
Malteser-KursDas Lebensende würdevoll begleiten lernen
Erscheinungsdatum: 9. April 2026
Haldensleben/Magdeburg. Wenn ein Mensch schwer erkrankt und das Sterben absehbar ist, verändert sich das Leben der ganzen Familie. Gerade in diesem Moment sind Nähe, Zeit und Mitgefühl besonders wichtig.
Genau hier engagiert sich der Malteser Hilfsdienst – und sucht Menschen, die anderen beistehen möchten. „Bleibst du bis zum Schluss?“ Für ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter im ambulanten Hospizdienst der Malteser lautet die Antwort dann: Ja.
Damit das so bleibt, werden in Magdeburg und im Landkreis Börde wieder Ehrenamtliche qualifiziert, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten möchten. Dabei geht es nicht um Pflege, sondern um Menschlichkeit: zuhören, Gespräche führen, vorlesen, einfach da sein. Nicht zu vergessen: „Auch am Lebensende darf gelacht werden“, sagt Antje Schmidt, Koordinatorin im Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungszentrum der Malteser in Magdeburg. „Lachen gibt Kraft und Mut, gerade in der letzten Zeit im Leben.“
Zur umfassenden Qualifizierung der Malteser gehören Aspekte, wie:
• die Bedürfnisse am Lebensende zu verstehen
• einfühlsam mit schwerkranken Menschen umgehen
• Angehörige und Zugehörige unterstützen
• mit eigenen Gefühlen gut umzugehen
Der Kurs dauert vom 2. Juni bis 21. November 2026. Einmal wöchentlich treffen sich die angehenden Bis-zum-Schluss-Bleiber in der Gruppe, um sich mit allen Fragen der Begleitung am Lebensende zu befassen. Vor dem Start gibt es für jeden ein persönliches Gespräch, in dem alle Fragen geklärt werden. Interessierte können sich dafür bei Koordinatorin Antje Schmidt telefonisch unter +49 (0) 391 607 83 91 oder per E-Mail an hospiz.magdeburg@malteser.de melden.
Hintergrund
Die Malteser sind eine katholische Hilfsorganisation, die sich seit vielen Jahrzehnten für Menschen in Not und schwierigen Lebenssituationen engagiert. Ihr Auftrag ist es, Nächstenliebe konkret werden zu lassen – unabhängig von Religion, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei die ambulante Hospizarbeit – auch im Burgenlandkreis. Ziel der Arbeit ist es,
• Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten,
• Angehörige zu entlasten und zu unterstützen,
• Ängsten und Fragen Raum zu geben,
• und Mitmenschlichkeit in der Gesellschaft spürbar zu machen.
Quelle: mandy.boerner-hannemann@malteser.org; Bistum Magdeburg, Pressestelle, presse@bistum-magdeburg.de, 0391-5961134



