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Katholikenrat im Bistum MagdeburgUte Stumpe ist neue Vorsitzende
Erscheinungsdatum: 21. April 2026
Der Katholikenrat im Bistum Magdeburg hat auf seiner Frühjahrsvollversammlung am 18. April 2026 eine neue Vorsitzende gewählt: Ute Stumpe. Sie löst Dr. Dagobert Glanz nach 16 Jahren ab. Außerdem wurde ein neuer Vorstand gewählt: Guido Erbrich, Julian Fischer, Dagobert Glanz, Norbert Lakomy, Regina Masur, Christoph Rink, Klaus Skalitz und Ute Stumpe. Die Wahl fand turnusmäßig nach vier Jahren statt.
Die Aufgaben des Vorstandes sind die laufende Geschäftsführung, die Vorbereitung und Durchführung der Vollversammlungen und die Realisierung der Beschlüsse.
BEWUSST WÄHLEN!
Der Katholikenrat ist Teil der katholischen Initiative "BEWUSST WÄHLEN!" vor der Landtagswahl am 6. September 2026. Deshalb verabschiedete der Rat zudem eine Stellungnahme zur Landtagswahl. Darin heißt es u.a.
„Als Christinnen und Christen treten wir für eine offene, demokratische Gesellschaft ein. Wir stellen uns damit auch klar hinter die eindeutige Stellungnahme der Leitenden Geistlichen in Sachsen-Anhalt zum AfD-Wahlprogramm.
Wir werden nicht, wie es der Rechtspopulismus propagiert, mit Abgrenzung und Verächtlichmachungen anderer Standpunkte reagieren, sondern offen für den Dialog mit anderen Sichtweisen und die Diversität in unserer Gesellschaft eintreten.
[…]
Nur so können wir unseren Auftrag als Christinnen und Christen in der Welt erfüllen.
Wir ermutigen jede und jeden, genau hinzuschauen und bewusst zu wählen.“
Der Katholikenrat ist das höchste Laiengremium des Bistums.
Erklärung des Katholikenrates im Bistum Magdeburg zur Landtagswahl am 6. September 2026 in Sachsen-Anhalt:
Am 6. September 2026 wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Verschiedene Parteien werben um die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger.
Als Stimme der Christinnen und Christen im Bistum Magdeburg stehen wir für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft, die offen ist für andere. Wir lehnen Positionen ab, wie sie gern von Populisten jeder Couleur bedient werden und auf eine Abgrenzung „zwischen uns und den anderen“ abzielen.
Das biblisch-christliche Menschenbild gründet auf der Überzeugung von der unantastbaren Würde jedes einzelnen Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Glauben, Leistungsvermögen oder sozialem Status. Christlicher Glaube gründet auf Nächstenliebe, Solidarität, Gerechtigkeit und dem Einsatz für Frieden und Demokratie. Dagegen stehen Positionen, Rhetorik und politische Zielsetzungen rechtspopulistischer Parteien – wie der AfD – in wesentlichen Punkten im Widerspruch zu diesen Grundüberzeugungen. Die Abwertung von Minderheiten, nationalistische Denkweisen, die Relativierung demokratischer Prinzipien sowie eine Politik der Ausgrenzung widersprechen ganz klar dem biblisch-christlichen Menschenbild.
Als Christinnen und Christen treten wir für eine offene, demokratische Gesellschaft ein. Wir stellen uns damit auch klar hinter die eindeutige Stellungnahme der Leitenden Geistlichen in Sachsen-Anhalt zum sogenannten AfD-Regierungsprogramm.
Wir werden nicht, wie es der Rechtspopulismus propagiert, mit Abgrenzung und Verächtlichmachungen anderer Standpunkte reagieren, sondern offen für den Dialog mit anderen Sichtweisen und die Diversität in unserer Gesellschaft eintreten.
Nur so können wir unseren Auftrag als Christinnen und Christen in der Welt erfüllen.
Wir ermutigen jede und jeden, genau hinzuschauen und bewusst zu wählen.
Erklärung des Katholikenrats zur Landtagswahl hier nachlesen.
Quelle: Katholikenrat im Bistum Magdeburg, katholikenrat@bistum-magdeburg.de ; Bistum Magdeburg, Pressestelle, presse@bistum-magdeburg.de, 0391-5961134




