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Chancen und Risiken von Fusionen

Magnus Koschig zur Gründung von Gemeindeverbünden

Der katholischen Kirche weht in unserem Land der Wind orkanartig ins Gesicht. Der Bankrott des Bistums Berlin hat deutlich gemacht, wie sehr das Unternehmen Kirche in die Krise geraten ist. Ostdeutschland ist heute so a-religiös, wie Bayern zahlenmäßig katholisch ist. Die zunehmenden Kirchenaustritte, die schlechte Finanzsituation und die abnehmende Zahl der Geistlichen haben die Bistümer veranlasst, über neue Strukturen nachzudenken. Egal, ob es sich um eine Gemeinschaft von Gemeinden, um pastorale Räume, um Pfarrverbünde oder um neue Pfarreien handelt, überall wird versucht, durch Fusionen Synergien herzustellen. Das Mitte der 90er Jahre eingesetzte Fusionsfieber in der Wirtschaft hat nun auch die Kirchen erfasst. Doch gerade die Wirtschaft signalisiert die ersten Enttäuschungen. „Mit 25 Prozent haben die größten Deals die geringste Erfolgsrate. (Mercer Management Consulting)“ 60 bis 80 Prozent aller Fusionen verfehlen nach Einschätzung von Experten die gesteckten Fusionsziele und werden dadurch zu einem Misserfolg. Worin liegen die Ursachen für diese geringe Erfolgsquote und was kann die Kirche aus diesen Entwicklungen lernen, um den notwendigen Wandel positiv zu gestalten?

die gesamte Arbeit zum Download (pdf / 149 kb)

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