
In schwierigen Zeiten den Dialog fortführenBuchlesung mit Steffen Dobbert
Anlässlich des vierten Jahrestages des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine fand in der Stadtbibliothek Magdeburg eine Veranstaltung zum Thema: „Der Fall Nord Stream: ein Beispiel hybrider Kriegsführung“ statt. Im Mittelpunkt stand die Thematik des hybriden Krieges, wie er seitens Russlands derzeit gegen eine ganze Reihe europäischer Staaten geführt wird. Dazu hatten die Partnerschaftsaktion Ost (Hilfswerk für Osteuropa im Bistum Magdeburg) und die Deutsch-Ukrainische Vereinigung Sachsen-Anhalt e.V. den Investigativ-Journalisten Steffen Dobbert zur Buchlesung und zum Gespräch eingeladen.
Erscheinungsdatum: 27. Februar 2026
Steffen Dobbert stellte sein im Jahr 2025 gemeinsam mit dem Journalisten Ulrich Thiele veröffentlichtes Buch „Nord Stream: Wie Deutschland Putins Krieg bezahlt“ vor.
Die beiden Autoren liefern mit ihrem Sachbuch eine tiefgreifende Analyse der Vorgänge rund um „Nord Stream 2“. Ihre umfangreichen Recherchen dokumentieren, wie durch ein engmaschiges Netz von politischen und behördlichen Entscheidungsträgern sowie durch gezielte Korruption russischer Einfluss bis in nationale und europäische Entscheidungsprozesse vordringen konnte. Ihr Besteller entlarvt die Strategien, mit denen Putin versucht, die EU zu spalten, die Ukraine zu schwächen und Entscheidungsprozesse in demokratischen Gesellschaften zu manipulieren.
Die ausgesprochen gut besuchte Lesung mit anschließender Diskussion wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Manche Besucherinnen und Besucher hätten der Lesung gerne noch länger zugehört. „Dieses Sachbuch liest sich, wie ein Thriller. Es war sehr spannend!“, so ein Gast der Veranstaltung.
Andere hätten dem Autor gern weitere Fragen gestellt und mit ihm darüber diskutiert. „Die Thematik ist komplex und für uns Bürger schwer durchschaubar. Ihre Veranstaltung gibt uns die Möglichkeit, mit Experten wie Steffen Dobbert in Kontakt zu treten und darüber zu sprechen“, erklärte ein weiterer Teilnehmer des Abends.
Noch lange nach der Lesung und dem Gespräch suchten viele Teilnehmende den persönlichen Austausch mit Steffen Dobbert und ließen sich Bücher von ihm signieren.
Diese Veranstaltung erinnert uns daran, wie wichtig freie journalistische Arbeit ist – eine Arbeit, die uns hilft, die Wahrheit zu erfahren und sie klar auszusprechen; die uns dazu motiviert, Erinnerung zu bewahren und auch in schwierigen Zeiten den Dialog fortzuführen.
„Vielleicht war es für einige Gäste auch ein gutes Gefühl zu spüren: da ist eine Gemeinschaft, die Sorgen teilt und sich für ein Miteinander einsetzt.“, so das Feedback einer Besucherin im Anschluss der Veranstaltung.
Text: Frau Hinz / Herr Hattenhorst
Bildrechte: Partnerschaftsaktion Ost










