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In Treue und Bescheidenheit

Pfarrrer Paul Heimes gestorben

Der allmächtige und gütige Gott hat am Fest Christi Himmelfahrt, dem 25. Mai 2006, seinen treuen Diener, Herrn Geistlichen, Rat Pfarrer i.R. Paul Heimes im Alter von 85 Jahren in sein ewiges Reich gerufen. Pfarrer Paul Heimes wurde am 20.08.1920 in Altenhundem geboren. Wie viele seiner Altersgenossen wurde er als Soldat zur Wehrmacht eingezogen. Nach den Kriegsjahren studierte er in Paderborn Theologie und wurde dort am 10.03.1951 zum Priester geweiht.

Für wenige Monate tat er seinen priesterlichen Dienst als Vikar in Dortmund-Brackel und siedelte schon 1951 mit weiteren neu geweihten Paderbornern Priestern in das damalige Bischöfliche Kommissariat Magdeburg um. Bis 1955 war er als Vikar in Quedlinburg und anschließend als Kuratus in Güterglück tätig. Im Jahr 1960 übernahm er die Pfarrei Herz Jesu in Osternienburg. Dort wirkte er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1988 in Treue und Bescheidenheit. Viele Osternienburger erinnern sich gerne an seine schlichte und leutselige Art, mit der er den Menschen begegnete.

Als er von 1976 bis 1987 Dechant des Dekanates Dessau war, bemühte er sich besonders um die Mitbrüderlichkeit unter den Priestern des Dekanates. Regelmäßig besuchte er die Pfarrer und Vikare und hatte für sie stets eine offene Tür, wenn sie bei ihm anklopften.

Nach seiner Pensionierung zog es ihn in seine Heimat zurück, wo er sich in Winterberg im Hochsauerlandkreis niederließ.

(Thomas Kriesel nach Gesprächen mit Mitbrüdern,
die Pfarrer Heimes erlebt haben.


Die feierlichen Exequiem finden am Dienstag, dem 30. Mai 2006, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Agatha in Altenhundem statt. Anschließend wird der verstorbene Mitbruder auf dem dortigen Friedhof beerdigt.
Lasst uns seiner in der Eucharistiefeier und im Gebet gedenken.

Magdeburg, den 29.05.2006

Dr. Gerhard Feige
Bischof

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