Bistumskarte

Sternsinger aus Staßfurt fahren zur Bundeskanzlerin

Vor einem Jahr sammelten Kinder im Bistum 209 000 Euro

Magdeburg (pbm) - Vier Sternsinger aus Staßfurt dürfen am Montag, 5. Januar, nach Berlin ins Bundeskanzleramt fahren. Stellvertretend für mehr als tausend Mädchen und Jungen des Bistums Magdeburg dürfen sie am Empfang der Bundeskanzlerin teilnehmen. Die Staßfurter hatten sich zuvor am Sternsinger-Wettbewerb der 51. Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ermittlung der diözesanen Vertreter per Losentscheid hatten sie zudem das nötige Glück.

Kinder

Seit 1984 bringen die „Heiligen Drei Könige“ jedes Jahr ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. Kanzlerin Merkel empfängt die Kinder bereits zum vierten Mal in ihrer Amtszeit. Jeweils vier Sternsinger aus allen 27 deutschen Diözesen repräsentieren in Berlin die 500 000 Mädchen und Jungen, die sich rund um das Dreikönigsfest am 6. Januar an der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen beteiligen werden. „Kinder suchen Frieden“ heißt das Leitwort der kommenden Aktion, das Beispielland ist Kolumbien.

Träger des Dreikönigssingens sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die 51. Aktion wird am 30. Dezember im Bistum Hildesheim bundesweit eröffnet. 1800 Mädchen und Jungen werden dazu erwartet.

Im Bistum Magdeburg und in Sachsen-Anhalt sind die Sternsinger vor allem am 6. Januar, dem Gedenktag der Heiligen Drei Könige, unterwegs. Vor einem Jahr sammelten sie so fast 208 000 Euro für Kinder in Not. Mit dem Geld fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, soziale Integration, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und Nothilfe.

Die Sternsingeraktion insgesamt hat sich seit ihrem Start 1959 zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Über 651 Millionen Euro wurden seither gesammelt, rund 53.700 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.

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