Bistumskarte

Großer Einsatz für Familien in Not

Stiftung informiert über ihre Arbeit im Jahr 2007

Magdeburg (pbm) – Genau 5780 Stunden ehrenamtliches Engagement und 58 354 Euro Finanzhilfe, mit diesen Zahlen kann die Stiftung Netzwerk Leben im Rückblick auf das vergangene Jahr aufwarten. Wie aus dem jetzt in Magdeburg veröffentlichten Bericht hervorgeht, wurden 2007 unter anderem 174 Anträge auf finanzielle Unterstützung bewilligt und 121 Familien mehr als 1700 Mal konkret geholfen. Dabei ging es vorrangig um Kinderbetreuung, Hausaufgaben- und Umzugshilfe. In den neun Netzwerk-Gruppen engagierten sich bistumsweit 135 Frauen und Männer für die Anliegen junger Familien in Not.

Mutter mit zwei Kindern in einer MenschenmengeNeben der direkten Hilfe für Schwangere und Familien in Not engagiert sich die Stiftung zunehmend im politischen Bereich und in der Erwachsenenbildung. So wurden im Berichtszeitraum Fort- und Weiterbildungen angeboten beispielsweise für Eltern aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Filmvorführungen und Diskussionen mit Landespolitikern fanden statt sowie diverse Veranstaltung mit evangelischen Partnern während der bundesweiten „Woche für das Leben“. Die Stiftung möchte auf diese Weise auch diejenigen für Probleme der Familien sensibilisieren, die nicht zu den direkt Betroffenen zählen und zudem die Lobby derer stärken, die sich für die Anliegen des Lebensschutzes und der Familien einsetzen.

Hilfe und Wohlwollen erfährt die Stiftung Netzwerk Leben für ihre Arbeit von vielen Seiten. Der Lions Club Magdeburg, Henkel, C&A zählen zu den Unterstützern, ebenso die Krombacher Brauerei und die Magdeburger Volksstimme. In Halle unterhält die Hallesche Wohnungsgesellschaft eine Frauenschutzwohnung und in Magdeburg stellt der Caritasverband der Stadt ein entsprechendes Angebot. Darüber hinaus erbrachten mehrere Benefizkonzerte unter anderem mit der Biederitzer Kantorei und dem Saxn –Anhalt-Orchester nennenswerte Spenden. Insgesamt flossen gut 55 000 Euro in den Fond der Stiftung. Weitere Einnahmen stammen unter anderem aus dem Überschuss des Baby- und Kleinkindshops in Magdeburg-Buckau und aus Lotterie- und Bußgeldeinnahmen.

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