
Bildrechte / Quelle: Bistum Magdeburg
Ökumenischer GottesdienstZukünftige Polizisten gesegnet
Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2026
Unter dem Motto „Damit es gut wird“ haben 110 Polizei-Anwärterinnen und -Anwärter am Freitag, dem 09. Oktober 2026 an einem ökumenischen Gottesdienst in der Marktkirche (Heilig Kreuz) in Aschersleben teilgenommen. Die evangelische Landespolizeipfarrerin Constanze Greiner und der katholische Landespolizeipfarrer Marco Vogler hatten dazu eingeladen, um den angehenden Polizistinnen und Polizisten Gottes Segen für ihren bevorstehenden Berufsalltag mit auf den Weg zu geben.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Ermutigung, den Herausforderungen des Polizeiberufs mit Vertrauen statt Angst zu begegnen. In ihrer Predigt griff Constanze Greiner Jesu Aufforderung „Sorge Dich nicht“ auf. Niemand könne vorhersehen, was komme, sagte sie sinngemäß. Deshalb gehe es darum, sich nicht schon im Voraus von Sorgen lähmen zu lassen, sondern die Aufgaben anzupacken und Schritt für Schritt zu beginnen.
Gesegnete Halsketten
Der katholische Landespolizeipfarrer Marco Vogler hatte aus Rom Ketten mit einem Kreuz mitgebracht, die er gesegnet hatte. Diese Ketten übergaben die beiden Pfarrer gemeinsam mit einem persönlichen Segen an jeden einzelnen angehenden Polizisten und Polizistin.
Der Segen solle die jungen Menschen durch ihren Berufsalltag begleiten und ihnen die Gewissheit geben, nicht allein zu sein, so Greiner. „Da ist jemand – für mich, für jeden“, lautete eine zentrale Botschaft der Predigt. Das Kreuz stehe dabei als Symbol für diesen besonderen Schutz. Greiner erinnerte die Anwärter zudem daran, dass sie mehr seien als ihre Leistung und ihr Verdienst. Sie seien bedingungslos von Gott angenommen. Nicht jede Schwierigkeit lasse sich vorhersehen oder vermeiden, doch jeder Tag könne einzeln angegangen werden.
Kraft für den Start in den Beruf
„Für mich war es wichtig, an dem Gottesdienst teilzunehmen, weil ich das aus meiner Kindheit kenne“ sagte Polizei-Anwärterin Emely Hedenius, die konfessionsfrei lebt. „Meine Mutter hat mich früher ab und zu mit zu Gottesdiensten genommen. Das war eine schöne Tradition, und die Gelegenheit, mich auch heute segnen zu lassen, wollte ich wahrnehmen. Der Segen gibt mir Kraft für den Start in den Beruf. Ich werde immer daran denken, wenn ich mir die Kette anschaue, die wir heute bekommen haben. Das ist ein schönes Andenken.“
Ihre Kollegin Nyah Piechocki ergänzte: „Ich bin evangelisch und gehe regelmäßig zum Gottesdienst, auch privat, weil die Begleitung durch Gott für mich eine große Bedeutung hat. Ich fühle mich da gut aufgehoben, auch mit meinen Sorgen.“
Mit einem gesungenen Segen endete der ökumenische Gottesdienst. Anschließend gingen die Anwärterinnen und Anwärter gemeinsam zum Ballhaus, wo sie ihren Diensteid ablegten.
Die ökumenische Polizeiseelsorge begleitet den Dienst von Polizistinnen und Polizisten in Sachsen-Anhalt fortwährend. Zudem unterstützen die Polizeiseelsorger Einsatzkräfte bei der Verarbeitung belastender privater und beruflicher Erfahrungen, etwa im Zusammenhang mit den Einsätzen nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024.
Kontakt Polizeiseelsorge:
Pfarrer Marco Vogler
Landespolizeipfarrer des Landes Sachsen- Anhalt
Bistumsbeauftragter der Notfall- und Telefonseelsorge
Seelsorger, Supervisor, Coach, Systemischer Organisationsberater
marco.vogler@bistum-magdeburg.de
www.polizeiseelsorge.org
*Hinweis: Text KI-unterstützt erstellt
Quelle: Bistum Magdeburg, Pressestelle, presse@bistum-magdeburg.de, 0391-5961134








