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Tag des Herrn

Was waren das für Zeiten! Es erstaunt mich bis heute, dass ich am 27. Mai 1951 das Licht der Welt erblickte und auf den wohlklingenden Namen TAG DES HERRN getauft wurde. Denn die Stimmung in meiner ostdeutschen Heimat war – man kann es nicht anders sagen – kirchenfeindlich. 75 Jahre TAG DES HERRN
Johanna Marin Herr Bethke, Sie schreiben in Ihrer Dissertation über die Religionspolitik in Sachsen-Anhalt von 1990 bis 2021, dass es ein „wohlwollendes, unkompliziertes, konfliktarmes Miteinander zwischen Politik und Religionsgemeinschaften“ gebe. Was genau meinen Sie damit? Religionspolitik in Sachsen-Anhalt
Ruth Weinhold-Heße Für Elisabeth Scholz, Jahrgang 1991 und im Bistum Erfurt groß geworden, gehören Religiöse Kinderwochen (RKW) zu den wichtigen Erinnerungen ihrer Kindheit: „Die Gewissheit, ich bin nicht allei RKW 2026
Andrea von Fournier Vorsichtig, graziös und zielgerichtet bewegt sich das graue, kuschlige Knäuel auf der Bettdecke voran. Es schiebt sich zum Kopfende von Harry Wegners Bett. Dort stupst es den erhöht Liegenden mit der Nase an die Wange. Harry Wegner lächelt vergnügt und krault den kleinen Hund hinter den Ohren. Das genießt er sichtlich. Besuchshundedienst der Malteser in Berlin
Marko Dutzschke Anstoß 04/2026
Markus Bien „Wir gehen hier an die Ränder. Dahin, wo viele Kirche gar nicht mehr vermuten. Manche sind überrascht, dass es hier Seelsorger gibt.“ Das sagt Martin Otte, Krankenhausseelsorger am Helios Park-Klinikum und Herzzentrum im Leipziger Südosten. Zusammen mit Pfarrerin Dietlind Starke arbeitet er im Team. Kurz und knapp stellt er es vor: „Sie ist evangelisch, ich katholisch. Krankenhausseelsorge im Helios-Klinikum Leipzig
Andrea von Fournier Dass von einem Erdenleben etwas bleibt, wenn es zu Ende gegangen ist, wünschen sich viele Menschen. QR-Codes auf Grabsteinen
Michael Burkner Er liegt im Schützengraben, schwer verwundet und weiß, dass er gleich sterben wird. Noch einmal reckt er den Blick in den Himmel über den Falklandinseln, sieht die nebelverhangenen Berge. Er erinnert sich an die Täler seiner Heimat, an die Höfe des Tieflands. In seinen letzten Atemzügen scheint er ein Gebet zu sprechen, seine Gedanken über den Krieg, der ihn das Leben kosten wird, zu bündeln. Andacht mit Rockmusik
Angela Degenhardt Anstoß 03/2026
Ruth Weinhold-Heße Anna Simon war fast acht Jahre alt, als sie am 19. Januar 1948 im Viehwaggon in Pirna ankam. Mit ihrer Mutter, ihrem Bruder und den Großeltern musste sie ihr ungarisches Heimatdorf Márkó nördlich des Balaton verlassen in eine ungewisse Zukunft. Der Vater hatte für Ungarn im Krieg gedient und war in russischer Gefangenschaft. Sie sollte ihn erst mit elf Jahren überhaupt kennenlernen. Ungarndeutsche im Bistum Meißen

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