Johanna Marin
Das Klavier setzt an, die Pianistin lässt ein Vorspiel erklingen und dann beginnt das Kinderlied: „Folgen, Leben mit Jesus hat Folgen!“ Laut und deutlich, weil viele Stimmen gemeinsam singen; Kinder sind allerdings nicht dabei. Stattdessen sitzen jede Menge Erwachsene im alten Pfarrsaal der Gemeinde St. Georg in Leipzig. Das Lied ist bekannt und alle singen mit.
Religionspädagoge Rainer Oberthür
Ruth Weinhold-Heße
„Wir wollen an unterschiedlichen Orten erproben, was es heißt, eine engagementfreundliche Kirche zu sein“, fasst Lena Steinjan, Referentin für Ehrenamt und Gremienarbeit, das derzeitige Sonderprojekt im Bistum Dresden-Meißen zusammen. „Wir wollen Menschen vor Ort befähigen und bestärken, Ehrenamt auf Zukunft hin weiterzuentwickeln.“
Markus Bien
Es war der 27. Mai 1951, als die Menschen die folgenden Zeilen lesen konnten: „Die Stunde ist also gekommen, in der die Stimme der Kirche, der Mutter aller Gläubigen, uns auch wieder auf diesem Wege erreichen kann…“
75 Jahre TAG DES HERRN
Ruth Weinhold-Heße
„Mit Schere und Prittstift haben wir die Seiten zusammengesetzt“, erzählt Peter-Paul Straube über seine Zeit beim Tag des Herrn. Von 1982 bis 86 war er Redakteur bei der katholischen Zeitung. „Die Prittstifte haben wir aus dem Westen bekommen“, fügt er erklärend hinzu. Eine herausfordernde Zeit sei das gewesen, auch persönlich: „Der Ausreiseantrag lief.“ Straube sah für sich und seine Familie keine Zukunft in der DDR.
75 Jahre TAG DES HERRN
Gunnar Lammert-Türk
Jeder kannte die alte Frau in ihrem Kiez in Berlin-Schöneberg, doch niemand wusste viel über sie. Außer Gerüchten, die zu ihrer Erscheinung nicht so recht passen wollten. Sie, in ihrer abgerissenen Kleidung, mit ihren langen verfilzten Haaren, sollte eine reiche Hauseigentümerin sein? Dem wollte die Journalistin Shelly Kupferberg auf den Grund gehen.
Roman über zwei Berliner Frauen während der NS-Zeit
Bei vielen Anlässen kommen die Mitarbeiter der Redaktion und des St. Benno Verlages in den Gemeinden des Verbreitungsgebietes der Kirchenzeitschrift TAG DES HERRN mit unseren Lesern ins Gespräch und regelmäßig ist zu hören und zu spüren, dass der TAG DES HERRN quasi zur Familie gehört.
Für die Zukunft des TAG DES HERRN