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Menschen vor einem Haus
Generalvikar Dr. Bernhard Scholz (vorn, Mitte, graues Jacket) hatte den Prozess vorangetrieben.
Bildrechte / Quelle: Bistum Magdeburg

Zehn Pfarreien im BistumVereinbarung zur Gründung eines Kita-Zweckverbands unterzeichnet

Erscheinungsdatum: 1. September 2026

Am Samstag, dem 29. August 2026, haben sich die bevollmächtigten Vertreter von zehn Pfarreien des Bistums in Magdeburg versammelt, um gemeinsam mit Generalvikar Dr. Scholz die Vereinbarung zur Gründung eines Kita-Zweckverbands zu unterzeichnen. Damit wurde ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen gemeinsamen Trägerschaft katholischer Kindertageseinrichtungen im Bistum Magdeburg vollzogen. „Dies ist ein bedeutsamer Meilenstein“, begrüßte Generalvikar Dr. Scholz die Anwesenden. Zugleich würdigte er das Engagement aller Beteiligten, die in den vergangenen eineinhalb Jahren intensiv auf dieses gemeinsame Ziel hingearbeitet haben. 

Nach der unterschriebenen Vereinbarung wird nun Bischof Dr. Gerhard Feige um Genehmigung gebeten. Seine Arbeit kann der neue Zweckverband dann (vorbehaltlich dieser Genehmigung) nach Veröffentlichung der unterzeichneten Vereinbarung und der Satzung im Amtsblatt für das Bistum Magdeburg aufnehmen. Die erste Verbandsversammlung ist dann der offizielle Gründungstermin des Zweckverbands.

Ein Mann unterschreibt ein Schriftstück
Dr. Thomas Thorak, Pfarrer, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes im Bistum Magdeburg (ern. 2013) bei der Unterzeichnung der Vereinbarung Bildrechte / Quelle: Bistum Magdeburg

Den Beschluss zur Gründung des Zweckverbands hatten zuvor die Kirchenvorstände der folgenden Kirchengemeinden gefasst:
•    St. Gertrud, Lutherstadt Eisleben
•    St. Peter und Paul, Zeitz
•    St. Elisabeth, Weißenfels
•    St. Marien, Genthin
•    Heilige Familie, Bitterfeld
•    St. Georg Hettstedt, Helbra
•    St. Marien, Staßfurt
•    St. Johannes Bosco, Magdeburg
•    St. Sebastian, Magdeburg
•    Schmerzhafte Mutter, Torgau

Neben den Gründungsmitgliedern waren weitere katholische Kita-Träger in den Entwicklungsprozess eingebunden. Sie sollen in der ersten Sitzung der Verbandsversammlung in den Zweckverband aufgenommen werden. Auch künftig können weitere Mitglieder nach Maßgabe der Satzung beitreten. Die Übertragung der Kindertageseinrichtungen auf den Zweckverband ist zum 1. Januar 2028 vorgesehen.

Komplexe Vorbereitungen

Ein Mann unterschreibt ein Schriftstück
Dr. Michael Hanke, Mitglied des Kirchenvorstands der Pfarrei St. Peter und Paul in Zeitz Bildrechte / Quelle: Bistum Magdeburg

Der Gründung ging ein intensiver gemeinsamer Prozess voraus. Die beteiligten Kita-Träger haben sich dabei mit den rechtlichen, organisatorischen, finanziellen und pädagogischen Fragen einer gemeinsamen Trägerschaft auseinandergesetzt. Begleitet und gesteuert wurde der Prozess durch eine Projektgruppe mit Mitarbeitenden des Bischöflichen Ordinariats und der Caritas sowie durch das Beratungsinstitut „2denare GmbH“.

Mit dem Zusammenschluss verbinden das Bistum Magdeburg und die beteiligten Kita-Träger wichtige Perspektiven für die Zukunft der katholischen Kindertageseinrichtungen. Der Zweckverband soll dazu beitragen, den aktuellen Herausforderungen verlässlich und gemeinsam zu begegnen, die Rechtsträgerschaft und den Betrieb der Einrichtungen langfristig zu sichern sowie die Kitas als Orte qualitätsorientierter Elementarpädagogik und ganzheitlicher religionssensibler Bildung weiterzuentwickeln.

Weiterführende Links:

https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/kita-landschaft-im-umbruch/ 

https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/vorbereitung-kita-zweckverband/ 

https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/vorbereitung-eines-kita-zweckverbands-fuer-das-bistum-magdeburg/ 

Quelle: Bistum Magdeburg, Pressestelle, presse@bistum-magdeburg.de, 0391-5961134


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