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Hunderte Ritter versammeln sich in Magdeburg

Sonntag Festgottesdienst in der Kathedrale St. Sebastian

Magdeburg (pbm) – Rund 600 Ordensdamen und Ritter versammeln sich vom 30. September bis 2. Oktober in Magdeburg. Anlass ist die Aufnahme mehrerer Kandidaten in den „Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem“, darunter auch die katholischen Weihbischöfe Matthias König (Paderborn) und Franz-Peter Tebartz von Elst (Münster). Die Investitur-Feier findet am Samstag 16 Uhr im Dom statt; weiterer Höhepunkt des Treffens ist am Sonntag 10 Uhr das Pontifikalamt in der Kathedrale St. Sebastian mit dem Ortsbischof Gerhard Feige sowie den Weihbischöfen und Ordensrittern. Außerdem erklingt bei dieser Gelegenheit die am Vorabend geweihte neue Orgel der Kathedrale zum ersten Mal in einem Sonntagsgottesdienst.

Die Investiturfeierlichkeiten des Ritterordens beginnen bereits am Freitag, 30. September, 18 Uhr mit einer Vigilfeier in der Petrikirche. Dieser Feier steht der Magdeburger Altbischof Leo Nowak vor.

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem hat es sich zur besonderen. Aufgabe gemacht, die katholische Kirche im Heiligen Land mit zahlreichen religiösen, wohltätigen, sozialen und kulturellen Aktivitäten zu unterstützen. Dies reicht vom Bau und Unterhalt von Kirchen, Schulen, Kindergärten, Sozialstationen und Altenheimen bis zur Ausbildung junger Leute und der direkten Hilfe für sozial Schwache und Benachteiligte, auch über konfessionelle Grenzen und trennende Unterschiede zwischen den Religionen in Israel, der Westbank, Gaza und Jordanien hinweg. Der Ritterorden stammt nicht aus der Zeit der Kreuzzüge, sondern verdankt seinen Ursprung dem seit dem 14. Jahrhundert belegten Brauch, am Ort von Tod und Auferstehung Jesu Christi – in Jerusalem - den Ritterschlag zu empfangen.

Heute ist der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem in 30 Ländern der Welt vertreten und zählt rund 20 000 Mitglieder in 50 Statthaltereien. In Deutschland gehören dem Orden über 1200 Ordensdamen und Ordensritter in 36 regionalen Komtureien an.

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