Bistumskarte

Bischof segnet St. Joseph-Krankenhaus Dessau

Ministerin lobt Alexianer als Partner und Begleiter

Dessau (alex) - Das St. Joseph-Krankenhaus Dessau hat am Mittwoch seinen Neubau am Auenweg mit der Segnung des Hauses und der neuen Stationskreuze offiziell in Betrieb genommen. Die Segnung wurde vom Bischof des Bistums Magdeburg Gerhard Feige vorgenommen.

Der Bischof hob dabei hervor, dass sich das katholische St. Joseph-Krankenhaus Dessau dadurch auszeichnet, dass der Patient „als Mensch auf- und wahrgenommen wird und nicht als Fall“. Die unmittelbare Nähe zum Städtischen Klinikum Dessau betrachtete der Bischof als „eine günstige Voraussetzung, um die Hemmschwelle gegenüber psychisch Kranken abzubauen.

Bischof segnet Kreuze
Bischof Feige segnet die Stationskreuze des neuen Krankenhauses.

Als „fester Bestandteil der Gesundheitsversorgung für die Stadt Dessau und die Region“ würdigte die Gesundheitsministerin des Landes Sachsen-Anhaltes, Gerlinde Kuppe (SPD), das neue St. Joseph-Krankenhauses Dessau mit 100 Betten. Mit dem Neubau habe sich die Versorgung der Patienten mit psychischen Erkrankungen erheblich verbessert. Die Alexianerbrüder, Träger des Krankenhauses, sind nach Aussage von Kuppe „Partner und Begleiter, die Menschen nicht nur isoliert sehen“, so Kuppe. „Das christliche Plus ist spürbar“, untermauerte die SPD-Politikerin.

Für Uwe Deh, Vorstandsvorsitzender der AOK Sachsen-Anhalt, bringt das Zusammenwirken des St. Joseph-Krankenhauses Dessau mit dem Städtischen Klinikum Dessau aufgrund der Nachbarschaft „Synergien, die in Sachsen-Anhalt Beispiel machen sollten“ – sowohl für die medizinische Versorgung des Patienten als auch im Hinblick auf die Kosten. Schnell seien beispielsweise Ärzte verschiedenster Fachgebiete erreichbar. „Das Herz der medizinischen Versorgung in der Region schlägt hier“, sagte Deh.

Am 30. Juni 2006 wurde der Grundstein für den Neubau des St. Joseph-Krankenhaus Dessau gelegt. Rund 4,6 Millionen Euro Fördermittel des Landes Sachsen-Anhalt flossen in den Bau am Auenweg. Weitere vier Millionen Euro finanzierte der Träger des Krankenhauses, die Klinik Bosse Wittenberg Alexianerbrüdergemeinschaft GmbH.
Die Tageskliniken der Psychiatrie und der Psychotherapeutischen Medizin sowie der Psychiatrischen Institutsambulanz bleiben am Standort in der Teichstraße, im Zentrum Dessaus.

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