Bistumskarte

Nicht nur ein Zeichen der Schande

Bischof Feige predigte im MDR zum Fest „Kreuzerhöhung“

Kloster Huysburg (pbm) – Gegen die auch unter Christen verbreitete einseitige Sicht des Kreuzes als Folterinstrument hat sich der Magdeburger Bischof Gerhard Feige gewandt. In einem vom MDR am Sonntag, den 14. September, aus dem Kloster Huysburg übertragenen Fernsehgottesdienst zum Fest „Kreuzerhöhung“ unterstrich Feige: „In der Torheit des Kreuzes leuchtet uns die Liebe Gottes auf.“ Die Christen sollten sich des Kreuzes Christi rühmen, „weil es zum Ausdruck bringt, dass der Tod keine Macht mehr hat und alles Übel dieser Welt ein Ende nehmen wird.“

Das Kreuz, betonte der Bischof weiter, sei nicht nur ein Zeichen der Schande, sonder „auch und vor allem ein Zeichen des Sieges und der Hoffnung“. Es gebe den Glaubenden Kraft zum Leben und könne „unsere Blickrichtung“ ändern. Unzählige Menschen seien an Not und Leid nicht zerbrochen, weil sie im Blick auf das Kreuz „Trost, Stärke und Zuversicht“ gefunden hätten, sagte Bischof Feige.

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