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        <title><![CDATA[Bistum Magdeburg]]></title>
        <description><![CDATA[Mitteilungen der Pressestelle des Bistums Magdeburg]]></description>
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            <title><![CDATA[Miteinander reden – einander besser verstehen]]></title>
            <description><![CDATA[<p>Familie ist jeden Tag ein neues Abenteuer. Gemeinsam wird gelacht, gespielt und gefeiert, aber manchmal auch gestritten oder aneinander vorbeigeredet. Gerade im oft hektischen Familienalltag bleibt wenig Zeit, wirklich zuzuhören und die Bedürfnisse des anderen wahrzunehmen.</p><p>Das Familienwochenende lädt Eltern und Kinder dazu ein, sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen. Gemeinsam mit der Referentin Felicitas Richter entdecken die Familien auf spielerische und alltagsnahe Weise die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation. Was steckt hinter Ärger, Wut oder Enttäuschung? Wie können Wünsche und Gefühle so ausgedrückt werden, dass sie verstanden werden? Und wie gelingt es, auch in schwierigen Situationen miteinander im Gespräch zu bleiben?</p><p>Dabei begegnen die Teilnehmenden der „Sprache des Wolfs“ und der „Sprache der Giraffe“ – zwei anschaulichen Bildern, die Kindern und Erwachsenen helfen, Kommunikationsmuster zu erkennen und neue Wege des Miteinanders auszuprobieren.</p><p>Neben thematischen Impulsen und praktischen Übungen bleibt viel Zeit für gemeinsame Spiele, Begegnungen und den Austausch mit anderen Familien. So entsteht ein Wochenende, das stärkt, verbindet und Anregungen für den Familienalltag mit nach Hause gibt.</p><p>Alle Familien sind herzlich eingeladen, sich auf ein Wochenende voller gemeinsamer Erlebnisse, wertvoller Gespräche und neuer Impulse einzulassen. Wer sich Zeit füreinander schenkt, investiert in das Wertvollste, was Familie ausmacht: eine liebevolle und vertrauensvolle Beziehung.</p><p>Jetzt anmelden und gemeinsam entdecken, wie gute Kommunikation das Familienleben bereichern kann!</p>]]></description>
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            <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 06:16:02 GMT</pubDate>
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            <title><![CDATA[Mutig unterwegs im Vertrauen auf Gott]]></title>
            <description><![CDATA[<p><strong>von Michaela Budik</strong></p><p>Mit mitreisenden Liedern, viel Gemeinschaft und strahlenden Gesichtern feierten viele Kinder die diesjährigen Kinderwallfahrten des Bistums Magdeburg auf der Huysburg und in Roßbach. Unter dem Motto „Mutig unterwegs im Vertrauen auf Gott“ erlebten sie einen Tag voller Begegnungen, Spiel, Musik und Glauben.</p><p>Im Mittelpunkt stand Mose, der erfahren durfte: Gott geht mit. Diese Botschaft zog sich wie ein roter Faden durch den Tag und machte den Kindern Mut, ihren eigenen Weg im Vertrauen auf Gott und gemeinsam mit anderen zu gehen.</p><p>Ein besonderer Höhepunkt war der Wortgottesdienst mit Bischof Gerhard Feige. In seiner Predigt knüpfte er ganz nah an die Lebenswelt der Kinder an. Mit anschaulichen Beispielen verknüpfte er den Alltag der Kinder mit den Texten der Bibel. Die Kinder hörten aufmerksam zu und ließen sich begeistert auf seine Gedanken ein.</p><p>Bei den anschließenden Mitmachaktionen wurde das Motto lebendig: Gemeinsam spielen, kreativ sein, lachen, entdecken und füreinander da sein – überall war zu spüren, wie viel Freude das Miteinander macht.</p><p>Ein herzliches Dankeschön gilt den Kindergruppen und ihrer Begleitung, dass sie sich auf den Weg zur Kinderwallfahrt gemacht haben. Ein weiterer Dank geht an die Kinderwallfahrtsgruppe und ihren Familien und allen Unterstützern der Kinderwallfahrt.<br>Die Kinderwallfahrten haben einmal mehr gezeigt: Wo Menschen gemeinsam unterwegs sind, einander Mut machen und auf Gott vertrauen, entstehen unvergessliche Erlebnisse und lebendige Gemeinschaft.</p>]]></description>
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            <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 06:05:49 GMT</pubDate>
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            <title><![CDATA[Große Spendenaktion für Schulkinder ]]></title>
            <description><![CDATA[<p>Viele Familien stehen zum neuen Schuljahr vor finanziellen Hürden. Die Kosten für die Schulausstattung steigen kontinuierlich. Für Familien mit geringem Einkommen wird der Schulstart dadurch oft zur extremen finanziellen Belastung. „Kein Kind sollte im Schulalltag scheitern, nur weil die Mittel für einen Schulranzen, Hefte oder andere Grundausstattungen fehlen.“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Reinhard Grütz von der Stiftung netzwerk leben. Um diesen benachteiligten Kindern faire Bildungschancen zu ermöglichen, startet die Stiftung netzwerk leben in Zusammenarbeit mit der Caritas im Bistum Magdeburg seit über 15 Jahren eine groß angelegte Spendenaktion. Unter dem Motto „Schule beginnt. Helfen Sie Eltern und Kindern, die sagen: Das schaffen wir nicht!“ wurden auch in diesem Jahr über mehrere Wochen Schulranzen, Hefte und Stifte für bedürftige Schulkinder in Magdeburg und Umgebung gesammelt.</p><drupal-media data-entity-type="media" data-entity-uuid="f7527c0f-b63e-4d61-9c11-1f8699b029db" data-view-mode="cke_media_resize_medium" data-align="right">&nbsp;</drupal-media><p>Am 6. Juli 2026 fand die feierliche Übergabe aller Spenden am Baby- und Kindershop „Alles fürs Kind“ der Stiftung in der Karl-Schmidt-Straße 4 in Magdeburg-Buckau statt. Zu den engagierten Unterstützern gehören seit vielen Jahren der Magdeburger Lions Club Editha und die Soroptimistinnen, welche wieder zusammen über 200 gesammelte und neue Ranzen spendeten. Unter den Gästen war in diesem Jahr das erste Mal der Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger (CDU) und überreichte zur Ausstattung der Ranzen 280 Brotdosen für die Schulkinder. Die Leos und das Kaufhaus Galeria Magdeburg beteiligten sich ebenfalls ein weiteres Mal an der Aktion mit 50 selbst gepackten Schultüten und 10 Kisten mit gesammelten Schulmaterialspenden. Ab sofort startet nun die Verteilung aller Spenden an hilfsbedürftige Schulkinder. „Wir sind jedes Jahr aufs Neue überwältigt von der engagierten Beteiligung der vielen Menschen, denen es wie unserer Stiftung so am Herzen liegt Schulkinder zu unterstützen.“, bedankte sich die Geschäftsführerin der Stiftung netzwerk leben Sabina Lenow bei allen Spendern.</p><p>Die Stiftung netzwerk leben ist eine offene Initiative der katholischen Kirche, die im Jahr 2002 im Bistum Magdeburg gegründet wurde. Sie richtet sich mit ihren unterschiedlichen Hilfsangeboten an Schwangere und Familien, die finanzielle oder praktische Unterstützung benötigen. Die Schulranzenaktion läuft weiter bis Anfang September. Sachspenden zur Aktion werden weiterhin in der Geschäftsstelle oder im Baby- und Kleinkindshop der Stiftung in Buckau angenommen.</p><p><strong>Kontakt</strong>: Stiftung netzwerk leben, Danzstraße 1, 39104 Magdeburg<br><strong>Spendenkonto</strong>: Volksbank Magdeburg, DE79 8109 3274 0001 4646 47, Verwendungszweck: Schulranzen<br>&nbsp;</p>]]></description>
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            <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 07:09:04 GMT</pubDate>
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            <title><![CDATA[Eintauchen in Geschichte(n) aus der NS-Zeit ]]></title>
            <description><![CDATA[<p><strong>Von Claudia Schulze</strong><br>Am vergangenen Wochenende waren wir unterwegs nach Berlin und tauchten in ein schweres Kapitel deutscher Geschichte ein. Zehn Teilnehmer*innen waren trotz großer Hitze mit Fächer, Miniventilator und kleinen Wassersprühflaschen ausgerüstet, dabei.</p><p>Am Freitag sind wir nach einem kurzen Zwischenstopp in der Jugendherberge zum Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit und haben eine Führung über das Gelände in Schöneweide bekommen. Besonders eindrucksvoll war der Besuch der Baracke 13. Hier gab es intensive Einblicke in die Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter*innen. Der Workshop zu Lebensgeschichten aus dem Zwangsarbeitslager fand größtenteils im Schatten von Bäumen und in den Räumlichkeiten des Dokumentationszentrums statt. Anhand von individuellen Biografien arbeiteten die Jugendliche Einzelschicksale heraus und erfuhren dadurch, wie Zwangsarbeiter*innen überall in der Landwirtschaft (jede*r &nbsp;Zweite) und in den Betrieben (jede*r Vierte) arbeiten mussten. Es wurde sichtbar, dass fast jede deutsche Firma damals von Zwangsarbeit profitierte – eine Perspektive, die heute noch nachklingt.</p><p>Am Samstag stand ein Besuch der „Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen“ auf dem Programm. In der ehemaligen Häftlingsküche, in der sich heute eine Ausstellung zu zentralen Ereignissen aus der Geschichte des KZ befindet, fand der Workshop zu Alltag und Haft im KZ Sachsenhausen statt. Im Kartoffelschälkeller wurden dann die Workshopergebnisse besprochen. Hier beschäftigten sich die Jugendlichen u.a. mit einer „Schuhprüfstrecke“: durch permanentes Marschieren mussten Häftlinge Lederersatzstoffe für die deutsche Schuhindustrie testen.&nbsp;</p><p>Am Sonntag arbeiteten wir in der Jugendherberge zum Thema Demokratie, diskutierten Werte, Teilhabe und demokratische Gestaltung in unserer Gesellschaft.&nbsp;<br>Ein bewegendes Wochenende liegt hinter uns und es wird Vieles noch nachwirken. Immer stand die Frage im Raum, wie Menschen so etwas anrichten konnten. Hoffnungsvoll stimmten aber kleine Geschichten der Menschlichkeit. Menschen, die sich gegenseitig geholfen haben, andere Menschen versteckt oder sich gegenseitig mit dem Wenigen, dass sie hatten unterstützt haben - und so etwas Hoffnung und Zuversicht in diese dunkle Zeit gebracht haben.<br>Die Fahrt geplant und durchgeführt haben Claudia Schulze (Jugendbildungsreferentin im Bistum) mit Winfried Ernst (Mittelstufenkoordinator Norbertusgymnasium) und Laura Hein (FSJ-lerin).</p>]]></description>
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            <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 09:25:20 GMT</pubDate>
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            <title><![CDATA[Man ist so alt, wie man sich fühlt]]></title>
            <description><![CDATA[<p><strong>von Martin Pickel</strong></p><p>Lange schon lief die Planung für die große Feier. Schließlich wird man nicht alle Nase lang 200 Jahre. So fand sich ein Team zusammen, das über mehrere Monate&nbsp;geplant hat, Pläne wieder vom Tisch räumte, neue Ideentüten aufmachte und am Ende ganz spontan dieses letzte Juniwochenende zu einem wirklich schönen Fest&nbsp;werden ließ, für all diejenigen, die sich trotz der Wärme haben einladen lassen. Den Einstieg in die Feier-Tage wagten wir mit einem Blick in die Vergangenheit. Dazu&nbsp;nahm uns am Samstagabend unser Bistumsarchivar Daniel Lorek auf eine Zeitreise mit in die Geschichte und die Entwicklung unseres Bistums und dann auch ganz&nbsp;konkret der Ascherslebener Gemeinde und Pfarrei. Erstaunt kam anschließend eine Besucherin und sagte: „Ich wohne also in dem Haus, in dem die ersten katholischen Gottesdienste hier in Aschersleben stattgefunden haben. Wie toll ist das denn?“</p><p>Den Sonntag begannen wir mit einem Dankgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche am Markt. Bischof Dr. Gerhard Feige hatte sich zu uns auf den Weg gemacht und&nbsp;gab uns sehr persönliche Gedanken und Wünsche mit auf den Weg. Auch Vertreter und Vertreterinnen aus der Ökumene und von kommunalen Partnern, wie&nbsp;der Ascherslebener Kulturanstalt feierten mit uns. Gäste aus der Pastoralregion waren gekommen und wir alle waren in diesem Gottesdienst von unserem&nbsp;Kirchenchor fasziniert, der von Sängern und Sängerinnen aus Quedlinburg unterstützt wurde. Bei verschiedenen Stücken aus der „Missa Festiva“ von Hubert&nbsp;Zaindl war Gänsehaut vorprogrammiert.</p><p>Die anschließende Feier auf dem Pfarrhof ließ die Gesichter alle strahlen, die sich auf den Weg gemacht hatten. Die Bäume spendeten den nötigen Schatten, die&nbsp;Getränke waren mehr als ausreichend und das lebendige Miteinander in dieser Zeit halfen schnell, die Wärme zu vergessen. Der Ascherslebener Carnevals-Club (ACC Union), dessen Geschichte eng mit der katholischen Gemeinde verbunden ist, hatte ein eigenes Programm für diesen Geburtstag im Gepäck. Die Kindergarde tanzte und der Männerchor ließ seine Stimmen mit herzlicher Freude und viel Spaß erklingen.</p><p>Bischof Feige nahm sich auf dem Pfarrhof für die Menschen Zeit, die das ein oder andere Wort mit ihm wechseln wollten. Ob im persönlichen Gespräch oder in&nbsp;größerer Runde am Tisch bei einer Erbsensuppe und Bockwurst. Dieses Dasein haben viele unserer Gäste als sehr wohltuend und anerkennend empfunden. So&nbsp;sagte einer der Helfer mit strahlenden Augen: „Der Bischof hat sich ganz normal bei mir angestellt und hat sich die Zeit genommen, mit seiner Suppe in der Hand noch&nbsp;mit mir zu reden.“<br>Den Abschluss unseres Festes bildete ein Konzert der Band „Black Eye“ in der Heilig-Kreuz-Kirche. Zu dieser Band gehören auch Gemeindemitglieder, die sich&nbsp;ohne Zögern bereit erklärt hatten, diese Geburtstagsfeier mitzugestalten. So erklangen besinnliche Lieder, wie „Sag mir, wo die Blumen sind“ und „Loch Lomond“,&nbsp;aber auch Partysongs wie „Country Roads“ und Irish Folk Songs.</p><p>Wir dürfen dankbar auf diese Tage schauen. Dankbar als Erstes gegenüber all jenen, die geholfen haben, dass unser Fest so viele Menschen hat strahlen lassen. Mit&nbsp;Dank im Herzen auch allen, die einfach dort mit angepackt haben, wo es gerade nötig war. Wir sagen auch Danke dem Bonifatiuswerk Paderborn, das uns finanziell&nbsp;unterstützt hat und uns so Möglichkeiten eröffnete, die wir sonst vermutlich nie angepackt hätten. Wir sind dankbar, dass wir als Gemeinschaft – als Kirche mit den&nbsp;Menschen hier leben und wirken dürfen – im Vertrauen, dass Gott es letztlich ist, der unseren Weg begleitet, unser Leben in seinen Händen hält und dessen Versprechen auch und gerade in diesen Tagen gilt: ICH BIN DA.</p><p><a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-07/Predigt%20zu%20200%20Jahre%20Aschersleben.pdf">Predigt von Bischof Feige hier als PDF</a></p>]]></description>
            <link>https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/200-jahre-katholische-gemeinde-in-aschersleben</link>
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            <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 06:25:43 GMT</pubDate>
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            <title><![CDATA[Kirche Kunterbunt gründet eigenen Verein]]></title>
            <description><![CDATA[<p><strong>Ökumenische Initiative wächst seit 2019 im deutschsprachigen Raum – Vereinsgründung am 18. Juni markiert nächsten Entwicklungsschritt</strong></p><p><strong>Hünfeld, 18. Juni 2026</strong></p><p>Was 2018 mit einer kleinen Idee begann, hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der dynamischsten kirchlichen Bewegungen im deutschsprachigen Raum entwickelt: Kirche Kunterbunt. Monat für Monat entstehen inzwischen zwischen fünf und sechzehn neue Kirche-Kunterbunt-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aktuell zählen sich fast 500 Kirche Kunterbunt Initiativen. Ihr Ziel ist es, Familien einen einfachen Zugang zur Liebe Gottes zu ermöglichen und Kirche generationenübergreifend, ganzheitlich, kreativ und einladend-missional zu leben.</p><p>Bisher lag die Trägerschaft für die Bewegung beim Evangelischen Jugendwerk in Württemberg. Da Kirche Kunterbunt inzwischen eine breite ökumenische Bewegung im gesamten deutschsprachigen Raum ist, war das Ziel, diese Realität nun künftig auch strukturell abzubilden. Dafür wurde am 18. Juni 2026 in Hünfeld bei Fulda der Kirche Kunterbunt Verein gebildet.&nbsp;</p><p>Dieser Verein versteht sich ausdrücklich nicht als kirchliche Ausgründung, sondern bildet bewusst die ökumenische Vielfalt der Bewegung ab. Er schafft eine schlanke und gemeinsame Struktur, die in allen kirchlichen Traditionen arbeiten kann. Auch künftig arbeiten Landeskirchen, Bistümer und freie Werke aktiv mit. Die Zusammenarbeit bleibt also ökumenisch, partnerschaftlich und langfristig angelegt.</p><p>Außer der Trägerschaft bleibt die inhaltliche DNA von Kirche Kunterbunt, Qualitätsstandards und Materialien, die Unterstützung durch das DACH-Team, Ansprechpersonen und Strategie-Team bestehen. Dem Verein war wichtig, dass die inhaltliche Arbeit in den einzelnen Orten so weitergehen kann.</p><p>Im deutschsprachigen Raum ist Kirche Kunterbunt Teil der internationalen Messy-Church-Bewegung-Seit der Einführung im deutschsprachigen Raum im Jahr 2018 hat sich die Bewegung weit über die Erwartungen hinaus entwickelt. Mittlerweile engagieren sich über fünfzig hauptamtliche Mitarbeitende verschiedener Kirchen und kirchlicher Werke in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen für die Verbreitung und Begleitung von Kirche Kunterbunt.&nbsp;</p><p>David Krebs, der Sohn des Gründers der Kirche Kunterbunt Bewegung begrüßt die Vereinsgründung ausdrücklich: <em>„Kirche Kunterbunt ist für mich eine echte Herzensangelegenheit und ich freue mich über die tolle Entwicklung. Gleichzeitig habe ich die Vision von meinem Vater Reinhold Krebs aus den Anfängen im Ohr: In jeder näheren Umgebung soll es eine Kirche Kunterbunt geben, in die seine Enkel gehen könnten - egal wo. Gottes Segensweg hat begonnen, aber er ist noch lange nicht zu Ende. Wie wunderbar, hier dabei sein zu dürfen! Darum: Weiter geht's!“</em></p><p>Die Verantwortlichen sehen die Vereinsgründung als Ausdruck einer Bewegung, die weiterhin wächst. Mitglieder des Vorstands von dem Kirche Kunterbunt e.V. sind Dr. Wolfgang Häfele (Berliner Stadtmission) als Vorsitzender, Sara Bardoll (Evangelisches Jugendwerk Württemberg als stellvertretende Vorsitzende, Christian Beck (Bistum Erfurt) als Schatzmeister, Daniela Mailänder (AMD/midi Berlin) und Torge Peterson (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck).</p><p><strong>WIE TRÄGT DER VEREIN SICH FINANZIELL?</strong></p><p>Die Ausbreitung und das Wachstum der Kirche Kunterbunt Bewegung seit 2017 war im Wesentlichen durch die großzügige Förderung von weniger als 10 Stiftungen und Großspendern möglich, die insgesamt 800.000 € in die Kirche Kunterbunt Bewegung investiert haben. Es konnten Inspirationstage, Online-Seminare, Materialien und Netzwerke, Schulungen und Coaching im ganzen deutschsprachigen Raum angeboten werden.</p><p>Die bisherige Finanzierung wird in Zukunft nicht mehr möglich sein, da die Förderer bewusst eine Anschubfinanzierung gegeben haben und nicht dauerhaft unterstützen. Kirche Kunterbunt erhält keine regulären Kirchensteuermittel. Deshalb tragen im neuen Verein als solidarisches Gemeinschaftsprinzip alle Initiativen gemeinsam Verantwortung für die Bewegung. Jede der ca. 500 Initiativen beteiligt sich mit einem jährlichen Ermöglichungsbeitrag von 250 €. Auf diese Weise kann die Bewegung dauerhaft und verlässlich finanziert werden. Gleichzeitig werden die Kirche-Kunterbunt-Initiativen vor Ort weiterhin durch Materialien, Seminare, Begleitung und Vernetzung unterstützt und gestärkt.</p><p>Gleichzeitig ist die Bewegung weiterhin auf Spenden angewiesen, um Patenschaftsmodelle für Kirche Kunterbunt Initiativen zu ermöglichen, die keine finanzielle Beteiligung ermöglichen können und um eine Übergangsphase zu gewährleisten.</p><p>Im neuen Kirche Kunterbunt Verein ist es möglich Fördermitglied zu werden und dadurch finanziell den Verein zu unterstützen.&nbsp;<br>Mehr Informationen finden sich hier: <a href="https://www.kirche-kunterbunt.de/verein/">Webseite von Kirche Kunterbunt</a><br>Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung finden sich hier: <a href="https://www.kirche-kunterbunt.de/spenden/">Spenden</a></p>]]></description>
            <link>https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/von-einer-idee-zur-bewegung-kirche-kunterbunt-gruendet-eigenen-verein</link>
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            <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 07:28:21 GMT</pubDate>
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            <title><![CDATA[Bischof Feige gibt wichtige Denkanstöße]]></title>
            <description><![CDATA[<p>Mit einem ökumenischen Gottesdienst und der feierlichen Zeugnisübergabe verabschiedete das Norbertus-Gymnasium am 25. Juni 2026 seine diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten. Neben der Predigt von Dompfarrer Rudloff, richtete auch Bischof Feige das Wort an die Jugendlichen. Er blickte auf sein eigenes Abitur vor 56 Jahren an der Erweiterten August-Hermann-Francke-Oberschule (heute „Latina“) in Halle zurück. Dabei zeigte er seinen damals erhaltenen, getrockneten Eichenlaubkranz und erinnerte an das damalige Gefühl der Erleichterung. Die Annahme, dass nun keine Prüfungen mehr folgen würden, habe sich zwar schnell als Illusion erwiesen, dennoch sei die Schulzeit das entscheidende Fundament für die Zukunft.</p><p>Der Bischof ermutigte die Absolventen, den Wert ihrer Schulzeit nicht nur an abrufbarem Detailwissen in Mathematik oder Naturwissenschaften zu messen. Vieles davon vergesse man im Laufe des Lebens wieder – das habe er selbst bei seinem späteren Philosophie- und Theologiestudium gemerkt. Entscheidend sei jedoch die persönliche Entwicklung, wie der Bischof frei nach Albert Einstein, Werner Heisenberg, Mark Twain und Edward Wood zusammenfasste:<br>„Bildung ist das, was übrigbleibt, wenn man alles, was man gelernt hat, vergisst.“</p><p>Die jahrelangen Lernanstrengungen hätten das Denkvermögen, die Vorstellungskraft und die Urteilskraft nachhaltig geprägt und den Absolventen einen weiten Horizont geschenkt. Für den Neustart wünschte der Bischof den Jugendlichen eine erholsame Zeit, Elan, Zuversicht und ein verständiges Herz. Mit Gottes Segen seien sie bestens gerüstet, um auch die kommenden Prüfungen des Lebens mit Bravour zu bestehen.</p>]]></description>
            <link>https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/abschlussfeier-am-norbertus-gymnasium-mit-zeugnisuebergabe</link>
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            <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 06:42:47 GMT</pubDate>
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            <title><![CDATA[Thomas Kriesel wird im September Nachfolger von Dr. Bernhard Scholz]]></title>
            <description><![CDATA[<p>Thomas Kriesel wird Generalvikar für das Bistum Magdeburg und damit Leiter des Bischöflichen Ordinariats. Bischof Dr. Gerhard Feige ernannte den bisherigen Leiter des Prozessbereichs für Personaleinsatzplanung und Personalentwicklung am Donnerstag, 25. Juni 2026, mit Wirkung zum 1. September dieses Jahres zum Nachfolger des weiterhin amtierenden Generalvikars Dr. Bernhard Scholz. Scholz wird Ende August nach zehn Jahren aus dem Amt scheiden und in den Ruhestand gehen.</p><p>Thomas Kriesel wurde 1961 in Staßfurt geboren und 1989 in Magdeburg zum Priester geweiht. Nach ersten seelsorglichen Erfahrungen als Vikar in Eisleben und Halle wurde er 1994 Diözesanjugendseelsorger und BDKJ-Präses. Ab 2000 war er als Pfarrer in Bitterfeld und Sandersdorf tätig, bevor Bischof Dr. Gerhard Feige ihn 2005 zum Personalverantwortlichen des Bistums berief. Ab 2016 war er gleichzeitig stellvertretender Generalvikar und seit 2020 ist er residierender Domkapitular.</p><p><strong>Hintergrund</strong><br>Der Generalvikar ist die rechte Hand des Bischofs sozusagen sein "alter ego", sein "anderes Ich". Als Stellvertreter in allen<br>Verwaltungsaufgaben handelt er in dessen Auftrag und mit gleicher Vollmacht. Der Generalvikar wird von seinem Diözesanbischof frei ernannt und kann von ihm jederzeit aus dem Amt entlassen werden. Mit dem Tod des Bischofs oder mit dem Ende von dessen Amtszeit enden auch die Befugnisse des Generalvikars. Ein Generalvikar muss Priester sein und das 30. Lebensjahr vollendet haben.</p>]]></description>
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            <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 09:37:52 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title><![CDATA[Nachdruck des Mechthild-Codex überreicht]]></title>
            <description><![CDATA[<p><strong>von Johanna Marin, Tag des Herrn</strong></p><p><em>Im 13. Jahrhundert schrieb Mechthild von Magdeburg ihr Werk „Das fließende Licht der Gottheit“. Eine engagierte Gruppe von Frauen hat es nun wieder zu ihrer letzten Wirkstätte, dem Kloster Helfta, gebracht.</em></p><p>Als die Mystikerin Mechthild von Magdeburg um 1250 ihr Werk „Das fließende Licht der Gottheit“ schrieb, ahnte sie wohl nicht, dass Generationen später eine kleine Gruppe an Frauen große Anstrengungen unternehmen würde, um ihren Codex zurück ins Bistum Magdeburg zu bringen.</p><p>Mechthilds Original-Manuskript ist verschollen. Die Mystikerin hatte ihre Visionen niedergeschrieben, Gebete, Meditationen und Lehrreden. Eine Abschrift aus den 1340er Jahren liegt aber in der Bibliothek des Benediktinerklosters Einsiedeln in der Schweiz. Eigentlich war sie ein Geschenk einer Begine an die früheren „Waldschwestern in der vorderen und hinteren Au“, unweit von Einsiedeln. „Sie sind die Erbinnen des Buches“, sagt Maria Faber von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – eine der treibenden Kräfte dahinter, das Buch, das sie vergangenes Jahr mit einer Gruppe Pilgerinnen des Bistums Magdeburg besuchte, wieder nach Magdeburg zu bringen. Nicht im Original – das bleibt in Einsiedeln, wohltemperiert und behütet. Stattdessen wurden vier Nachdrucke angefertigt. Die Priorin des Klosters Au, Schwester Felizitas Elmiger, hatte sich das für ihr Kloster gewünscht.</p><p>„Mechthilds Texte wurden immer wieder abgeschrieben und verbreitet“, sagt Faber. Die Abschrift in Einsiedeln ist das älteste bekannte Exemplar. „Die Benediktinerinnen aus Au schenkten das Papier für den Nachdruck von vier Exemplaren“, sagt Maria Faber. Zweitausend Euro kostete der insgesamt. „Aber eine Buchbinderin, die kann man für so etwas gar nicht bezahlen“, erklärt Faber. Wie praktisch deshalb, dass unter den Pilgerinnen letztes Jahr auch Angelika Pohler war…</p><drupal-media data-entity-type="media" data-entity-uuid="3f8066ce-8359-4eeb-8c43-9906b9c298c3" data-view-mode="cke_media_resize_medium" data-align="right">&nbsp;</drupal-media><p>„Ich bin gelernte Buchbinderin und habe diese alte Technik gern gepflegt“, sagt die Rentnerin. In den Nachdruck des Mechthild-Buches hat sie monatelang Handarbeit und Herz gesteckt. Die Seiten, gedruckt von der Thomas-Druckerei in Leipzig, schnitt sie bogenweise per Hand zurecht. „Nachdem ich sie gebunden hatte, haben mein Mann Konrad und ich die Kanten glattgeschliffen.“ „Das hat uns ganz schön lange beschäftigt“, sagt Konrad Pohler, „denn beim Schneiden durfte nichts schiefgehen.“ Insgesamt vier Exemplare hat Angelika Pohler geschnitten, gefalzt, auf echte Bünde geheftet und in Leder gebunden. Den Einband schmückt ein Streifen aus Pergament – ein Strahl des fließenden Lichts – beschriftet mit dem Titel des Codex.</p><p>Anders als bei einem Faksimile, einer originalgetreuen Nachbildung, wurde der Nachdruck um einige Seiten erweitert: Die Widmung an die ehemaligen Waldschwestern in Au steht nun leicht lesbar in moderner Schrift am Anfang. Auch hat das Werk ein Titelblatt bekommen, das es in der Abschrift nicht gab. Hinten ist eine neue Widmung abgedruckt: Eines der Exemplare übergab die kfd beim diesjährigen Frauenfest des Bistums den Schwestern im Kloster Helfta, in dem Mechthild von Magdeburg zuletzt lebte, als Dauerleihgabe. Auch Bischof Gerhard Feige erhielt ein Exemplar, das er dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg schenken wird. „So ist es in der DNA der Stadtgeschichte wieder vorhanden“, freut sich Maria Faber darüber, dass Mechthild von Magdeburgs Botschaft nun wieder in Magdeburg angekommen ist.</p>]]></description>
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            <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 08:30:12 GMT</pubDate>
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        </item>
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            <title><![CDATA[Eine erste Zwischenbilanz]]></title>
            <description><![CDATA[<p><strong>Wir sind gestartet:</strong><br>Die Vorstellung in der Landespresskonferenz stellte den Auftakt für zahlreiche Aktivitäten dar: Gespräche, Vorträge, Beteiligungen an Veranstaltungen, Aktionen an verschiedenen Orten und Auftritte bei größeren öffentlichen Formaten. Die Initiative wurde vorgestellt, Fragen wurden beantwortet, Kontakte geknüpft und somit deutlich gemacht: „Bewusst wählen!“ ist kein einzelner Termin, sondern ein gemeinsamer Weg durch die kommenden Monate.</p><p><strong>Wir sind sichtbar:</strong><br>Nachdem rechtzeitig zum Pfingstfest rund 150 Multiplikatoren im Bistum Magdeburg – Gemeinden und Pfarreien, Schulen und soziale Einrichtungen, Beratungsdienste und „sonstige Katholiken“ – das Starterpaket mit einem ersten Schwung von Materialien rund um „Bewusst wählen!“ erhalten haben, wird aktuell kräftig „nachbestellt“ – so von fast der Hälfte aller Gemeinden und Pfarreien. Deshalb erhöhen wir jetzt die Auflagenzahlen und sorgen für den bistumsweiten Vertrieb. Bei dem alle auch selbst aktiv werden und eigenständig bestellen können; auf der Homepage <a href="https://www.bewusstwaehlen.de">www.bewusstwaehlen.de</a> findet sich alles weitere.</p><p><strong>Wir sind online:</strong><br>Zahlreiche Gemeinden haben das Logo von „Bewusst wählen!“ auf ihrer Homepage platziert. Caritasverbände, Pfarreien und Einrichtungen des Bistums sorgen für eine stabile Social Media-Präsenz. Im Kalender von „Sachsen-Anhalt. Weltoffen!“ – der Initiative mit inzwischen weit über 400 Unterstützerinnen und Unterstützern – werden schon bald alle „unsere Termine“ landesweit platziert und aufgeführt. Und: Es gibt einen eigenen Social Media INSTA-Kanal <a href="https://www.instagram.com/bewusst_waehlen?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==">@BEWUSST_WAEHLEN</a>.&nbsp;</p><p><strong>Wir sind im Dialog:</strong><br>Beim Katholikentag in Würzburg Mitte Mai sorgten wir für einen vielbeachteten „Bewusst wählen!“-Auftritt auf nationaler Ebene. Beim Sachsen-Anhalt-Tag in Bernburg drei Wochen später konnte man die Initiative sowohl auf der Themenstraße „Weltoffenes Sachsen-Anhalt“ treffen, ansprechen und kennenlernen als auch im bereits traditionellen Ökumenischen Kirchendorf an der Schlosskirche, hier wie dort begleitet von einem starken ehrenamtlichen Engagement!</p><p><strong>Wir sind unterwegs:</strong><br>Bei zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden standen die Anliegen von „Bewusst wählen“ im Mittelpunkt. Ob in Gemeinden und Pfarreien, bei einer Sitzung der Diözesankommission für „Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfung“ oder einem Diskussionsformat der Katholischen Erwachsenenbildung im Rahmen der „Jerichower Impulse“.</p><p><strong>Wir sind gefragt:</strong><br>Bischof Dr. Gerhard Feige hat in den vergangenen Wochen zahlreichen Journalistinnen und Journalisten Rede und Antwort gestanden, national wie international, ob bundesweiten Leitmedien (wie beispielsweise der Süddeutschen Zeitung), regionalen Angeboten oder kirchlichen Absendern. Darüber hinaus hat „Bewusst wählen!“ viele Stimmen und Gesichter. Die Initiative lebt davon, dass unterschiedliche Menschen Verantwortung übernehmen, ihre Perspektiven einbringen und das gemeinsame Anliegen nach außen tragen.</p><p><strong>Wir sind gebucht:</strong><br>Beim „Demokratietag“ der Edith-Stein-Schulstiftung am 12.6.2026 ging es um „Bewusst wählen!“, ebenso einen Tag später beim Frauenfest im Kloster Helfta. Wir sind zudem geplant präsent beim Kirchentag der evang. Landeskirche Anhalts am 30.8. in Dessau.</p><p><strong>Wir sind vorbereitet:</strong><br>Alle Wahlforscher wissen: Vor allem die letzten Wochen und Tage vor einem Wahltermin sind entscheidend. Deshalb: Am Samstag, 5.9.2026, sind wir Teil der Abschlussveranstaltung der Kampagne „Wir sind Sachsen-Anhalt: Engagiert und weltoffen!“ auf dem Magdeburger Domplatz. Unsere Bistumswallfahrt, die wir traditionell am ersten Sonntag im September feiern, ist in diesem Jahr am 6. September 2026 zeitgleich mit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. An diesem Tag braucht es unser deutliches Bekenntnis zu Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt. Jede Stimme zählt. Wir bitten alle daher, eine Form der Wahl zu nutzen (die Briefwahl vor dem Wahltag oder Ihre Stimmabgabe direkt vor oder nach der Bistumswallfahrt), die es Ihnen ermöglicht, beides gut miteinander zu verbinden.</p><p><strong>Wir sind selbstbewusst:</strong><br>Angriffe und Polemiken der populistischen Art prallen an uns nicht ab, irritieren uns aber auch nicht. Wir wissen um die Werte und die Bedeutung von Nächstenliebe, Dialog, Menschenwürde und Solidarität. Besonders der aktuell veröffentlichte Verfassungsschutzbericht 2025 untermauert unser Anliegen.</p><p><a href="https://www.bewusstwaehlen.de">www.bewusstwaehlen.de</a>&nbsp;</p>]]></description>
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            <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 11:09:42 GMT</pubDate>
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            <title><![CDATA[„Mutig unterwegs im Vertrauen auf Gott“]]></title>
            <description><![CDATA[<p>Bischof Gerhard Feige lädt auch 2026 wieder alle Kinder und Familien herzlich zu den Kinderwallfahrten am 6. und 7. Juli 2026 auf die Huysburg und nach Roßbach ein. Unter dem Motto „Mutig unterwegs im Vertrauen auf Gott“ machen sich die Kinder gemeinsam auf den Weg, um Glauben, Gemeinschaft und die Freude an Gottes Gegenwart zu erleben. Alle Kinder und Familien sind herzlich willkommen, auch ohne konfessionelle Bindung.</p><p>Die Kinderwallfahrten werden vom Fachbereich Kinder- und Jugendpastoral des Bistums Magdeburg vorbereitet und durchgeführt. Sie möchten Kindern die Möglichkeit geben, Kirche als lebendige Gemeinschaft zu erfahren und zu entdecken, dass Gott jeden Menschen liebt, begleitet und stärkt.</p><p><strong>Huysburg</strong></p><p>Den Auftakt bildet die Kinderwallfahrt auf die Huysburg am 6. Juli 2026. Der Tag beginnt um 10:00 Uhr mit einer spirituellen Einstimmung. Um 10:30 Uhr wird gemeinsam mit Bischof Gerhard Feige Gottesdienst gefeiert. Nach einem Mittagsimbiss laden verschiedene Aktionen zum Mitmachen, Spielen und Entdecken ein. Den Abschluss bilden um 14:00 Uhr ein gemeinsamer Segen und die Aussendung.</p><p><strong>Roßbach</strong></p><p>Am 7. Juli 2026 sind alle Kinder und Familien zur Kinderwallfahrt nach Roßbach eingeladen. Auch hier beginnt das Programm um 10:00 Uhr mit einer spirituellen Einstimmung, bevor um 10:30 Uhr der Gottesdienst mit dem Bischof stattfindet. Anschließend erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreicher Tag mit Gemeinschaft, Begegnungen und verschiedenen Angeboten für Kinder. Den Abschluss bilden um 14:00 Uhr ein gemeinsamer Segen und die Aussendung.</p><p>Für beide Wallfahrten wird ein Teilnahmebeitrag von 2,00 Euro pro Person erhoben. Die diesjährige Wallfahrtsgabe ist für ein Projekt in einer Kindertagesstätte des Bistums bestimmt.</p><p>Hinweis: Bitte denken Sie an ausreichende Getränke, einen Sonnen- beziehungsweise Regenschutz sowie gegebenenfalls an eigenes Essen bei Unverträglichkeiten. Für den Mittagsimbiss werden Würstchen – auch in vegetarischer Variante – und Brötchen angeboten. Ein Wasserspender steht zur Verfügung; hierfür wird gebeten, einen Mehrwegbecher mitzubringen. Gerne können auch Speisen für eine gemeinsame Nachtischtafel mitgebracht werden.</p><p><strong>Anmeldung erbeten</strong></p><p>Anmeldungen für die Kinderwallfahrt auf der Huysburg erfolgen über die Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendpastoral beziehungsweise über die Internetseite des Bistums: 0391 – 59 61-116 oder -118 kinderpastoral@bistum-magdeburg.de</p><p>Für die Kinderwallfahrt in Roßbach können Anmeldungen über das St. Michaelshaus, Am Leihdenberg 1, 06618 Roßbach, Telefon 03445 28950 oder per E-Mail an jugendhaus@jung-im-bistum-magdeburg.de vorgenommen werden.</p><p><a href="https://www.jung-im-bistum-magdeburg.de/veranstaltungen/uebersicht/?termin=eventmanagement%3A1053">Weitere Informationen</a></p><p><em>Hinweis: KI-unterstützt erstellter Text</em></p>]]></description>
            <link>https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/kinderwallfahrten-2026</link>
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            <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:08:46 GMT</pubDate>
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        </item>
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            <title><![CDATA[Wie politisch darf Kirche sein?]]></title>
            <description><![CDATA[<p>Viel Positives in Sachsen-Anhalt geht laut Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) auf die Kirchen zurück. Sie leisteten einen großen Beitrag für Menschenrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit, sagte er beim ökumenischen Empfang der Kirchen in Sachsen-Anhalt am Dienstag, dem 16. Juni 2026, in Magdeburg mit zahlreichen Vertretern aus Politik, Kirche und Gesellschaft. „Ich persönlich bin überzeugt, dass Kirche nicht nur politisch sein darf, sondern auch sein muss.“ Er finde es richtig, dass die Kirchen engagiert zum Wählen aufriefen, und es sei wichtig, darüber zu sprechen, was manche Parteien mit dem Land vorhätten.</p><p><strong>Bischof Feige: Werden nicht schweigen</strong></p><p>Bischof Gerhard Feige sagte: „Ich hoffe, dass das nicht unser letzter derartiger Empfang unter freiheitlich-pluralistischen Bedingungen gewesen ist.“ Am 6. September ist Landtagswahl; die als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD liegt in Umfragen bei 42 Prozent. Er merkte an, dass die Partei mit dem Slogan „Wieder sagen, was man denkt“ werbe, und: „Absurderweise versucht dieselbe Partei, uns dafür aber schon länger verbal niederzuknüppeln.“</p><p>Die Kirchen würden auch weiterhin, ob unter freiheitlich-demokratischen oder auch unter autoritär-diktatorischen Bedingungen, Partei ergreifen und sich für die Achtung der Menschenwürde und -rechte, Freiheit, Toleranz, Solidarität und Nächstenliebe einsetzen, betonte Feige. Der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer ergänzte unter Applaus: «Wir sind vielstimmig, eng verbunden und setzen auf liberale Demokratie.» Christlicher Glaube halte daran fest, dass Hoffnung kein frommer Zusatz, sondern eine Grundhaltung sei.</p><p><strong>Wann sollten sich Kirchen politisch einmischen?</strong></p><p>Der Politikwissenschaftler und Publizist Andreas Püttmann erklärte im Festvortrag, dass das Christentum seiner Ethik wegen nie unpolitisch sein könne. „In Zeiten, in denen weder das System des demokratischen Rechtsstaats noch Grundrechte wesentlich bedroht sind, kann eine Kirche sich eher politisch zurückhalten als in einer Zeit gravierender Krisen und extremistischer Angriffe auf die menschenwürdige Ordnung der liberalen Demokratie“, so Püttmann. „Dann müssen sich Kirchen eher mehr als weniger zu Wort melden, gegen den Trend.“ Das gelte insbesondere bei der Verteidigung angefochtener ethischer Positionen, auch wenn man sich damit unbeliebt mache.</p><p>Wichtig sei auch, das Ganze mit fundiertem christlichem Sachverstand vorzubringen: „Überschießende Schärfe prägt unsere Debatten eh schon inflationär und steht einer Kirche so schlecht zu Gesicht wie opportunistisches Schweigen.“ Am ehesten könnten Kirchen auf politische Einmischung verzichten, wo ihre Haltung schon en vogue sei, sagte Püttmann. Auch in Gottesdiensten rät er eher zu „politischer Diät“, aus Gründen des Glaubens wie der Vernunft.</p><p><a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-06/P%C3%BCttmann-Vortrag%2016.6.2026%20Magdeburg_Wie%20politisch%20kann%20und%20muss%20die%20Kirche%20sein_0.pdf">Vortrag von Dr. Andreas Püttmann "Wie politisch kann und muss Kirche sein?"</a></p><p><a href="https://youtu.be/u-MqrziJK00">Video des Vortrags von Andreas Püttmann</a></p>]]></description>
            <link>https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/oekumenischer-jahresempfang-der-kirchen-2026</link>
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            <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 12:42:39 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Bistumswallfahrt am 6. September 2026]]></title>
            <description><![CDATA[<drupal-media data-entity-type="media" data-entity-uuid="77804e58-0367-4738-9d1d-22a3bce28cc8" data-view-mode="cke_media_resize_medium" data-align="right">&nbsp;</drupal-media><p>Es tut gut, wenn sich mir jemand zuwendet, wenn mir jemand ein Wort sagt, das ermutigt und tröstet. Im Segen erfahren Menschen genau das: Gottes liebevolle Zuwendung und seinen Zuspruch, eine Geste, die bestärkt, ein gutes Wort, das Hoffnung und Halt gibt. Wer von Gott gesegnet ist, empfängt damit auch selbst einen Auftrag: „Du sollst ein Segen sein“ für andere. Gott traut jeder und jedem von uns zu, verantwortlich und Segen bringend in der Welt zu wirken.</p><p>Gerade heute warten Menschen auf unser Engagement für Nächstenliebe und Solidarität. „Du sollst ein Segen sein“ – den Zuspruch Gottes und seine Sendung in die Welt haben wir darum als Motto für die Bistumswallfahrt gewählt, zu der ich Sie herzlich einlade.</p><p>Unsere Bistumswallfahrt, die wir traditionell am ersten Sonntag im September feiern, ist in diesem Jahr zeitgleich mit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. An diesem Tag braucht es unser deutliches Bekenntnis zu Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt. Jede Stimme zählt.</p><p>Wir bitten Sie daher, eine Form der Wahl zu nutzen (die Briefwahl vor dem Wahltag oder Ihre Stimmabgabe direkt vor oder nach der Bistumswallfahrt), die es Ihnen ermöglicht, beides gut miteinander zu verbinden.</p><p>Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen,</p><p>Bischof Dr. Gerhard Feige<br>&nbsp;</p><p><strong><u>Informationen zum Tag der Bistumswallfahrt</u></strong></p><p><strong>Programm</strong></p><p>10:00 Einstimmung auf den Wallfahrtstag &amp; Möglichkeit zum Empfang des Bußsakraments</p><p>10:30 Gottesdienst mit Bischof Feige und internationalen Gästen</p><p>12:00 Picknick &amp; Zeit zur Begegnung</p><p>13:00&nbsp;Programm zu Menschenwürde und Solidarität, Anbetung mit Orgelmusik in der Klosterkirche</p><p>14:30&nbsp;Andacht mit Musik, Segen und Sendung<br>&nbsp;</p><p><strong>Auf Pilgerwegen ankommen</strong></p><p>Wer mag, kann zum Kloster Huysburg pilgern. Eine Anleitung mit Impulsen für den Weg wird im August an alle Pfarreien versendet und hier auf der Website veröffentlicht. Es gibt auch die Möglichkeit, in einer geführten Gruppe (Fußweg oder mit Fahrrad) aufzubrechen und gemeinsam mit anderen Menschen thematische Stationen auf ihrem Weg zu machen. Auch hierzu folgen zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Informationen.</p><p><strong>Am Einzug beteiligen</strong></p><p>Das Motto der Bistumswallfahrt lädt dazu ein, auf Menschen zu schauen, die in ihrem Dienst anderen Zuspruch geben und ihnen so den Segen Gottes bringen. Zu Beginn jeden Jahres sind das die Sternsingerinnen und Sternsinger. Diese sind eingeladen mit ihren Kronen in den Gottesdienst einzuziehen – alle Mitfeiernden, die sich gern am Einzug beteiligen möchten, dürfen in der Prozession ebenfalls mitgehen. Ihre Vielfalt zeigt, wozu wir alle gesendet sind: um Gottes Segen weiterzugeben und anderen Gutes zu sagen und Gutes zu tun. Bitte beteiligen Sie sich zahlreich daran und finden sich zum Einzug am unteren Ende der Treppe ein.</p><p><strong>Hinweis zum Programm</strong></p><p>Bei den thematischen Angeboten zur Begegnung können Sie gern mitgestalten. Inhaltlich möchten wir zum Austausch über Menschenwürde, Solidarität und segensreiches Wirken (zum Beispiel in sozialen Diensten) anregen. Wer selbst oder gemeinsam mit anderen zu einer Gesprächsrunde oder einer Mitmach-Aktion einladen möchte, melde sich bitte bis 15.07.2026 über dieses <a href="https://forms.churchdesk.com/f/Ip3Ao74HAI">Online-Formular</a>.</p><p><strong>Hinweise zur Anreise</strong></p><ul><li data-list-item-id="efe0a8874e67ae374545939c9a525e8c8">Parkplätze für PKW sind in <a href="https://routing.openstreetmap.de/?z=16&amp;center=51.962235%2C11.004267&amp;loc=51.965118%2C11.004674&amp;loc=&amp;hl=en&amp;alt=0&amp;srv=0">Röderhof</a> ausgeschildert.</li><li data-list-item-id="e182b2aa7893ab2f51fae4dde9d7d76fa">Wer den Weg zur Huysburg nicht zu Fuß bewältigt, kann die ab 8:00 Uhr eingesetzten Pendelbusse der Malteser nutzen.</li><li data-list-item-id="ed650fc4db9f373c96847c0dc53ef0bcc">Unsere Ordner geben gern Auskunft zu den Haltepunkten.</li><li data-list-item-id="eb6d6ff0d22286a43f5b24e5e60076662">Menschen mit Behinderung oder besonderem Unterstützungsbedarf, Familien mit Baby / Kleinkind, die mit Kinderwagen anreisen sowie Mitwirkende beim Gottesdienst oder im Zwischenprogramm können bis zum 23.08.2026 über dieses <a href="https://forms.churchdesk.com/f/_ip-KldiPf">Online-Formular</a> einen Parkplatz in der Nähe des Klostergeländes beantragen.</li><li data-list-item-id="eb1a28ad87425a22cf81715d213a21929">Vom Bahnhof Halberstadt fährt nur um 9:00 Uhr ein Pendelbus zum <a href="https://routing.openstreetmap.de/?z=18&amp;center=51.958161%2C11.017340&amp;loc=51.958160%2C11.017340&amp;loc=&amp;hl=en&amp;alt=0&amp;srv=0">Meilenstein</a> (gegenüber der Zufahrt zur Huysburg). Am Meilenstein halten und parken darüber hinaus nur die Reisebusse der Pfarreien.</li></ul><p><strong>Hinweise zur Verpflegung</strong></p><p>Bitte nutzen Sie die Möglichkeit zu einem Picknick mit selbst mitgebrachten Speisen und Getränken. Zudem wird es ergänzende Imbiss-Angebote auf dem Gelände geben.</p><p><u>Folgende Ausgabeorte sind vorgesehen:</u></p><ul><li data-list-item-id="e501ce3e7650a0d55dd1dc14ef8adc67c">im Zelt vor dem Ekkehard-Haus</li><li data-list-item-id="ea0cc93d38588671632ffc843e4540ca4">Klostercafé (dort auch Ausgabe von Getränken)</li><li data-list-item-id="eb18fe66c215feecf5522b813409c20e3">Grillstand auf dem Kirchplatz</li><li data-list-item-id="e0d33bbf024b1ca408ec687f38cedfc4f">Feldküche am Wallfahrtshaus</li><li data-list-item-id="e689058fbec4e7d9a7be679ec63a2edef">Café-Pavillons bei den Sonnensegeln auf der Wiese</li></ul><p><strong>Material zum Download</strong></p><p><a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-06/Einladung%20Bischof_0.pdf">Einladung des Bischofs</a>&nbsp;<br><a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-06/Infoblatt%202026_0.pdf">Infobrief mit organisatorischen Details</a>&nbsp;<br><a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-06/Anschreiben%20zum%20Versand_0.pdf">Anschreiben zum Versand</a></p><p>Plakat | A4 | <a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-05/Plakat%20Bistumswallfahrt%202026%20-%20A4.pdf">pdf</a> | <a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-05/Plakat%20Bistumswallfahrt%202026%20-%20A4.png">png</a> |<a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-05/Plakat%20Bistumswallfahrt%202026%20-%20A4.jpg"> jpg</a></p><p>Website Kachel | 340x275 | <a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-05/Website-Kachel%20Bistumswallfahrt%202026%20340x275.png">png</a><br>Website Banner | 1340x550 | <a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-05/Website-Banner%20Bistumswallfahrt%202026%201340x550.png">png</a><br>Social Media | 940x788 | <a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-05/Bistumswallfahrt%202026%20-%20Facebook-Beitrag%20940x788.png">png</a><br>Social Media | 1080x1080 | <a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-05/Bistumswallfahrt%202026%20-%20Instagram%20Beitrag%201080x1080.png">png</a><br>Social Media | 1080x1350 | <a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-05/Bistumswallfahrt%202026%20-%20Instagram-Beitrag%20(1080x1350).png">png</a><br>Social Media | 1080x1920 | <a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-05/Bistumswallfahrt%202026%20-%20Instagram-Story%20(1080x1920).png">png</a></p><p>Programmheft | pdf folgt Mitte August</p><p><strong>Bildrechte-Hinweis</strong></p><p>Die Veranstaltung ist öffentlich. Es werden Foto- und Videoaufnahmen für das Bistum Magdeburg zur Verbreitung in der Presse und auf den Social-Media-Kanälen des Bistums gemacht. Pressevertreter sind ebenfalls anwesend. Sollten Sie nicht einverstanden sein, sprechen Sie die erkennbaren Kameraleute / Fotografinnen aktiv an.</p><p>Wir freuen uns darauf, Sie am Wallfahrtstag auf der Huysburg zu sehen. &nbsp;<br>Eine gute Sommerzeit wünscht Ihnen das Team der Bistumswallfahrt</p><p>Stand: 20.05.2026</p>]]></description>
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            <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 12:41:18 GMT</pubDate>
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            <title><![CDATA[Für offene, fröhliche Herzen]]></title>
            <description><![CDATA[<p>„Atme helles Licht ein. Atme alles, was Dich beschwert, aus.“ Zwanzig Frauen und ein Mann stehen im Kreis in einem lichtdurchfluteten Raum. Sie schwingen ihre Arme um sich, die Augen geschlossen, atmen, still und ruhig. „Capacitar“, heißt der Workshop beim Frauenfest im Kloster Helfta an diesem sonnigen Samstag im Juni 2026. Missio-Referentin Ayline Plachta erklärt, worum es geht: „Capacitar“sei eine Sammlung verschiedener Übungen, um gestressten oder traumatisierten Menschen zu helfen, sich zu beruhigen. Eigentlich eher angewandt in Afrika oder in Asien – nach Katastrophen, in Kriegssituationen. Sanfte Bewegungen, bewusstes Atmen, Momente der Stille und Meditation und Achtsamkeit. Es geht darum, Verhärtungen zu lösen, Lebendigkeit zu entdecken und offen zu bleiben für Gottes Gegenwart.</p><drupal-media data-entity-type="media" data-entity-uuid="6c056af8-10ea-4aea-876a-316e78d5e86b" data-view-mode="cke_media_resize_medium" data-align="right">&nbsp;</drupal-media><p>Diese Grundidee zieht sich wie ein roter Faden durch das Frauenfest in diesem Jahr. „Lass Dich nicht verhärten“ ist das Thema. Ein offenes Herz zu bewahren, auch in schwierigen Zeiten – darum geht es. Darauf macht nicht zuletzt auch ein besonderes Jubiläum aufmerksam: Seit 25 Jahren erinnert ein großer Rollstein auf dem Klostergelände an die Auferstehungserfahrung von Frauen zur Zeit Jesu. Organisiert ist das Fest, wie in jedem Jahr, vom Fachbereich Pastoral im Bistum Magdeburg.</p><p>Während beim Workshop „Singen für Lebendigkeit“ Stimmen und Herzen durch den gemeinsamen Gesang in Schwingung geraten, geschieht dies in der Gertrud Kapelle durch die einzigartigen Klänge, die die Musikerin Manuela Franke einer Handpan entlockt. An anderer Stelle werden Steine bemalt. Aus harten, kalten Fundstücken entstehen farbenfrohe Wegbegleiter mit Botschaften, die nach dem Frauenfest an unterschiedlichsten Orten weiterwandern sollen.</p><p>Auch die Geschichte einer besonderen Rückkehr bewegt die Besucherinnen und Besucher an diesem Tag: Mit der Präsentation eines Nachdrucks des berühmten Mechthild-Codex kehrt das „Fließende Licht der Gottheit“ symbolisch von der Schweizer Benediktinerinnenabtei Au in die Heimat der Mystikerin Mechthild von Magdeburg zurück. Die Übergabe des kostbaren Buches an das Bistum Magdeburg verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise.</p><drupal-media data-entity-type="media" data-entity-uuid="6eaf989c-3954-491e-9486-3ab3f2227953" data-view-mode="cke_media_resize_medium" data-align="left">&nbsp;</drupal-media><p><strong>Von Herzen aus Stein und Herzen aus Fleisch</strong></p><p>Im Abschluss-Gottesdienst mit Bischof Gerhard Feige ist die Lebendigkeit eines offenen Herzens massiv präsent. Der Mechthildsaal bebt und summt, als Band und Chor „YOSHua“ aus Halle neue geistliche Lieder singen. Laut hallt der Gesang der gesamten Gottesdienst-Gemeinde bis in die Vorhalle und auf den Klosterhof.</p><p>In seiner Predigt greift auch Bischof Feige das Motiv der Verhärtung auf. Ausgangspunkt ist ein medizinischer Vergleich: Menschen mit einer Verdickung des Herzmuskels, erklärte er, wüssten, was es bedeute, wenn ein Herz an Elastizität verliere. Von dort führt er zur biblischen Botschaft des Propheten Ezechiel, der vom „Herz aus Stein“ spricht.</p><p>Gott, so der Bischof, verspreche seinem Volk die Erneuerung des Herzens. Das biblische Herz sei weit mehr als ein Organ; es stehe für den Mittelpunkt des Menschen, für Denken, Fühlen und Entscheiden. Wo Gott Verhärtungen löse, entstehe Nähe zu ihm. Und wo Nähe zu Gott wachse, könnten auch gesellschaftliche und persönliche Verhärtungen überwunden werden.</p><p>Gemeindereferentin Karoline Riese nimmt in der Tandem-Predigt diesen Gedanken auf und führt ihn anhand der Frauen am leeren Grab weiter. Sie erinnert daran, dass es gerade die Frauen waren, die sich trotz Trauer, Angst und Unsicherheit auf den Weg machten. Obwohl sie nicht wussten, wie der schwere Stein vor dem Grab bewegt werden sollte, gingen sie los. „Sie haben ihre Herzen nicht verhärten lassen und sind drangeblieben an Gottes Liebe“, betont Riese.</p><drupal-media data-entity-type="media" data-entity-uuid="69e20e3c-6deb-4226-bc55-577a74f8663a" data-view-mode="cke_media_resize_medium" data-align="right">&nbsp;</drupal-media><p>Dann schlägt sie den Bogen in die Gegenwart. Frauen seien bis heute oft diejenigen, die Verantwortung übernehmen, Angehörige pflegen, Familien zusammenhalten und Sorgearbeit leisten – häufig still, unsichtbar und bis an die Grenzen ihrer Kräfte. Gerade darin spiegelten sich Mut, Durchhaltevermögen und Vertrauen wider, wie sie auch die Frauen am Grab gezeigt hätten.</p><p><strong>Demokratie braucht Menschlichkeit</strong></p><p>Bereits zu Beginn des Frauenfestes hatte die Professorin Dr. Hildegund Keul einen deutlichen gesellschaftlichen Akzent gesetzt. Bezogen auf das Tagesthema warnte sie: „Eine Gesellschaft, in der alle Menschen nur auf ihre eigene Sicherheit bedacht wären und im ‚Rüstungsmodus‘ agieren würden, wäre eine inhumane, eine gnadenlose Gesellschaft.“ Angst vor der Zukunft sei häufig eine treibende Kraft. Gleichzeitig erinnerte sie daran, wie viele Sorgen sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen.</p><p>Ihr Appell später dann in einer Gesprächsrunde mit Bischof Feige ist klar: „Bleibt menschlich! Wählt demokratisch!“ Demokratie sei die Gesellschaftsform, in der Menschenrechte eine Chance hätten. Wer sich nicht verhärten lasse, könne anderen in den Verwundbarkeiten des Lebens beistehen und dazu beitragen, dass keine gnadenlose Gesellschaft entstehe. Offenheit, Beweglichkeit und Berührbarkeit seien nicht nur gesellschaftlich notwendig, sondern machten auch das eigene Leben lebenswerter und leichter.</p><p><strong>Menschenwürde leben – Verantwortung teilen</strong></p><p>Diese Gedanken vertieft dann auch Bischof Feige Unter dem Titel „Bewusst wählen – Menschenwürde leben“ diskutieren die Teilnehmenden dieser Gesprächsrunde über gesellschaftlichen Zusammenhalt in Zeiten von Verunsicherung, Polarisierung und wachsender Verletzlichkeit.</p><drupal-media data-entity-type="media" data-entity-uuid="1a7fabc3-8d14-4131-ae41-7037177f17f2" data-view-mode="cke_media_resize_medium" data-align="left">&nbsp;</drupal-media><p>Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschenwürde, Solidarität und demokratische Verantwortung heute konkret gelebt werden können. Dabei wird deutlich, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht von selbst entsteht. Er braucht Dialog, die Bereitschaft zuzuhören und den Mut, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten. Die Initiative „BEWUSST WÄHLEN!“ bildet dabei den Rahmen für dieses Gespräch, das politische Verantwortung und christliche Haltung miteinander verknüpft.</p><p>Auch Bischof Feige greift später in seiner Predigt diese Verantwortung auf: Christinnen und Christen müssten sich immer wieder fragen, wie sie in einer zunehmend säkularen und von Unsicherheit geprägten Gesellschaft leben wollten. Es gelte, der Versuchung von Ausgrenzung, Angst und Verhärtung entgegenzutreten und für die unantastbare Würde aller Menschen einzustehen.</p><p>Immer wieder kehrt bei diesem Frauenfest die Frage zurück, wie Verhärtungen überwunden werden können – persönlich, kirchlich und gesellschaftlich. Die Antworten fallen unterschiedlich aus, doch sie führen in dieselbe Richtung: aufmerksam bleiben, einander beistehen, Verantwortung übernehmen und sich von Gottes Liebe in Bewegung halten lassen.</p><p>Oder, wie es Bischof Feige formuliert: Wer sich immer wieder mit Jesus auf den Weg mache, könne das eigene Herz ergründen und wandeln „und damit in Seiner Liebe bleiben“.</p><p><em>KI-Hinweis: KI-unterstützt erstellter Text</em></p><p><strong>Songtext von Wolf Biermann (1968):</strong></p><p><strong>ERMUTIGUNG</strong></p><p>Du, lass dich nicht verhärten<br>In dieser harten Zeit<br>Die allzu hart sind, brechen<br>Die allzu spitz sind, stechen<br>Und brechen ab sogleich<br>Und brechen ab sogleich</p><p>Du, lass dich nicht verbittern<br>In dieser bitt′ren Zeit<br>Die Herrschenden erzittern<br>Sitzt du erst hinter Gittern<br>Doch nicht vor deinem Leid<br>Auch nicht vor deinem Leid</p><p>Du, lass dich nicht erschrecken<br>In dieser Schreckenszeit<br>Das woll'n sie doch bezwecken<br>Dass wir die Waffen strecken<br>Schon vor dem großen Streit<br>Schon vor dem großen Streit</p><p>Du, lass dich nicht verbrauchen<br>Gebrauche deine Zeit<br>Du kannst nicht untertauchen<br>Du brauchst uns und wir brauchen<br>Grad deine Heiterkeit<br>Grad deine Heiterkeit</p><p>Wir woll′n es nicht verschweigen<br>In dieser Schweigezeit<br>Das Grün bricht aus den Zweigen<br>Wir wolln das allen zeigen<br>Dann wissen sie Bescheid<br>Dann wissen sie Bescheid</p><p><a href="https://www.bistum-magdeburg.de/sites/default/files/2026-06/Frauenfest%202026_Tandempredigt_0.pdf">Tandem-Predigt vpn Bischof Feige und Karoline Riese</a></p><p><a href="https://www.dropbox.com/scl/fo/0qqvih2v33p99y5wktyfo/AImiL5MQW0Wb7_gqBjL5-Mw?rlkey=b2p046ls43y9cqffjkai7yp6r&amp;st=613atoi7&amp;dl=0">„25 Jahre „wer wird den Stein wegrollen.“ – Bildmomente von einem besonderen Jubiläum im Rahmen des diesjährigen Frauenfests.&nbsp;</a></p>]]></description>
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            <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 05:19:25 GMT</pubDate>
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            <title><![CDATA[Diakonweihe von Julian Allam]]></title>
            <description><![CDATA[<p><strong>Gerufen, bekehrt und gesendet, um zu dienen</strong><br><strong>Predigt zur Diakonweihe von Julian Allam am 12. Juni 2026; Bischof Gerhard Feige</strong><br>(1 Sam 3,1-10; Apg 9,1-19; Joh 10,1-11)</p><p>"Lieber Herr Allam, ein langer Weg liegt hinter Ihnen: von Indien nach Deutschland, von Magdeburg über Halle und Gardelegen nach Bamberg und Erfurt sowie anderen kurzzeitigen Ausbildungsorten und schließlich nach Merseburg. Heute aber nun, ist es so weit, wollen und sollen Sie im Hinblick auf Ihre Berufung zum priesterlichen Dienst zunächst zum Diakon geweiht werden. Dazu haben Sie selbst die drei biblischen Texte ausgesucht, die wir eben gehört haben. Was können sie Ihnen und uns sagen?</p><p>Betrachtet man die gegenwärtige Situation in Kirche und Gesellschaft, so kann sie kaum trefflicher beschrieben werden als mit den knappen Sätzen aus dem ersten Buch Samuel: „In jenen Tagen waren Worte des Herrn selten. Visionen waren nicht häufig.“ In der Tat: Wer erwartet noch etwas vom Himmel oder könnte hilfreiche Impulse für die Zukunft geben? Scheinen sich nicht viel eher Perspektivlosigkeit und Lethargie wie eine dunkle Wolke über unser Lebensgefühl zu legen? Menschen, die Hoffnung und Zuversicht ausstrahlen, sind rar geworden. Immer wieder hat Gott jedoch angesichts solcher Zustände und Erfahrungen – wie auch in der Berufungsgeschichte des Samuel zu erkennen ist – Propheten gerufen, damit sie dem müde gewordenen Volk aufzeigen, welche Vorstellungen Gott vom Menschen und unserer Erde hat und was dafür zu tun ist.</p><p>Könnte man bei aller Vorsicht und Behutsamkeit nicht auch zwischen der Lebensgeschichte des Samuel und Ihrer, lieber Herr Allam, manche Gemeinsamkeiten feststellen? Hat es nicht auch einige Zeit gedauert, bis Sie begriffen haben, dass Gott Sie tatsächlich ruft? Und brauchten Sie dazu nicht auch den Rat und die Hilfe anderer gläubiger Menschen, um das deuten zu können? Schließlich aber hat Gott sich Gehör verschafft, und Sie konnten antworten: „Rede, Herr, dein Diener hört“. Aber auch danach verlief vieles noch umständlich und kompliziert, waren der Weg lang und die Mühen groß, um den Anforderungen zur Ausbildung für einen Dienst als Diakon und dann als Priester in deutschen Verhältnissen gerecht zu werden. Damit aber, dass Sie bereit waren, auf Gott zu hören und seinem Ruf zu vertrauen, war der Dialog zwischen ihm und Ihnen eröffnet und hat Ihr weiteres Leben bestimmt. Möge er auch in Zukunft lebendig bleiben.</p><p>Und die sakramentale Weihe zum Diakon am heutigen Tag bestätigt, dass Gott Sie tatsächlich gemeint hat und dazu sendet, menschenfreundlich von ihm zu künden, Visionen aufzuzeigen und Hoffnungen zu wecken, zum Leben zu ermutigen und sich mit Leib und Seele für andere einzusetzen, den glimmenden Docht nicht auszulöschen und das geknickte Rohr nicht zu brechen. Und seien Sie gewiss: Wen Gott ruft, den lässt er auch nicht fallen, denn Gott ist getreu.</p><p>Im Deutschen gibt es die Formulierung: „Gott kann auch auf krummen Zeilen gerade schreiben.“ Das zeigt sich noch einmal auf ganz andere Weise als in der Episode mit Samuel in der Erzählung von der Bekehrung des Saulus zum Paulus. Betrachtet man die Motive, weswegen sich erwachsene Menschen in unserer Region heute taufen lassen, so sind sie sehr unterschiedlich. Für manche ist der christliche Glaube nicht völlig neu; es gab bereits früher schon Ansätze: eine gläubige Großmutter, die gebetet und ihnen von Gott erzählt hatte, oder sie waren noch getauft, dann aber nicht mehr weiter ins Christentum eingeführt worden. Auffällig ist, wie oft Schicksalsschläge und Krisen, Trauer und Schmerz hellhörig machen und zum Nachdenken bringen. Einige erzählen auch, auf Christen gestoßen zu sein, die auskunftsfähig und überzeugend sind; oder dass Gemeinden ihnen regelrecht entgegengekommen sind, sehr aufgeschlossen waren und ihnen auch weiterhin zur Seite stehen. Manche dieser Bekehrungsgeschichten sind einfach wunderbar, außergewöhnlich, nicht vorherzusehen und nicht zu planen. Unüberhörbar ist aber auch, dass der Widerstand der eigenen Familie, von Verwandten oder Freunden gegen eine solche Entscheidung zur Taufe und Aufnahme in die Kirche nach wie vor sehr groß sein kann. Dazu hat mich einmal ein junger Mann, durch dessen Adern nicht nur deutsches, sondern auch italienisches Blut fließt, angesprochen: Er könne gar nicht verstehen, wieso da so viel von Nöten, Erschütterungen und anderen äußeren Umständen die Rede gewesen sei. Wirke Gott nicht vielmehr direkter, persönlicher und positiver? Glücklicherweise fiel mir damals sofort der Sturz des Paulus vom Pferd ein. Und das verstand er: Gott spricht nicht nur in liebevollen Worten unvermittelt ins Herz; er kann auch jemanden aus der Bahn werfen, um ihn zu bekehren und als Zeugen seiner Erlösung zu gewinnen.</p><p>Sich Gott bewusst zuzuwenden, heißt dann aber – wie bei Paulus deutlich wird – auf jeden Fall, sich von anderem zu verabschieden, den alten Menschen abzulegen und mit Gottes Hilfe den nach seinem Bild geschaffenen neuen Menschen anzuziehen. Nur so wird es auch möglich werden, den Geist Christi zu verbreiten und seine Liebe zu bezeugen. Pointiert gesagt: Ohne Bekehrung des Herzens kann es keinen überzeugenden Neuanfang geben! Wenn aber geistlich etwas in Bewegung gekommen ist, bleibt das nicht folgenlos! Zweifellos ist es die Gnade Gottes, die unserem Tun zuvorkommt. Und Jesus Christus ist es letztlich, der wen und wann er will, in seine Nachfolge ruft. Wer aber einen solchen Ruf hört, muss sich entscheiden, dafür oder dagegen, ist herausgefordert, ganz Gott zu vertrauen, sich von seiner Liebe erfüllen zu lassen – und dadurch gestärkt dann aufzubrechen und davon zu künden.</p><p>Auf welche Weise sollte das aber für jemanden, der in einem kirchlichen Dienst unterwegs sein wird, geschehen? Von einem zeitgenössischen Nichtchristen stammt das bittere Wort: “Es gibt zwei Arten von Hirten: diejenigen, die sich für die Wolle interessieren, und diejenigen, die sich für das Fleisch interessieren. Keiner interessiert sich für die Schafe.“ Diese Einschätzung passt gut in unsere Welt, in der Nutzen und Gewinn eine entscheidende Rolle spielen. Für viele hat das Hirtenbild, das das heutige Evangelium uns vor Augen stellt, seine Romantik verloren und ist keine Idealvorstellung mehr. Es gehört einer patriarchalischen Lebensform an, die heute weitgehend abgelehnt wird. Wer will noch Schaf sein oder zu einer Herde gehören? Wer will noch bevormundet, gegängelt oder ausgenutzt werden? Und doch halten viele nach jemandem Ausschau, an den sie sich anlehnen können, der sich für sie interessiert, Orientierung und Halt gibt, Mut macht und tröstet.</p><p>Hirten gab und gibt es viele. Im Alten Testament wurden Mose und David oder andere verheißene Führer des Volkes als solche angesehen, aber auch verantwortungslose Könige und Richter so bezeichnet. Von guten und schlechten Hirten war dabei die Rede. Vielfach wurde das Hirtenbild unmittelbar auf Gott bezogen. Im Neuen Testament ist der gute Hirte schließlich eine der verbreitetsten Bezeichnungen für Jesus Christus, in der christlichen Kunst dann die älteste Christusdarstellung überhaupt. Wenn wir in unserer postmodernen Gesellschaft immer noch von guten Hirten reden wollen, sollten wir nicht in Nostalgie verfallen, sondern gut überlegen, welche Bedeutung sich damit auch heute verbinden könnte. Keine Frage! Der eigentliche gute Hirte ist und bleibt zu allen Zeiten Jesus Christus selbst, nicht nur für die weißen, sondern auch für die schwarzen Schafe. Ihm liegen alle am Herzen. Er kennt jeden von uns und geht auch denen nach, die sich verirren. Das sollte niemand, der versucht, ihm nachzueifern, vergessen, für sich selbst und im Blick auf die anderen. Wenn jemand aber eine besondere Gabe hat oder einen besonderen Auftrag in der Kirche bekommt, sagt Paulus, ist beides dazu da, um anderen zu dienen. Dieses Dienen bedeutet immer wieder: wach sein für andere, darauf achten, was ihnen fehlt; da sein für die Müden, die Enttäuschten, die Suchenden; Brücken bauen, wo sich Gräben auftun. Dienen bedeutet: gemeinsam mit den Brüdern und Schwestern nach den Spuren des Lebens suchen und für sie einstehen, mit ihnen und für sie den Himmel offenhalten.</p><p>Das gilt durchaus für alle Christen und Christinnen. Aber in der Kirche gibt es auch einen eigenen Stand, der dieses Dienen besonders sichtbar machen soll: den Diakonat. Er muss gleichsam ein Stachel in unserem Fleisch sein, im Fleisch der Kirche, damit wir nie vergessen: Wir alle sollen einander dienen und das Leben der Kirche so gestalten, dass sie eine dienende Kirche ist. Wir alle dürfen miteinander das Sakrament Jesu Christi sein. Das ist unsere Aufgabe, eine Gemeinschaft zu leben, in der Christus unter uns erfahrbar wird „als einer, der dient“. Und der Diakon ist ein personhaftes Zeichen, das auf den dienenden Herrn hinweist, den Herrn in unserer Mitte. Er weist darauf hin, dass Jesus Christus nicht nur in der Gestalt von Brot und Wein unter uns anwesend ist, sondern auch in den Menschen, die in Not sind. In der Begegnung mit ihnen begegnet uns Christus selbst und konfrontiert uns mit der Frage, ob wir in den Hungernden, Fremden und Kranken auch ihn erkannt und angenommen haben. Der diakonische Auftrag, „für Randgruppen … da zu sein, in Solidarität mit den Beladenen zu arbeiten, psychisch und physisch Vereinsamten mitmenschliche Beziehungen zu vermitteln“, wird auch mit der Priester- oder Bischofsweihe nicht weggewischt, sondern eher noch intensiviert.</p><p>Lieber Herr Allam, sie haben sich von Jesu Ruf locken und in seinen Dienst nehmen lassen. Heute werden Sie zum Diakon geweiht und im nächsten Jahr – so Gott will – zum Priester. Möge die Diakonatszeit für Sie mehr als nur ein Praktikum sein. Neuland liegt vor Ihnen. Bei allem aber, was auf Sie zukommt, dürfen Sie gewiss sein, dass der Auferstandene selbst Ihren Dienst begleitet. Mögen Sie zum Segen für viele werden, an Ihrer Berufung und Sendung wachsen und nie die Freude verlieren."</p>]]></description>
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            <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:00:37 GMT</pubDate>
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