Michael Burkner
Deutschland treibt die „Migrationswende“ voran: 2025 gab es halb so viele Erstanträge auf Asyl wie 2024 und etwa 20% mehr Abschiebungen, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Herr Pater Retschke, Sie arbeiten beim Jesuitenflüchtlingsdienst, der Flüchtlinge unter anderem zu Asylverfahren, Härtefällen, Kirchenasyl und Abschiebehaft berät. Was sind Ihre Gedanken zu diesen Zahlen?
Migration aus christlicher Sicht
Johanna Marin
Aus Erde Neues und Schönes erschaffen – was in der Bibel Gott zugeschrieben wird, erledigen in Halle (Saale) momentan die Maurer der Firma Pfennig Bau aus Oschatz, die die Wände des neuen Gebäudes für die St. Mauritius-Sekundarschule hochziehen.
St. Mauritius-Sekundarschule in Halle (Saale)
Michael Burkner
Das Erzbistum Berlin besitzt zu viel von etwas, was in der Bundeshauptstadt eigentlich rar ist: Immobilien. Während die Diözese ihren Gebäudebestand in den nächsten Jahren deutlich reduzieren möchte und für ihre Immobilien sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten sucht, fällt es kleinen Glaubensgemeinschaften immer schwerer, bezahlbare Räume zu mieten.
Kirchenimmobilien in Berlin
Ruth Weinhold-Heße
Der erste große Konzerttermin in diesem Jahr liegt bereits hinter ihnen: das Gedenkkonzert an die Zerstörung Dresdens im Februar. Gabriel Faurés Requiem sangen die Dresdner Kapellknaben auch deshalb, weil Domkapellmeister Christian J. Bonath es wichtig findet, dass Katholiken sich eindeutig zum Gedenken an die Luftangriffe vor 81 Jahren positionieren.
Konzerte 2026 der Dresdner Kapellknaben
Was waren das für Zeiten! Es erstaunt mich bis heute, dass ich am 27. Mai 1951 das Licht der Welt erblickte und auf den wohlklingenden Namen TAG DES HERRN getauft wurde. Denn die Stimmung in meiner ostdeutschen Heimat war – man kann es nicht anders sagen – kirchenfeindlich.
75 Jahre TAG DES HERRN
Johanna Marin
Herr Bethke, Sie schreiben in Ihrer Dissertation über die Religionspolitik in Sachsen-Anhalt von 1990 bis 2021, dass es ein „wohlwollendes, unkompliziertes, konfliktarmes Miteinander zwischen Politik und Religionsgemeinschaften“ gebe. Was genau meinen Sie damit?
Religionspolitik in Sachsen-Anhalt
Ruth Weinhold-Heße
Für Elisabeth Scholz, Jahrgang 1991 und im Bistum Erfurt groß geworden, gehören Religiöse Kinderwochen (RKW) zu den wichtigen Erinnerungen ihrer Kindheit: „Die Gewissheit, ich bin nicht allei
RKW 2026
Andrea von Fournier
Vorsichtig, graziös und zielgerichtet bewegt sich das graue, kuschlige Knäuel auf der Bettdecke voran. Es schiebt sich zum Kopfende von Harry Wegners Bett. Dort stupst es den erhöht Liegenden mit der Nase an die Wange. Harry Wegner lächelt vergnügt und krault den kleinen Hund hinter den Ohren. Das genießt er sichtlich.
Besuchshundedienst der Malteser in Berlin