Bistumskarte

Gesicht zeigen gegen Nazis

Bischof und Oberbürgermeister unterstützen Aktion

Magdeburg (pbm) – Bischof Gerhard Feige und Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper unterstützen gemeinsam mit weiteren Prominenten der Stadt die Aktion „Gesicht zeigen gegen Nazis“. Beide ließen sich dafür am Mittwoch im Magdeburger Rathaus fotografieren.

Wie Feige vor dem „Promi-Shootings“ sagte, möchte er mit seiner Teilnahme vor den Gefahren und vor der fragwürdigen Seite der Freiheit warnen. So wertvoll die Freiheit sei, sie ermögliche es eben auch, den falschen Weg einzuschlagen, was bei Rechtsextremisten fraglos der Fall sei. Zugleich wolle er aber auch andere Magdeburger ermuntern, sich an der Aktion zu beteiligen.

Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper und Bischof Gerhard Feige begrüßen die Aktion der ökumenischen Initiative und sagen ihre Unterstützung zu.

Mit ihrem öffentlichen „Foto-Shooting“ startete die ökumenische Initiative „Hingucken denken einmischen“, mittlerweile ihr drittes Großprojekt. Nach einer Ausstellung in der Grünen Zitadelle und der Gestaltung einer Magdeburger Straßenbahn unter dem Motto „Vielfalt gemeinsam erleben!“ soll nun das Haus der Lehrer am Breiten Weg zu einem „Hingucker“ umgestaltet werden. Konkret plant die Initiative bis zum 16. Januar, dem Gedenktag der Bombardierung Magdeburgs, eine politische Kunstinstallation fertig zu stellen, bei der am Ende mehr als 300 Gesichter aus den Fenstern des Hauses schauen, vereint unter dem Leitwort „Gesicht zeigen gegen Rechtsextremismus“. Finanziert wird das Vorhaben vor allem durch Spenden und Sponsoren. Unternehmen können beispielsweise ihr Firmenlogo zeigen.

Weitere Informationen zur Aktion finden Sie im Internet unter hingucken-denken-einmischen.de; Interessierte können aber auch im Bischöflichen Ordinariat unter der Telefonnummer (03 91) 59 61-195 anrufen.


link

Themen und Partnerportale