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Menschen stehen mit Kisten vor einem Laden
Zahllose Kisten und Tüten voller wollwarmer Strickwaren für den „verkehrten“ Adventskalender sorgen schon vor dem offiziellen Start für strahlende Gesichter bei den Organisatoren aus Kathedralpfarrei und Domgemeinde sowie der MWG-Stiftung.
Bildrechte / Quelle: MWG-Stiftung

MagdeburgWollwarmer Start für „verkehrten“ Adventskalender

Befüllen statt leeren: Der „verkehrte“ Adventskalender ist inzwischen Tradition in der Magdeburger Vorweihnachtszeit. Nun gab es die ersten Spenden.

Erscheinungsdatum: 26. November 2025

Der „verkehrte“ Adventskalender ist inzwischen Tradition in der Vorweihnachtszeit und seit 2024 auch eine echt ökumenische Charity-Aktion von katholischer Kathedralpfarrei St. Sebastian und evangelischer Domgemeinde in Magdeburg.

In diesem Jahr konnten sich die Organisationsteam aus den beiden Innenstadtgemeinden schon vor dem offiziellen Startschuss am 1. Dezember über kiloschwere wollwarme Unterstützung der Stiftung der Magdeburger Wohnungsbau-Genossenschaft (MWG-Stiftung) freuen: Von Mai bis November dieses Jahres häkelten, strickten und nähten rund 60 Freiwillige aus Wolle, die sie größtenteils von der gemeinnützigen MWG-Stiftung zur Verfügung gestellt bekamen, sage und schreibe: 107 Sockenpaare, 168 Mützen, 132 Schals, 22 Dreieckstücher, 22 Stirnbänder, 19 Loops, 20 Handschuhpaare, 5 Stulpenpaare sowie Kleidung für Kinder als erste Gaben für den „verkehrten“ Adventskalender von Kathedralpfarrei und Domgemeinde.

Damit sind schon vor der offiziellen Annahmezeit für den „verkehrten“ Adventskalender – in diesem Jahr vom 1.-19. Dezember – die ersten Regale in der traditionellen Annahmestelle „M13“, dem Offenen Jugendbüro der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendpastoral im Bistum Magdeburg in der Max-Josef-Metzger-Straße 13, gut gefüllt.

Befüllen statt leeren

Denn auch in diesem Jahr soll es wieder darum gehen, Türchen zu füllen statt zu leeren – deswegen „verkehrt“ – eben mit Sachspenden für verschiedenste Vereine, Einrichtungen und Organisationen Magdeburgs. Das sind in diesem Jahr konkret: Das Integrative Kinder- und Jugendwohnen „Arche Noah“, das Caritas Altenpflegeheim Bischof-Weskamm-Haus, das Martin-Ulbrich-Haus und das Haus Bethanien der Pfeifferschen Stiftungen, die Tafel Magdeburg, das Frauenhaus, die Gefängnisseelsorge, das Kinderhospiz der Pfeifferschen Stiftungen, die Beratungsstelle Magdalena – Mobile Beratung für Sexarbeiter*innen, der Malteser Wärmebus, die Partnerschaftsaktion Ost im Bistum Magdeburg, die Stiftung „netzwerk leben“, der Tieranker e.V. und schließlich der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), für den traditionell um Geldspenden gebeten wird.

Hygiene-Artikel oder Babysachen

Die Sachspenden wie Dusch- und Handtücher, haltbare Lebensmittel, Baby- und Kleinkindbedarf, Bastelbedarf bis hin zu Hunde- und Katzenfutter uvm. können von Montag bis Freitag von 16.00–17.30 Uhr und sonntags von 11.30–12.30 Uhr im „M13“ abgegeben werden. Auf www.kathedralpfarrei-sebastian.de und www.magdeburgerdom.de finden Interessierte eine ausführliche Übersicht, was alles für wen alles gesammelt wird. Dabei gilt: Jeder darf, aber niemand muss mehrmals ins „M13“ kommen, um Sachspenden abzugeben.

Vom 1. bis 19. Dezember werden an jedem Tag alle Sachspenden bzw. Geldspenden für den ASB-Wünschewagen dankbar angenommen – und nicht nur die, die sich hinter dem jeweiligen, eher symbolischen Türchen verbergen. Weitere Abgabemöglichkeiten bestehen außerdem am zweiten (7.12.) und dritten Adventssonntag (14.12.) jeweils nach den Gottesdiensten im Dom und in St. Sebastian. Am 14.12. wird zudem im Rahmen eines Gemeindesonntags in St. Sebastian besonders für den Wärmebus der Malteser gesammelt.

Abgabestelle:
M13, Offenes katholisches Jugendbüro
Max-Josef-Metzger-Straße 13
39104 Magdeburg
Montag bis Freitag, 16.00–17.30 Uhr
Sonntag, 11.30–12.30 Uhr

Quelle: Bistum Magdeburg, Pressestelle, presse@bistum-magdeburg.de, 0391-5961134


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