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Gruppenfoto der Teilnehmenden beim Zulassungsgottesdienst am 21.02.2026
Gruppenfoto der Teilnehmenden beim Zulassungsgottesdienst am 21.02.2026
Bildrechte / Quelle: Bistum Magdeburg

Zulassungsgottesdienst 2026In der Nachfolge Jesu

Am Samstag, den 21. Februar 2026 empfing Bischof Dr. Gerhard Feige 44 Kandidatinnen und Kandidaten für Taufe und/oder Firmung sowie Konversion zum sog. Zulassungsgottesdienst im Roncalli-Haus in Magdeburg.

Erscheinungsdatum: 25. Februar 2026

Jung und international war die Runde der Bewerberinnen und Bewerber, die auf Einladung von Bischof Dr. Gerhard Feige zusammenkam. Die meisten von ihnen werden in wenigen Wochen in der Osternacht in ihren Gemeinden getauft und/oder gefirmt. Dafür baten sie um Zulassung und zeichneten ihren persönlichen Weg zum Glauben in beeindruckenden Zeugnissen nach.

Eine Freundesgruppe von vier 18-jährigen jungen Männern berichtete, wie sie mit ihren Fragen nicht allein blieben, sondern sich miteinander auf den Weg machten. In vielen intensiven Gesprächen zu ihrem Glauben und der katholischen Kirche bewegen sie ihre Gedanken und Fragen – auch mit dem Pfarrer. Sonntags treffen sie sich zum Gottesdienst und wollen jetzt dazugehören.

Viele der Anwesenden sind, wie für diese Region typisch, in atheistischen Familien aufgewachsen. Doch die Sehnsucht nach mehr Tiefe und Sinn für ihr Leben hat sie bewegt. Andere haben Gottes Nähe gerade in Krisen und Schicksalsschlägen erlebt, auch auf Wegen der Flucht. Gott war nah und zeigte ihnen Zukunft.

Die Beschäftigung mit der katholischen Kirche, ihren Ritualen und den Sakramenten „schafft eine tiefe Verbindung zu Gott“, wie mehrere berichten. Ihr Wunsch ist es, dies mit dem Zeichen von Taufe, Firmung oder Konversion „nun fest zu machen“, ihrer Herzenssehnsucht nachzugehen und Jesus nachzufolgen.

Gott ist da in den Höhen und Tiefen des Lebens. Die Berichte davon, wie Gott die und den Einzelnen anspricht und wie sie jeweils diesen Ruf erwidern, sind bewegend. Bischof Feige sprach vom Mut und der Stärke, Zeugnis von Gottes Wirken zu geben. Beeindruckend eben auch für die, die vermeintlich „schon immer“ katholisch sind.

In seiner Ansprache warf Bischof Feige einen vertieften Blick auf Jesus, der als Jude geboren wurde und sich im jüdischen Verständnis auch als der Messias verstand. Als dies an Grenzen stieß, weitete Jesus seinen Wirkradius auf die anderen Völker aus. In der Folge entstand das Christentum, das von Beginn an Nationen verbindet und keine Ausgrenzungen duldet.

Jesus verkündete das Reich Gottes, das bereits begann, jedoch noch nicht vollendet ist. Jesus erklärte und zeigte den Menschen, wie Gottes Reich unter ihnen wachsen kann. Das Reich Gottes wird auf vielfältige Weise sichtbar. „Die Kirche selbst ist nicht das Reich Gottes“, so Feige, „aber sie ist Zeichen und Werkzeug dieses.“

Im Empfang der Sakramente Taufe, Firmung und Eucharistie findet Begegnung mit der Herrschaft Gottes statt. Als Teil dieser Bewegung ist jede und jeder gerufen, in der Nachfolge Jesu am Aufbau des Reiches Gottes mitzuwirken. Diese Botschaft fordert Christinnen und Christen auch heute auf, sich für Menschenwürde, Solidarität und Nächstenliebe beherzt einzusetzen.

Quelle: Bistum Magdeburg, Pressestelle, presse@bistum-magdeburg.de, 0391-5961134


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