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Frau mit Kerze im Altarraum

Versöhnungsgottesdienst

Katholiken und Protestanten feiern in Magdeburg

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst von Papst Franziskus und Repräsentanten des Lutherischen Weltbunds (LWB) in Lund haben am Freitag in Magdeburg auch deutsche Protestanten und Katholiken einen zentralen Versöhnungsgottesdienst im Rahmen des Reformationsgedenkjahrs gefeiert.

Die Feier in der Kathedrale Sankt Sebastian folgte der vom Vatikan und LWB vorgelegten Liturgie unter dem Leitwort „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“. Sie wurde von der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und der Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) im Rahmen ihrer Synodaltagungen sowie vom Bistum Magdeburg ausgerichtet, dessen Bischof Gerhard Feige Vorsitzender der Ökumenekommission der Bischofskonferenz ist.

In dem Gottesdienst erinnerten die Kirchenvertreter an „Schmerz und Versagen“ wegen der Konflikte in der Vergangenheit und der verlorenen Kircheneinheit. Ebenso brachten sie ihren Dank für die Annäherung und das gewachsene Vertrauen in den vergangenen Jahrzehnten zum Ausdruck.

Auf den Bußakt folgte der gegenseitige Friedensgruß als „Zeichen des Friedens und der Versöhnung zwischen den Kirchen und untereinander“.

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