Bistumskarte

Kirchenmusikalische Verbände im Bistum Magdeburg

Cäcilienverband

Im Jahre 1868 wurde der „Allgemeine Cäcilienverband (ACV) für die Länder deutscher Sprache“ von Franz Xaver Witt gegründet und aufgrund des Breve „Multum ad movendos animos“ Pius IX. vom 16. Dezember 1870 als eine Organisation päpstlichen Rechtes errichtet. Der Verband hat sich eingesetzt für die Pflege und Förderung der katholischen Kirchenmusik, insbesondere der Chormusik.

Der ACV in Deutschland ist der Dachverband zur Unterstützung der liturgischen, kirchenmusikalischen  Arbeit in den einzelnen Diözesan–Cäcilienverbänden (DCV). Er unterhält Kontakte oder auch Mitgliedschaft zu anderen Verbänden und Organisationen:

  • Deutschen Musikrat (DMR)
  • Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC)
  • Kirchenmusikalische Verbände im Bereich der Ökumene.

Der Diözesane Cäcilienverband ist die vom Bischof anerkannte institutionelle Zusammenfassung und Vertretung kirchlicher Chor– und Instrumentalgemeinschaften. Der Protektor des Cäcilienverbandes ist der Bischof von Magdeburg, welcher auch die Aufsicht über den DCV ausübt. Der DCV will das Wirken der kirchlichen Chor– und Instrumentalgemeinschaften anregen und unterstützen, in musikalischen und liturgischen Fragen beraten, sowie ihre gegenseitige Verbundenheit fördern.

Der Vorstand besteht aus dem Präses, dem Geistlichen Beirat und dem Bistumsbeauftragten für Kirchenmusik. Dazu kommen zwei hauptamtliche und zwei nebenamtliche Kirchen-musiker, zwei Vertreter der Chöre (ChorsängerInnen) sowie ein Vertreter „neues geistliches Lied“. Alle 4 Jahre findet eine Generalversammlung statt, wo auch gewählt wird.  

Nach zwei Diktaturen, wo der Verband verboten war, wurde  nach der Wende im Mai 1991  in Halle, im damaligen Bischöflichen Amt, seit 1994 Bistum Magdeburg, im Beisein von Bischof Leo Nowak und dem Präsidenten des ACV, Msgr. Prof. Dr. Wolfgang  Bretschneider   der Diözesancäcilien-verband gegründet. Es war die erste „Neugründung“ im Bereich der ehemaligen DDR. Als  besondere  „Höhepunkte“ haben sich die Chortage und Pilgerfahrten im zweijährigen Wechsel herausgebildet. Rom, Lourdes, „Auf den Spuren des Apostels Paulus“ (Türkei, Malta, Griechenland) sowie u.a. besondere Wallfahrtsorte (Padua, Siena, Tschenstochau, Mariazell, Heiligenkreuz) wurden diese Fahrten auch durch die täglichen festlichen Gottesdienste  geprägt. Wichtig,  besonders für unsere Diasporasituation,  ist die Erfahrung von Gemein-schaft. Im Laufe der Jahre kennt man sich untereinander und erfährt so auch eine Stärkung im Glauben. Für langjährige Mitgliedschaft im Kirchenchor erhalten Chormitglieder eine besondere Anerkennung und Ehrung.

Pueri cantores

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