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Dialog fördert Verständnis

Der Bischof der Serbischen Orthodoxen Kirche in Deutschland zu Besuch in Magdeburg

Der Bischof von Düsseldorf und Deutschland der Serbischen Orthodoxen Kirche, Dr. Grigorije Durić, war zu Gast bei Bischof Dr. Gerhard Feige, dem  Vorsitzenden der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz.  Bischof Grigorije berichtete über die Situation seiner Diözese und der Serbischen Orthodoxen Kirche weltweit. Die Beziehungen zwischen der Serbischen Orthodoxen Kirche und der katholischen Kirche und die Arbeit der Gemeinsamen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland waren weitere Themen des Gesprächs, das in einer offenen und geschwisterlichen Atmosphäre stattfand.

Bischof Grigorije Durić  sieht eine große Notwendigkeit und Chance im ökumenischen Dialog.  Bevor er nach Deutschland kam, war er Bischof in Bosnien und Herzegowina, wo er eng und gern mit Vertretern anderer Religionsgemeinschaften zusammengearbeitet hat und schließlich der Vorsitzende des Interreligiösen Rates wurde. Die Frage, wie die Kontakte in Deutschland auf unterschiedlichen Ebenen weiter ausgebaut werden können, wollen beide Bischöfe gelegentlich weiter erörtern. An dem Treffen nahmen auch Dr. Marko Vilotić, persönlicher Referent von Bischof Grigorije, und Dr. Dorothee Kaes, Geschäftsführerin der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, teil.

Bei einem Rundgang durch die Kathedrale St. Sebastian in Magdeburg, zeigte Bischof Feige seinem Gast auch den Bischofssitz und das darin abgebildete Bischofswappen. Das Wappen verbindet markante Phasen der wechselvollen Geschichte des Magdeburger Kirchengebietes mit der eignen  Biografie des Bischofs.

Insbesondere das linke untere Feld des Wappens zeigt auf goldenem Grund ein vieldeutiges und überwiegend in der byzantinischen Ikonografie entfaltetes Motiv. „Es steht für die „Thronbereitung“ als Ausdruck für meine historisch-theologische Beschäftigung mit der Alten Kirche und dem christlichen Osten, meine Liebe zur byzantinischen Liturgie, mein Vertrauen auf Gottes Nähe und meine Überzeugung, dass volle Katholizität nur dann eine wirkliche Chance hat, wenn die Christenheit noch mehr“,  wie schon Papst Johannes Paul II. wiederholt betont hat – „mit beiden Lungenflügeln atmet, dem westlichen wie dem östlichen,“ so Feige.

 

(sus; Foto:Sperling)

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