Bistumskarte

Gesprächsimpuls

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Aggiornamento des Glaubens: Gemeinde im Gespräch:

Der Konzilseröffnung war eine jahrzehntelange Phase intensiver theologischer Vorbereitung vorausgegangen. Dazu gehörten auch die liturgische Bewegung und ein neuer Zugang zur Bibel. Beides hat bei vielen Gläubigen das Bewusstsein geweckt, selbst Kirche zu sein. Wie sollten sie aber dann auf die vielen Veränderungen reagieren, die sich vor ihren Augen in der Welt vollzogen? Wie kann der Schatz des Glaubens unter solchen Bedingungen weitergegeben werden? Was am christlichen Glauben ist zeitbedingt und wandelbar, und was ist so wesentlich, dass es unbedingt bewahrt werden muss?

Solche Fragen haben nach wie vor an Aktualität nichts eingebüßt. Ja, sie erscheinen in unserer Situation als kleiner Ortskirche inmitten einer entchristlichten Umwelt sogar als noch dringlicher. Lassen Sie sich deshalb von der Eröffnungsrede Johannes XXIII. dazu anregen, gemeinsam darüber nachzudenken: in Gemeindegruppen, im Pfarrgemeinderat oder in anderen Zusammenhängen.

Folgende Fragen könnten dabei als Anregung dienen:

  • Wie nehmen wir die Veränderungen der Gesellschaft und unseres eigenen Lebens wahr? Wie wirken sich diese Veränderungen in unseren Gemeinden und Gemeinschaften aus? Was löst das bei uns aus?
  • Wie deuten wir diese Veränderungen? Können wir darin einen „verborgenen Plan der göttlichen Vorhersehung“ erkennen, wie Papst Johannes XXIII. es ausdrückte? Und welche Herausforderungen stellen sich dann für uns als Gemeinde oder Gemeinschaft?
  • Wo gibt es ermutigende Erfahrungen, die uns spüren lassen, dass wir auf einem guten Weg sind? Was möchten wir deshalb verstärken – und was ist vielleicht eher zu lassen? 

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