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Bischof Feige mit Generalvikar Bernhard Scholz

70. GeburtstagGeneralvikar Scholz in Ruhestand verabschiedet

Bischof Dr. Gerhard Feige hat Generalvikar Dr. Bernhard Scholz zum 1. September 2026 in den Ruhestand verabschiedet. In einem Gottesdienst würdigte der Bischof die zehn gemeinsamen Jahre und dankte seinem Stellvertreter für den verlässlichen und verantwortungsvollen Dienst im Bistum Magdeburg.

Erscheinungsdatum: 26. August 2026

Nach zehn Jahren als Generalvikar des Bistums Magdeburg wird Dr. Bernhard Scholz zum 1. September 2026 in den Ruhestand verabschiedet. Bischof Dr. Gerhard Feige dankte Scholz am Mittwoch, dem 26. August, bei einem Gottesdienst in der Kathedrale St. Sebastian in Magdeburg für den langjährigen priesterlichen Dienst und insbesondere für die Arbeit als Generalvikar.

„Du hast deine Kraft, deine Begabungen und deine Zeit eingebracht – ruhig, verlässlich und mit innerer Verantwortlichkeit“, sagte Bischof Feige. Der Generalvikar habe in den vergangenen Jahrzehnten an zahlreichen Stellen Verantwortung übernommen und dabei stets den Menschen und die Sache gleichermaßen im Blick behalten.

Bernhard Scholz wurde 1984 zum Priester geweiht. Nach Tätigkeiten als Vikar in Sangerhausen und Burg absolvierte er ein Aufbaustudium in Erfurt, das er mit einer Dissertation zum Thema „Ursprung und Entwicklung der Familie“ und der Promotion zum Dr. theol. abschloss. Es folgten verschiedene Aufgaben in der Aus- und Weiterbildung, unter anderem als Dozent und später als Rektor des Seminars für Gemeindepastoral sowie als Direktor der Fachakademie für Gemeindepastoral und Leiter der Abteilung Fort- und Weiterbildung.

Gremien-Mitarbeit

Darüber hinaus engagierte er sich in den Ethik-Kommissionen der Ärztekammer Sachsen-Anhalt und des Landes Sachsen-Anhalt, war Vorsitzender des Caritasverbandes für das Bistum Magdeburg, Domkapitular und in zahlreichen weiteren Gremien und Kommissionen tätig.

Seit dem 1. September 2016 war Scholz Generalvikar und damit der engste Mitarbeiter und Vertraute des Bischofs. In dieser Funktion war er unter anderem für die Vorbereitung und Leitung des Ordinariatsrats verantwortlich und arbeitete in zahlreichen weiteren Gremien und Gesprächsrunden mit. Dazu gehörten die Personalkommission, der Kirchensteuer- und Vermögensverwaltungsrat, der Priesterrat, die Priesterwerkwochen, die Ökumenischen Kontaktgespräche in Sachsen-Anhalt, die ostdeutschen Ordinarientreffen und die Treffen der Paderborner Metropolie.

Herausforderungen gemeistert 

Zu den großen Herausforderungen seiner Amtszeit gehörten die Sicherung des Strukturbeitrags Ost, der Haushaltssicherungsprozess und die Entwicklung neuer Immobilienkonzepte. Auch die Gründung eines Kita-Zweckverbandes, die Visitationen in den Pfarreien, die Neuordnung der diözesanen Gremien sowie die Begleitung von Wahlen zu Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderäten beschäftigten ihn. Hinzu kamen zahlreiche rechtliche und strukturelle Fragen. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Zukunft der Moritzkirche in Halle dar.

Bischof Feige hob insbesondere die persönliche Art seines langjährigen Generalvikars hervor: „Du bist eher der ruhige Charakter, der nicht viele Worte machen muss, um etwas Wesentliches zu sagen. Deine Stärke liegt nicht im Lauten, sondern in deiner Verlässlichkeit, deiner Sachlichkeit und deiner Fähigkeit, Dinge nüchtern anzuschauen und zugleich den Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren.“

Gerade in schwierigen und komplizierten Situationen habe er dessen Loyalität, Diskretion und ruhige Art besonders geschätzt. „Für mich war es ein großes Geschenk, dich in dieser Zeit als meinen engsten Mitarbeiter und Vertrauten an meiner Seite zu wissen“, sagte Feige. „Dafür möchte ich dir von Herzen danken.“

70. Geburtstag

Mit dem 70. Geburtstag und dem Eintritt in den Ruhestand beginne nun ein neuer Lebensabschnitt. „Vielleicht darf jetzt manches etwas ruhiger werden“, sagte der Bischof. „Vielleicht darf manches, was bisher immer hinter einer nächsten Aufgabe zurückstehen musste, mehr Raum bekommen.“ Zugleich betonte er, dass der Ruhestand nicht das Ende des priesterlichen Weges bedeute.

Für seinen weiteren Weg wünschte Bischof Feige Dr. Scholz im Namen des Bistums, der Mitarbeitenden des Ordinariats und der verbundenen Einrichtungen, des Caritasverbandes und der Schulstiftung sowie der ökumenischen und gesellschaftlichen Partner vor allem Gesundheit, innere Zufriedenheit, viele gute Begegnungen und Gottes reichen Segen. „Mögest du selbst in diesem neuen Lebensabschnitt spüren, dass nicht alles von dir getan und getragen werden muss, sondern dass nun auch Zeit sein darf, dich beschenken zu lassen“, sagte Feige. 

Neuer Generalvikar ab dem 1. September 2026 ist Ordinariatsrat Thomas Kriesel.

*KI-unterstützt erstellt

Berhard Scholz teilt die Kommunion aus
Generalvikar Dr. Bernhard Scholz teilt in seinem Abschiedsgottesdienst die Kommunion aus. Bildrechte / Quelle: Bistum Magdeburg

Quelle: Bistum Magdeburg, Pressestelle, presse@bistum-magdeburg.de, 0391-5961134


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