Bistumskarte

Das Warten hat endlich ein Ende

Hilfstransport nach Tutajew konnte starten

Zwei Kraftfahrer vor dem TruckDas lange Warten der Partnerschaftsaktion Ost hat ein Ende: Endlich ist das ersehnte Dokument aus Moskau eingetroffen, mit dem der Transport aller Hilfsgüter nach Tutajew nun möglich ist. Erst vor wenigen Tagen hat das Ministerium für Arbeit und Soziales der Russischen Föderation dafür grünes Licht gegeben. Jetzt kann der mit zehn Tonnen Hilfsgütern und Geschenken beladene LKW durchstarten.

„Die kinderreichen Familien in der russischen Kleinstadt werden sich besonders über die zahlreichen Kinderwagen und Fahrräder freuen“, denkt die Leiterin der Partnerschaftsaktion Ost Monika Köhler. Erstere kämen hauptsächlich aus der Kindertagesstätte „Maria Montessori“ in Dessau und die Fahrräder haben Mitglieder des Magdeburger Vereins "Fuchsbreite e.V." mit viel Fleiß und Mühe aufgearbeitet und fahrtüchtig zur Verfügung gestellt. „Leider“, so vermutet Frau Köhler, „werden viele Kartons mit Süßigkeiten wohl erst zu Ostern die Herzen der russischen Kinder höher schlagen lassen.“ Denn wenn der LKW in Tutajew entladen wird, schiebe erst einmal der russische Zoll einen Riegel vor.

Und dann, fürchtet Monika Köhler, heißt es wieder: „Warten, warten, warten! So lange, bis das Komitee in Moskau endlich tagt und die Positionen unserer Ladeliste bespricht.“ Einen konkreten Termin konnte die Partnerschaftsaktion Ost von dort noch nicht erfahren. Die Mitarbeiter und Freunde hoffen nun, dass auch dieses Mal alle Hilfsgüter als humanitäre Hilfe anerkannt und bestätigt werden.

Wegen des großen Echos auf den Aufruf der Partnerschaftsaktion Ost - viele Magdeburger Schulklassen und Kindertagesstätten, Kirchengemeinden und Einzelpersonen waren der Bitte um Spenden gefolgt - und auf Grund der verzögerten Abfertigung des Lastkraftwagens wurden einige Süßigkeiten - beispielsweise gefüllte Adventskalender – an Kinder im polnischen Kinderdorf "Janusz Korczak" bei Oswiecim gebracht. Dort, versichert Monika Köhler, „kamen die Geschenke dann auch rechtzeitig zum Weihnachtsfest an“. Aber auch die Geldspenden für den Kauf von Lebensmitteln und Geschenken vor Ort sowie von deutschen Familien für ihre russischen Freunde hätten die Empfänger pünktlich erreicht. Insgesamt seien 4058,35 Euro überwiesen worden.

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