.000 Mark.

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